Benzinpreis-Schock: Darum bleibt Benzin an der Tankstelle trotz sinkendem Ölpreis teuer

24.06.2022 15:01:00

Hohe Margen: Darum bleibt Benzin an der Tankstelle trotz sinkendem Ölpreis teuer.

Rohöl, Benzin

Hohe Margen: Darum bleibt Benzin an der Tankstelle trotz sinkendem Ölpreis teuer.

Diesel und Bleifrei 95 kosten immer noch weit über zwei Franken, obwohl die Preise fürs Rohöl wieder sinken. Wie ist das möglich? Und wer profitiert? 20 Minuten hat nachgefragt.

um 25 Rappen verteuerte. Shell verlangte damals in Würenlos AG 2.65 Franken für einen Liter Diesel, Coop in Dietikon ZH 2.23 Franken für einen Liter Bleifrei 95. Nun kostet ein Liter Diesel laut TCS rund 2.40 Franken und ein Liter Bleifrei 95 etwa 2.31 Franken. Bleifrei ist jetzt also teurer als im März, und der Preis von Diesel sank um 9,5 Prozent.

Gleichzeitig wird Rohöl günstiger. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent kostete im März 127.95 US-Dollar, am 23. Juni waren es 110.14 Dollar. Die Sorte West Texas Intermediate gab es im März für 124.70 Dollar, jetzt kostet es 104.40 Dollar. Die Kurse an den Rohölbörsen sind damit seit März um rund 15 Prozent gesunken.

Weiterlesen:
20 Minuten »

Steuern ca. 70% insgesamt Ach sagt bloss… Der Ölpreis war gar nicht schuld an der Treibstoff-Abzocke? Haben sich da etwa einige zu unrecht bereichert? Das wäre ja was ganz neues

Flankierende Massnahmen - «Es geht darum, die Löhne zu schützen – nicht das Kontrollsystem»Die grünliberale Fraktionspräsidentin TianaMoser hofft, dass der EFK-Bericht Bewegung in die Europa-Diskussion bringt. sata252 sata252 Die EU will aber nicht, dass die Löhne in der Schweiz geschützt bleiben. Die EU will ihre Unternehmen in der Schweiz mit Billigarbeitern überfluten. Die Grünliberalen machen sich zu Handlangern TianaMoser der ausländischen Firmeninteressen. sata252 Desshalb war es klug den Rahmenvertrag zu känzeln

Die Ukraine nimmt die EU-Überholspur – dem Westbalkan bleibt der FrustDie Beziehung zwischen der EU und dem Westbalkan ist schwierig. Einige Staaten warten seit Jahren auf die Aufnahme von Beitrittsgesprächen. Die Welt ist verrückt geworden. Die EU bläht sich auf, bis sie zerfällt.

Betriebsferien im Sommer: So reagieren Beizer auf die PersonalnotDie Suche der Wirtinnen und Wirte nach Mitarbeitenden wird immer verzweifelter. Stellenangebote bleiben oft über Monate unbesetzt. aargauerzeitung aargau fricktal

Interview zur Teuerung – «Wir rechnen mit einer Inflationsrate von knapp 4 Prozent gegen Jahresende»Die Zürcher Kantonalbank erwartet trotz Zinserhöhung eine deutliche Beschleunigung der Teuer ung. ZKB-Chefökonom David Marmet erklärt die Gründe dafür.

Klima der Angst an der Eliteschule – Leitung der Tanzakademie beurlaubtDie Leitung der Tanzakademie Zürich wird nach den Mobbingvorwürfen nun «von anderen Personen» übernommen. Die Beurlaubung gilt bis zum Abschluss der Untersuchung. Vorübergehend? Dieses mongoloide Personal soll fristlos entlassen werden. Lebenslanges Beschäftigungsverbot beim Staat. Die Schuldigen sollen öffentlich geshamt werden. Ein klares Signal an alle anderen Psychopathen, die sonst noch beim sozialistischen CH-Staat arbeiten.

«Parkplatzwahl» in Oberägeri sorgt für grossen Sachschaden | zentralplusAuch wenn die Bilder schlimm aussehen, bei diesem Unfall kann von «Glück im Unglück» gesprochen werden. Denn trotz des beträchtlichen Sachschadens

in einer Nacht um 25 Rappen verteuerte.Die flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping sind einer der grossen Streitpunkte zwischen der Schweiz und Brüssel – und einer der Gründe, weshalb das Rahmenabkommen mit der EU gescheitert ist.Russen rücken vor, Ukraine droht Einkesselung ++ Russische Hacker attackieren Die neuesten Entwicklungen im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Überblick.Teilen Exklusiv für Abonnenten Sepp Hohler, Wirt des Gasthofs Anker in Mumpf, wird ab 11.

Shell verlangte damals in Würenlos AG 2.65 Franken für einen Liter Diesel, Coop in Dietikon ZH 2. Für die grünliberale Fraktionspräsidentin im Nationalrat, Tiana Angelina Moser, könnte die Europa-Diskussion nun wieder angestossen werden.23 Franken für einen Liter Bleifrei 95. Nun kostet ein Liter Diesel laut TCS rund 2. Sie studierte Staatsrecht, Umwelt- und Politikwissenschaften, arbeitete an der ETH und im Ausland.40 Franken und ein Liter Bleifrei 95 etwa 2. Juli macht er sein Lokal für zwei Wochen zu.

