BAG zu Corona in Europa: «Wir können Virus nicht aufhalten» - Blick

BAG zu Corona-Epidemie: «Wir können das Virus nicht an der Landesgrenze aufhalten»

25.1.2020

BAG zu Corona-Epidemie: «Wir können das Virus nicht an der Landesgrenze aufhalten»

Zwar versucht China derzeit alles mögliche, um die Verbreitung des Coronavirus zu stoppen – doch nun wurden die ersten Fälle in Europa gemeldet. Dringt das Virus bald in die Schweiz vor?

Helena Schmid Keystone 1/34 Patrick Mathys, Leiter der Abteilung Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit beim Bundesamt für Gesundheit warnt: «Wir können das Virus nicht aufhalten.» Keystone Ursprünglich breitete sich das Coronavirus in China aus. Imago Nun wurden aber auch drei Infizierte in Frankreich bestätigt. imago images Illustration, wie das neuartige Virus die Lungenflügel befällt. 34/34 Drei Infizierte hat das Nachbarland Frankreich am gestrigen Freitag bestätigt. Dass der Virus nun auch die Grenze zur Schweiz überschreitet, scheint umso wahrscheinlicher. Und lässt sich laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) nicht verhindern. «Wir können das Virus nicht an der Landesgrenze aufhalten», erklärt Patrick Mathys, Leiter der Abteilung Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit gegenüber BLICK. Verdachtsfälle in mehreren Kantonen Kontrollen an Zoll oder Flughäfen hierzulande würden nichts nützen. Entsprechend werde man keine solchen Massnahmen ergreifen. Mathys: «Es ist unmöglich, die Ströme der Einreisenden flächendeckend zu untersuchen und zu verhindern, dass keine Infizierte ins Land kommen.» Erst recht, weil man zurzeit nur wenig über das Virus wisse. Unklar sei noch, wie es übertragen wird und wie die Krankheit genau ablaufe. Bisher sind sich die Experten nur bei den Symptomen einig: Infizierte haben Fieber und Husten, manchmal Atembeschwerden. In mehreren Kantonen wurden bereits Verdachtsfälle gemeldet. Man habe diese abgeklärt und rasch Entwarnung geben können. Mathys warnt jedoch: «Wir müssen aber mit weiteren Fällen in Europa rechnen.» «Schwer, die Bedrohung einzuschätzen» Ärzte in der Schweiz sind verpflichtet, einen Verdachtsfall den Behörden zu melden. Kommende Woche werde das BAG die Lage mit Kantonen und der Ärzteschaft neu beurteilen, so Mathys. Zudem stehe man laufend mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Kontakt. 41 Menschen sind laut offiziellen Zahlen am Coronavirus gestorben, von insgesamt 1300 Infizierten. Vor allem China ist betroffen. Lokale Ärzte gehen aber von weitaus mehr Fällen aus. Auch das BAG traut den offiziellen Zahlen nicht. «Die Situation in China ist unübersichtlich. Vermutlich gibt es mehr Fälle. Das macht es uns schwer, die Bedrohung einzuschätzen. Auch für Europa und die Schweiz», sagt Mathys. Publiziert: 25.01.2020, vor 35 Minuten Zuletzt aktualisiert: 25.01.2020, vor 24 Minuten Top Videos Weiterlesen: BLICK

Die Schweiz kann gar nichts mehr, ausser von Krediten welchen bei Banken aufgenommen werden. Jährlich sterben weltweit wieviele im Strassenverkehr Jetzt ein Riesenhype wegen ein paar Toten. Lächerlich..........wenn man bedenkt, dass wir eh zuviele sind für diesen Planeten.😄😄😄😄 Wie wollen wir ein Virus aufhalten, wenn wir nicht mal Kriminelle aufhalten können😂

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