Automatische Gesichtserkennung - Verbrecherjagd mit umstrittenen Mitteln

26.01.2022 14:02:00

Vier Schweizer Polizeikorps und der Nachrichtendienst setzen Gesichtserkennung ein. Das ist rechtlich umstritten.

Nachrichtendienst

Verbrecherjagd mit umstrittenen Mitteln: Vier Schweizer Polizeikorps und der Nachrichtendienst setzen Gesichtserkennung ein. Das ist rechtlich umstritten.

Vier Schweizer Polizeikorps und der Nachrichtendienst setzen Gesichtserkennung ein. Das ist rechtlich umstritten.

Kein WundermittelDie Kapo St. Gallen nutzt die Software seit einem Jahr – gemäss eigenen Angaben nur bei schweren Delikten, bisher rund ein Dutzend Mal. Ermittlungsunterstützer Florian Helfenberger zeigt am Beispiel eines Banküberfalls, wie das Tool funktioniert: Aus den Videoaufnahmen vom Tatort generieren die Ermittler ein Foto des Täters. Mit diesem Referenzbild sucht die Software in allen weiteren beschlagnahmten Aufnahmen aus der Umgebung der Bank nach dem Täter. So lässt sich ermitteln, wo dieser vor und nach dem Überfall war.

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Die Schweizer Strafverfolgungsbehörden setzen die Technologie erst zurückhaltend ein. Auf Anfrage der «Rundschau» bestätigen die Kantonspolizei St. Tor im 33. Gallen, Aargau, Waadt und Neuenburg, dass sie mit Gesichtserkennung arbeiteten. der Tabelle Nicolo Napoli vor. Die Kapos Bern, Uri, Baselland und Genf verfolgen die Entwicklung «mit grossem Interesse». In der Folge konnten die Golden Knights einen zwischenzeitlichen 1:3-Rückstand noch ausgleichen, ehe Sebastian Aho in der Overtime für die Entscheidung zum 4:3 sorgte. Kein WundermittelDie Kapo St.

Gallen nutzt die Software seit einem Jahr – gemäss eigenen Angaben nur bei schweren Delikten, bisher rund ein Dutzend Mal. Der Schweizer Captain steuerte den zweitletzten Pass bei Luke Kunins Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen Seattle bei. Zwischen den Jahren 2003 und 2020 lenkte er jeweils nur wenige Monate oder immerhin 1,5 Jahre lang die Geschicke des Klubs. Ermittlungsunterstützer Florian Helfenberger zeigt am Beispiel eines Banküberfalls, wie das Tool funktioniert: Aus den Videoaufnahmen vom Tatort generieren die Ermittler ein Foto des Täters. Mit diesem Referenzbild sucht die Software in allen weiteren beschlagnahmten Aufnahmen aus der Umgebung der Bank nach dem Täter. Katastrophaler Abend für Schweizer Devils-TrioEinen frustrierenden Spieltag erlebte das Schweizer Trio der New Jersey Devils, das daheim den Dallas Stars mit 1:5 unterlag. So lässt sich ermitteln, wo dieser vor und nach dem Überfall war. Ein Abgleich mit der erkennungsdienstlichen Datenbank ED zeigt zudem, ob der Mann der Polizei bereits bekannt war. NHL-Einsatz nach 7 Schüssen, 3 Gegentoren und 20 Minuten ausgewechselt.

Ein Wundermittel ist das Tool nicht: Es gibt lediglich mögliche Übereinstimmungen an – hier präsentiert es 2000 potenzielle Treffer. Denn der Täter trug Hut und Sonnenbrille, die Bildqualität der Videos ist mangelhaft. Captain Nico Hischier verliess das Eis mit einer Minus-3-Bilanz. Die Vorselektion bedeute trotzdem eine grosse Zeitersparnis, sagt Helfenberger. Denn die gesamte ED hätte über 90'000 Personen umfasst. Für Arizona war es die 3. «Keine Gesetzesgrundlage»Der Einsatz von Gesichtserkennung durch die St.

Galler Kapo sei illegal, sagt die Strafrechtsprofessorin Monika Simmler. NHL. «Im Strafprozessrecht ist nur das erlaubt, was explizit vorgesehen ist. Gesichtserkennung ist – anders als etwa Fingerabdrücke oder DNA-Analyse – nicht vorgesehen, darum ist sie automatisch verboten.» Wenn die Polizei solche Mittel nutzen wolle, müsse das Parlament die Strafprozessordnung ändern. Stefan Kühne, Leiter Kriminalpolizei Kantonspolizei SG widerspricht – man sei überzeugt, dass die rechtliche Grundlage ausreiche.

00:30 Video Stefan Kühne, Leiter Kriminalpolizei Kapo SG: «Neben dem Datenschutz sollte man auch andere öffentliche Interessen berücksichtigen, wie etwa Ruhe und Ordnung oder öffentliche Sicherheit» Aus News-Clip vom 25.01.2022. abspielen Auch der Nachrichtendienst des Bundes NDB arbeitet mit Gesichtserkennung – einer hochpräzisen und schnellen Software einer Schweizer Firma. Er überprüft damit, ob Personen einreisen, die dem Nachrichtendienst bekannt sind.

Auch hier stellen sich rechtliche Fragen. Die Aufsichtsbehörde hat den Einsatz jüngst untersucht und schreibt: «Die AB-ND empfiehlt, die Rechtsgrundlagen für das Gesichtserkennungssystem intern und extern vertieft abzuklären.» Politik soll entscheidenKritiker warnen: Die Technologie eröffne die Möglichkeit der Massenüberwachung. Drei Nichtregierungsorganisationen haben eine Petition für ein Verbot von Gesichtserkennung im öffentlichen Raum lanciert. Für Grünen-Präsident Balthasar Glättli zeigt der rechtlich umstrittene Einsatz von Gesichtserkennung: Man müsse den Behörden klare Grenzen setzen.

«Eine solche Technologie hat nicht nur gute, sondern auch schlechte Aspekte. Unsere Aufgabe als Politiker ist, dass wir uns nicht von der Technologie treiben lassen, sondern demokratisch entscheiden, was wir wollen und was nicht.» 00:24 Video Balthasar Glättli, Präsident Grüne: «Vor dem Einsatz der automatischen Gesichtserkennung muss es darüber eine demokratische Debatte geben» Aus News-Clip vom 25.01.2022.

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