31 Franken. SRF News: Wie werten Sie die Kritik im Bericht der EFK zu den flankierenden Massnahmen (FM)? Tiana Angelina Moser: Es ist erstaunlich, wie deutlich die EFK die flankierenden Massnahmen kritisiert, der Bericht hat deshalb durchaus Potenzial für politisches Handeln. Bleifrei ist jetzt also teurer als im März, und der Preis von Diesel sank um 9,5 Prozent. Gleichzeitig wird Rohöl günstiger. Gewerkschaften dagegen sagen, man finde bei Kontrollen an Arbeitsplätzen immer noch zu viele Fälle von Tieflöhnen und Lohndumping. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte Brent kostete im März 127.95 US-Dollar, am 23. Die Bevölkerung möchte einen wirkungsvollen Schutz gegen Lohndumping.

Juni waren es 110.14 Dollar. Ausserdem fehlt es an Transparenz. Die Sorte West Texas Intermediate gab es im März für 124.70 Dollar, jetzt kostet es 104. Wird sich angesichts dieser Ausgangslage etwas ändern lassen? Es ist extrem störend, wie scharf die Kritik der EFK an den flankierenden Massnahmen von beiden Seiten zurückgewiesen wird.40 Dollar.

Die Kurse an den Rohölbörsen sind damit seit März um rund 15 Prozent gesunken. Die Politik muss sich um den EFK-Bericht kümmern und schauen, ob das Gesetz angepasst werden muss. Wie lässt sich die Differenz erklären? Und wer macht Kasse? 20 Minuten hat sich im Markt umgehört. Preisüberwacher schaut genau hin Auch der Preisüberwacher fragt sich, wer jetzt das grosse Geld macht . Sie haben immer kritisiert, dass es bei den FM mehr Spielraum brauche – besteht jetzt die Möglichkeit von Reformen bei den FM? Ich habe mich immer für griffige Lohnschutz-Massnahmen ausgesprochen, aber immer auch gesagt, dass nicht unbedingt am jetzigen System festgehalten werden muss. Er analysiert deswegen die Margen und hat dafür eine Voruntersuchung eingeleitet. Wann man diese abschliessen werde, sei noch unklar, sagt Beat Niederhauser, der Stellvertreter von Stefan Meierhans, auf Anfrage: «Sicher nicht vor den Sommerferien. Der EFK-Bericht zeigt, dass Löhne nicht unbedingt dort überprüft werden, wo es am nötigsten wäre.

» Norbert Rücker von Julius Bär zweifelt daran, dass die Voruntersuchung fruchten wird: Der Grund für die hohen Preise seien nicht Absprachen, sondern schlicht die aktuelle Marktsituation. «Kasse machen jetzt vor allem Raffinerien und Erdölproduzenten wie Russland, die USA, Norwegen und der Nahe Osten», so der Rohstoffexperte. Der Bericht zeigt auch, dass die FM teils protektionistischen Charakter haben – deshalb erstaunt es nicht, dass sie bei der EU auf Kritik stossen. Bei Tankstellen funktioniere der Wettbewerb, sagt Oel-Pool zum Eingriff des Preisüberwachers. Die Firma betreibt rund 700 Tankstellen in der Schweiz, vor allem von BP und Rudi Rüssel. Dazu gehört etwa die umstrittene 8-Tage-Regel. «Wer auch immer zuständig ist, kann sich das gerne anschauen und wird feststellen, dass wir ebenso wenig Freude haben an den hohen Preisen, wie unsere Kunden.

» Hohe Margen, hohe Preise «Die Preise sind nicht nur vom Rohölpreis abhängig», so Oel-Pool. Laut der EFK würde beispielsweise eine Digitalisierung des Systems eine Verringerung der Voranmeldefristen ermöglichen – ohne den geringsten Verlust beim Lohnschutz. Wichtig seien auch die Raffineriemargen (siehe Box), der Wechselkurs, die Rheinfracht und der Standort. Man kaufe fertige Produkte bei Raffinerien, deren Margen sich vervielfacht hätten, weil die Produktion gesunken sei, auch wegen Corona. Kommt jetzt also wieder etwas Schwung in die festgefahrene Europa-Diskussion in der Schweiz? Wir brauchen eine Sicherung des bilateralen Weges und es wird sicherlich Bewegung geben. Raffineriemargen treiben Preise nach oben Der Rohölpreis sei nun wieder runter, weil sich die Angst vor Versorgungsengpässen lege und Sorgen vor einer Rezession zunehmen. Die Märkte seien zwar immer noch verunsichert, doch Öl sei kurzfristig gut verfügbar, woran auch die Sanktionen gegen Russland kaum was ändern. Denn es geht darum, die Löhne zu schützen – und nicht das Kontrollsystem.

Tankstellen profitieren nicht Aber warum sinken die Preise an der Tanke kaum? Die Rohölpreise seien erst in den letzten zwei Wochen stark runter, sagt Rücker. Mit rund 110 Dollar seien sie aber immer noch hoch.. Es sei normal, dass man das an den Tankstellen nicht sofort spüre. Den Konsumentinnen und Konsumenten empfiehlt er, die Benzinpreise mit Apps zu vergleichen. So könnten sie Geld sparen – und gleichzeitig den Wettbewerb beleben.

«Wir machen jetzt nicht Kasse» – glaubst du den Tankstellen? Ja, vom hohen Ölpreis profitieren vor allem die Raffinerien und Rohölproduzenten. Nein, ich bin überzeugt davon, dass auch die Tankstellen von der Situation profitieren. Ich kann das nicht beurteilen. Das grosse Geld machten die Tankstellen nicht, heisst es bei Oel-Pool. Im Gegenteil: «Für uns ist es besser, wenn der Preis für Diesel und Benzin tiefer ist.

» Denn die Margen für Tankstellen seien im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Rohölproduzenten, die Raffinerien und der Staat profitierten hingegen von den hohen Preisen. Deine Meinung .