Wirtschaft, Auto

Wirtschaft, Auto

Autofahrende müssen für den Treibstoff deutlich mehr berappen – die Gründe

Die Benzinpreise gehen durch die Decke – das sind die Gründe.

22.10.2021 17:18:00

Die Benzinpreise gehen durch die Decke – das sind die Gründe.

Die Treibstoffpreise haben seit Jahresbeginn deutlich zugenommen – um rund 20 Prozent. Ursachen für diese Entwicklung gibt es mehrere.

DieSteuernmachen laut Werner etwa die Hälfte des Preises aus.Bei einem Preis von 1.80 Franken pro Liter zahlt man demnach 95 Rappen Steuern für Benzin und 98 Rappen für Diesel. Diese Preise bleiben konstant. Wenn sich aber der für den Rohölhandel wichtige US-Dollar oder der Rohölpreis verändern, schlägt sich das auch auf den Benzinpreis nieder.

Nach EU-Zulassung – Eltern fordern Corona-Kinderimpfung auch in der Schweiz Sorge wegen B.1.1.529 – Moderna entwickelt Booster gegen Omikron-Variante BAG fordert zu Test auf – Keine PCR-Tests am Flughafen für Südafrika-Rückkehrer in der Schweiz

Ölpreis auf DreijahreshochUnd genau das geschieht aktuell. Der Ölpreis erreichte in der vergangenen Woche den höchsten Stand seit drei Jahren. Zwischenzeitlich kostete ein Fass der Nordseesorte Brent 85.66 US-Dollar. Gleichzeitig ist der Dollar im Vergleich zum Schweizer Franken gestiegen. Die höheren Ölpreise können also nicht durch positive Währungseffekte abgefedert werden.

Verantwortlich für die Teuerung des Rohöls ist gemäss Werner in erster Linie das massive wirtschaftliche Hochfahren der Industrie nach der Krise. «Firmen brauchen nach wie vor Öl, Gas und Kohle, um ihre Güter herzustellen. Dadurch steigt die Nachfrage und – solange das Angebot nicht mithalten kann - auch der Preis», sagt er. headtopics.com

Zudem reisen die Leute seit der Lockerung der Corona-Massnahmen wieder vermehrt herum und verbrauchen Treibstoff, wie Roland Bilang, Geschäftsführer des Verbandes der Importeure flüssiger Brenn- und Treibstoffe, Avenergy, erklärt.Doch es gibt noch einen zweiten gewichtigen Faktor, der die Preise hochjagt: Der Rhein als wichtige Handelsroute für Öl führt zu wenig Wasser. Weil die Wasserstände so tief sind, können die Frachtschiffe weniger stark beladen werden und es entstehen Engpässe. Aktuell liegen die Frachtkosten laut Werner bei 54 Franken pro Kubikmeter. Im Juni waren es noch fast fünfmal weniger, nämlich knapp 12 Franken. Auf den Liter Benzin heruntergerechnet erhöht sich der Preis dadurch um rund 2 Rappen.

Zu guter Letzt wirkt noch der lokale Wettbewerb auf den Benzinpreis ein. Bilang erklärt es folgendermassen: «Jede Tankstelle hat ihre eigene Kostenstruktur – zum Beispiel Personalaufwand, Mieten, Amortisation – und ihre eigene Beschaffungsstrategie.» Das erklärt, warum das Tanken in der Stadt meist teurer ist als auf dem Land.

Betreiber stellen keinen Tank-Tourismus fest Weiterlesen: watson News »

Die Zeit vom billigen Öl ist vorbei. Reserven sinken, Förderkosten steigen, Kapital wird abgezogen.

Interview mit Joschka Fischer – «Sieben Jahre lang war ich Vegetarier, heute nicht mehr»Die Menschheit muss die Klimakrise abwenden. Für Joschka Fischer, den berühmtesten Grünen, hilft leckeres Essen dabei mehr als Mahnen mit dem Zeigefinger. Was die grossetransformation – keine Verschwörungstheorie - kostet, hat man schon vor 10 Jahren berechnet - 1.000 Mrd. US-$ pro Jahr bis 2030, nachher mehr. Das Geld könnte man besser anwenden um die Umwelttechnik weltweit verfügbar zu machen.

1. Riesenslalom des Winters - In Sölden ist Gut-Behrami wohl noch der einzige Schweizer Trumpf«In diesem Jahr kam vieles automatisch.» – Lara Gut-Behrami ist bereit für den Saisonauftakt des Ski-Weltcups in Sölden. srfsport srfski Saisonauftakt Weltcup Rettenbachgletscher swissskiteam

Deutlicher Sieg gegen Dallas - Capela und Hawks gewinnen zum NBA-SaisonauftaktErfolgreicher Einstieg in die NBA-Saison – CapelaClint gewinnt mit den ATLHawks gegen die Dallas Mavericks. srfsport Basketball NBA

EU ehrt russischen Oppositionellen – Kreml-Kritiker Nawalny erhält Sacharow-Preis für MenschenrechteDas EU-Parlament hat den Preis für Demokratie und Menschenrechte an den russischen Oppositionellen Alexei Nawalny vergeben.

Zu knappe Hooters-Höschen? Kritik von Kellnerinnen geht viralDie US-Fast-Food-Kette Hooters war schon immer bekannt für die luftige Bekleidung ihrer Kellnerinnen. Jetzt sollen die Outfits noch knapper werden. Omg… 🤦🏻‍♀️

150 Milliarden Euro – Schaden im «Cum-Ex»-Steuerskandal viel höher als gedachtDer Schaden durch «Cum-Ex»-Steuergeschäfte und ähnliche illegale Betrugssysteme ist Medien-Recherchen zufolge deutlich höher als bislang angenommen. Die … Trotzdem ist dieses Thema in der europäischen Medienlandschaft nur eine 'Randbemerkung' wert. Denke da an Österreich-einzig die Wochenzeitung 'Profil', hat das Thema Cum-Ex aufgegriffen.