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Berner-Virusmodell könnte neue Forschungs-Wunderwaffe gegen Corona werden

Berner-Virusmodell könnte neue Forschungs-Wunderwaffe gegen Corona werden.

17.10.2021 16:14:00

Berner-Virusmodell könnte neue Forschungs-Wunderwaffe gegen Corona werden.

Wissenschaftler u.a. der Universität Bern haben ein Virusmodell entwickelt, das die Corona-Forschung zukünftig schneller und sicherer machen könnte.

Der Trick besteht darin, dass sie das gesamte Coronavirus-Genom ohne das Spike-Protein im Labor zusammensetzten und zusätzlich einen zweiten «Bauplan», mit dem das Spike-Protein hergestellt wird, in die Zellen einführen. Einmal in die Zellen eingebracht, kann der «spike-lose» Coronavirus-Bauplan, auch Replikon-RNA genannt, alle Schritte des viralen Lebenszyklus durchlaufen, aber keine neuen infektiösen Coronavirus-Partikel produzieren.

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Wieso bringt das Virusmodell mehr Sicherheit?Was sie produzieren, sindvirenähnliche Partikel ohne Spike-Bauplan. Diese können dann verwendet werden, um andere Zellen zu infizieren und so eine natürliche Infektion nachzuahmen. Diese neu infizierten Zellen verfügen jedoch ebenfalls nicht über den Bauplan für das Spike-Protein und können daher selber keine neuen infektiösen Viruspartikel produzieren.

Dadurch sind im Labor weniger Vorsichtsmassnahmen vonnöten und das beschleunigt die Arbeit.Am entschärften Modell wirken antivirale Medikamente ähnlich wie beim gefährlichen Original, schreiben die Forscher: Bereits vorhandene antivirale Medikamente hätten das Modell genauso blockiert wie das originale Virus. headtopics.com

«Damit kann das Modell auch dazu verwendet werden, neue Wirkstoffe zu testen – allerdings unter wesentlich sichereren Bedingungen», sagt Thiel.Während das gesamte SARS-CoV-2-Genom 30'000 Buchstaben aufweist, verfügt der genomische Bauplan des Spike-Proteins nur über deren 5000. Das macht es leichter handhabbar.

Was ist der grösste Vorteil des neuen Virusmodells?Ähnliche Systeme habe es schon früher gegeben, schreibt die Unibe, doch handelte es sich bei dem dabei separierten Protein nicht um das Spike-Protein. Der Vorteil der neuen Methode liege darin, dass mit dem Spike-Protein eine besonders schädliche Komponente besser untersucht werden könne: «Mutationen des Spike-Proteins gaben bisher den grössten Anlass zur Sorge über neue Varianten», erklärt Thiel.

(yam/sda)Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen?Mehr erfahren(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen) Weiterlesen: watson News »

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