Bersets Ex-Medienchef trat abrupt zurück – brisante Hintergründe kommen ans Licht

24.06.2022 17:13:00

Bersets Ex-Medienchef trat abrupt zurück – brisante Hintergründe kommen ans Licht.

Bundesrat, Coronavirus

Bersets Ex-Medienchef trat abrupt zurück – brisante Hintergründe kommen ans Licht.

Peter Lauener, langjähriger Kommunikationschef Bersets, soll in ein Strafverfahren wegen Amtsgeheimnisverletzung zur Crypto-Affäre verwickelt sein.

In der Öffentlichkeit ist die Affäre um die Crypto AG schon fast vergessen. Hinter den Kulissen wirft sie aber hohe Wellen. Peter Lauener, der ehemalige Kommunikationschef von Alain Berset, soll wegen einer Amtsgeheimnisverletzung zur Affäre in ein Strafverfahren verwickelt sein. Das schrieb die «

Weltwoche» gestern auf ihrer Online-Seite.Bundesrat Alain Berset (rechts) schreitet mit seinem damaligen Kommunikationschef Peter Lauener zu einer der vielen Medienkonferenzen in der Pandemie.Bild: keystoneAm 8. Juni war bekannt geworden, dass Lauener abtritt als rechte Hand des Gesundheitsministers. Wie unvermittelt das geschah, sorgte für Spekulationen. Lauener hatte Berset zehn Jahre lang eng begleitet und ihn stets in bestem Licht dargestellt. Er galt als der vielleicht beste Spin Doctor der Bundesverwaltung.

Weiterlesen:
watson News »

TV-Rechte: Bedingte Freiheitsstrafe für Ex-Fifa-GeneralsekretärDas Bundesstrafgericht hat Ex-Fifa-Generalsekretär Jérôme Valcke im Berufungsprozess um einen Deal mit Fifa-TV-Rechten zu einer Freiheitsstrafe von elf …

Zürcher Tanzakademie: Misshandlungsvorwürfe von Ex-Schülern – Leitung legt Ämter niederEhemalige Schülerinnen und Schüler der Tanzakademie Zürich erheben schwere Vorwürfe gegen die Schule. Das Leitungsteam legt nun vorübergehend die Ämter nieder. Und wo bleibt jetzt aus linken Kreisen die MeToo-Kampagne, um die linken Kulturfunktionäre an den Pranger zu stellen? Einfach nur das Amt niederlegen, so einfach geht das natürlich nicht. Es braucht ein lebenslanges Verbot, beim Staat zu arbeiten. Nicht nur für die Leitung, sondern vor allem auch für deren Aufsicht. Radibutz! Sonst lernen die es nie. Dieses mongoloide Personal soll fristlos entlassen werden. Lebenslanges Beschäftigungsverbot beim Staat. Schadenersatz und Genugtuung für die Betroffenen. Ein klares Signal an alle anderen Psychopathen, die sonst noch beim sozialistischen CH-Staat arbeiten.

Sportvereine leiden – Freiwilliges Helfen ist outDie Pandemie setzte den Schweizer Vereinen während zweier Jahre stark zu. Sport getrieben wird nun wieder wie vor Corona – doch ein Problem verschärft sich.

Klima der Angst an der Eliteschule – Leitung der Tanzakademie beurlaubtDie Leitung der Tanzakademie Zürich wird nach den Mobbingvorwürfen nun «von anderen Personen» übernommen. Die Beurlaubung gilt bis zum Abschluss der Untersuchung. Vorübergehend? Dieses mongoloide Personal soll fristlos entlassen werden. Lebenslanges Beschäftigungsverbot beim Staat. Die Schuldigen sollen öffentlich geshamt werden. Ein klares Signal an alle anderen Psychopathen, die sonst noch beim sozialistischen CH-Staat arbeiten.

33 Prozent mehr Fälle: Kommen die Masken zurück? | zentralplusGuten Morgen ☕️ Den heutigen Tag beginnen wir mit einer Einschätzung zur aktuellen Corona-Lage. Die Fallzahlen steigen rasant an – was bedeutet das? Kommt nun die Maske zurück? Und nein – damit meinen wir nicht Jim Carrey. Kat_Egolf In der zweiten Geschichte beleuchtet mich_keller den Beziehungsstatus der FDP mit der Atomkraft. Fazit: Es ist kompliziert.

Wenn die Abkühlung tödlich endet: 11 Grafiken zu Badeunfällen in der SchweizIn der Schweiz ertrinken jedes Jahr im Schnitt 46 Menschen. Die meisten in Flüssen. 83 Prozent der Opfer sind männlich und stammen aus der Schweiz.

3 Wanderungen, welche du diesen Sommer gemacht haben musst In der Öffentlichkeit ist die Affäre um die Crypto AG schon fast vergessen.Die Devils draften Hischier an erster Stelle und schreiben so Schweizer Hockey-Geschichte «.Die Tanzakademie Zürich ist mit ihrer Ballettausbildung im Campus der Zürcher Hochschule der Künste untergebracht.Publiziert heute um 06:30 Uhr Fehlen den Vereinen immer mehr: Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer.

Hinter den Kulissen wirft sie aber hohe Wellen. Peter Lauener, der ehemalige Kommunikationschef von Alain Berset, soll wegen einer Amtsgeheimnisverletzung zur Affäre in ein Strafverfahren verwickelt sein.. Das schrieb die « Weltwoche » gestern auf ihrer Online-Seite. Die Hochschule erhofft sich eine lückenlose Aufklärung bis Ende Jahr. Bundesrat Alain Berset (rechts) schreitet mit seinem damaligen Kommunikationschef Peter Lauener zu einer der vielen Medienkonferenzen in der Pandemie. Geld habe ihn im Grund nicht interessiert, sagte der ehemalige Uefa-Präsident. Bild: keystone Am 8..

Juni war bekannt geworden, dass Lauener abtritt als rechte Hand des Gesundheitsministers. «Diese Entscheidung haben wir schweren Herzens getroffen. Wie unvermittelt das geschah, sorgte für Spekulationen. Lauener hatte Berset zehn Jahre lang eng begleitet und ihn stets in bestem Licht dargestellt. Er galt als der vielleicht beste Spin Doctor der Bundesverwaltung. Die Tanzakademie Zürich ist mit ihrer Ballettausbildung im Campus der Zürcher Hochschule der Künste untergebracht (ZHdK). Lauener wolle sich beruflich neu orientieren, hiess es in der Medienmitteilung des Innendepartements (EDI) vom 8.

Juni. Berset dankte ihm darin knapp – «für seinen grossen Einsatz und die enge Zusammenarbeit». Teilweise sei sogar körperliche Gewalt angewendet worden. Diese Medienmitteilung liess mehr Fragen offen als sie beantwortete. Das grosse Schweigen Doch: Die Stellen, die mit der Strafuntersuchung zur Crypto-Amtsgeheimnisverletzung zu tun haben, geben sich noch viel geheimnisvoller. Sie schweigen alle.

Die Crypto-Affäre kurz erklärt: Am 13. Mai 1952 gründete der Schwede Boris Hagelin die Crypto AG in Zug. Hagelin hatte vor dem Zweiten Weltkrieg eine Chiffriermaschine entwickelt. Aus der Schweiz heraus produzierte er nun Maschinen mit guten kryptografischen Algorithmen für die Schweiz, Schweden und die Nato-Staaten. Und Algorithmen für alle anderen Länder, die ganz leicht zu knacken waren.

Für die amerikanischen Geheimdienste war es leicht, verschlüsselte Funksprüche auszuwerten. 1970 zog sich Firmengründer Hagelin zurück und die CIA kaufte die Firma zusammen mit dem deutschen Bundesnachrichtendienst (BND) über Mittelsmänner auf, für 8,5 Millionen Dollar. Damit konnten Agenten der beiden Länder geheimste Nachrichten von über 100 Ländern mitlesen. Aufgedeckt wurde dies im Februar 2020. Anfang November stellte die Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments ihren Bericht vor.

Sie kritisierte den Nachrichtendienst, weil er den Bundesrat nicht einweihte. (att) Da ist einerseits die Geschäftsprüfungskommission (GPK). Deren Delegation (GPDel) hat die Crypto-Affäre untersucht. Die kleine Delegation aus National- und Ständeräten ist für höchst geheime Angelegenheiten bei Staatsschutz und Nachrichtendienst zuständig. Verschiedene Medien seien in den Besitz vertraulicher Informationen gelangt und hätten diese publiziert, als der Prozess der Verwaltungskonsultation eingeleitet worden sei, sagt Prisca Birrer-Heimo, Präsidentin der GPK des Nationalrats.

Am Tag vor der GPK-Schlusssitzung zum Bericht vom 10. November 2020 publizierte etwa der «Tages-Anzeiger» Teile des vertraulichen Entwurfs. Die Geschäftsprüfungskommission weiss nicht, wo das Verfahren steht Die GPK erstattete Anzeige gegen unbekannt bei der Bundesanwaltschaft. Die Amtsgeheimnisverletzungen seien «schwerwiegend» und die Publikation von Inhalten des vertraulichen Berichtsentwurfs sei «inakzeptabel», sagt Prisca Birrer-Heimo heute. Sie betont, die GPK habe keine Kenntnis vom Stand der Untersuchung.

«Wir wissen nicht, welche Massnahmen der ausserordentliche Staatsanwalt im Rahmen dieses Verfahrens getroffen hat.» .