Australian Open – Die dritte Anhörung im Fall Djokovic ist in vollem Gange

Darf er in Australien bleiben oder muss er gehen? Die Entscheidung im Fall Djokovic jetzt live.

16.01.2022 01:49:00

Darf er in Australien bleiben oder muss er gehen? Die Entscheidung im Fall Djokovic jetzt live.

Kann Tennis-Star Novak Djokovic nun am Australian Open aufspielen oder nicht? Alle News dazu im Ticker.

berichtet, ist Djokovic inzwischen in der Kanzlei seines Anwalts im Rialto Tower in Melbourne eingetroffen und wird am Sonntagmorgen um 9.30 (Lokalzeit) vor dem Bundesgerichtshof vor drei Richtern erscheinen: Chief Justice James Allsop, Justice Anthony Besanko und Justice David O’Callaghan.

Beim Australian Open 2019 war die Rod Laver Arena noch prall gefüllt.Regierung befürchtet AufruhrGetty ImagesZverev will, dass Djokovic am Turnier teilnimmtDen enormen Wirbel in diesem Fall machte Zverev am Status von Djokovic fest: «Ich weiss nicht genug über die Situation, aber ich denke, wenn es nicht Novak Djokovic wäre, der Weltranglistenerste mit 20 Grand-Slam-Titeln, all das, dann wäre es nicht so ein grosses Drama.»

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na endlich,bye bye Nole. Besser er geht aus diesem geisteskranken Hygiene Faschismus Kontinent. Djokivic Ich verstehe nicht wieso 20min diesem Typ noch eine Plattform bietet. Schweizer Medien sollen über unsere Sportler berichten. No support for NoVac. Schade, dass der Sport wegen dem NoVac-Gate so in den Hintergrund rückt

Verpiss dich endlich du looser novax joker go home! Er wird weg müssen. Ansonsten würden sich sehr viele Geimpfte sehr blöd vorkommen. Es gibt Regeln und an die muss er sich halten….!Einfach lächerlicher Trotzkopf!! ✈️👋 Darling you've got to let me know.. Bald kommt die Pflicht für die Augenbinde…… damit niemand mehr sieht was in diesem Land vorgeht ! Ich schäme mich so abgrundtief für diese „neue angeordnete Normalität 2022“. Wir leben hier in einem gigantischen Zirkus! Das Wort um das beschreiben existiert noch nicht einmal !

Hoffentlich weg…. Richtiges Zirkus was er anstellt

Qualifikation Australian Open - Vögele wehrt Matchbälle ab und steht in Melbourne im HauptfeldNach einem fast dreistündigem Kampf kann Stefanie Vögele (WTA 147) über die Qualifikation fürs Hauptfeld der AustralianOpen jubeln. srfsport srftennis australianopen

Hoffen wir mal ja😉

Golubic und Co. über den Zwist - «Schockiert, wie böswillig gewisse Leute gegenüber Djokovic sind»«Schockiert, wie böswillig gewisse Leute gegenüber Djokovic sind»: Die Causa Djokovic beschäftigt auch die Spielerinnen und Spieler an den AustralianOpen. Doch nicht alle wollen sich äussern. Djokovic wird zum Problem gemacht, weil Australiens diktatorische Regierung seine politischen und pandemischen Hausaufgaben nicht gemacht hat. Die Narren, die Schadenfreude empfinden haben das weltweite problematische Vorgehen der Pandemiekapitäne nicht erkannt. Erbärmlich. Irgendwie kann man es auch übertreiben mit dem Thema. Ja, er hat einen Fehler gemacht, aber irgendwann muss es auch mal gut sein. Er hängt jetzt stellvertretend für alle, die sich nicht impfen lassen. Dehors qu’il rentre ENFIN 😡😡

Australian Open – Anwälte melden: Djokovic bereits wieder in AbschiebehaftKann Tennis-Star Novak Djokovic nun am Australian Open aufspielen oder nicht? Alle News dazu im Ticker. Thank you for information. I call for Israel to end its occupation of Palestine. An occupying country cannot be democratic. Er hat betrogen und gelogen. Das sind Straftaten. Keine Sonderbehandlung. ... lol ... und tschüss ... hoffe ich! Arrogantes Stück Shity ...

Australian Open – Jetzt live – Djokovic kämpft vor Gericht um VisumNovak Djokovic muss gehen: Australien entzieht der Weltnummer 1 im Tennis das Visum erneut und weist ihn aus. Halleluja 🥳🥳hat dieser verlogne typ nicht anders verdient. Hoffentlich 3jahre Einreisesperre. Geschieht ihm ganz recht. Bravo 👏ändlech👍🏼 u itz woti nüm ghöre…. git gloub wichtegeri theme….. Guten Heimflug 👋

Australian Open – Australien annulliert Djokovics Visum zum zweiten MalDer serbische Tennisstar geht im Corona-Krimi um seine Einreise als Verlierer hervor. Er muss das Land wohl verlassen. Das geschieht novak djokovic absolut recht. Er hat keine sonderrechte und steht nicht über dem recht und dem gesetz. Rafael nadal und roger federer sagten es ganz richtig: 'Wer sich nicht impfen lässt, spielt nicht.' - Ein exempel, das an den impfgegnern zu recht statuiert wurde.

Australischer Reporter im Interview – «Djokovic könnte denken, dass unsere strenge Impfpolitik albern ist»Der Journalist Paul Sakkal hat die Visumaffäre um Novak Djokovic rund um die Uhr begleitet – er erklärt die fatalen Missverständnisse im Prozess um die Weltnummer 1 und den australischen Sonderfall.

Samstag, 15.01.2022 Novak Djokovic macht sich auf den Weg ins Gericht Novak Djokovic, Tennisspieler und Weltnummer 1 der Männer, hat das Park Hotel in Melbourne vor der Berufung des Bundesgerichtshofs heute Morgen verlassen. Wie das australische Newsportal «The Age» berichtet, ist Djokovic inzwischen in der Kanzlei seines Anwalts im Rialto Tower in Melbourne eingetroffen und wird am Sonntagmorgen um 9.30 (Lokalzeit) vor dem Bundesgerichtshof vor drei Richtern erscheinen: Chief Justice James Allsop, Justice Anthony Besanko und Justice David O’Callaghan. Djokovic-Anhörung vor drei Richtern – kein Einspruch möglich Die Anhörung des Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic vor dem Bundesgericht in Australien soll am Sonntag vor drei Richtern stattfinden. Wie die australische Nachrichtenagentur AAP am Samstag schrieb, wird der Fall des 34 Jahre alten Serben am Federal Court of Australia ab 9.30 Uhr vom Vorsitzenden Richter James Allsop sowie dessen Kollegen Anthony Besanko und David O’Callaghan verhandelt. Das Bundesgericht soll Klarheit schaffen, ob Djokovic an dem am Montag beginnenden Australian Open teilnehmen darf oder ausreisen muss. Dem Bericht zufolge können nach einer Entscheidung durch drei Richter keine Rechtsmittel mehr gegen das Urteil eingelegt werden. Beim Australian Open 2019 war die Rod Laver Arena noch prall gefüllt. AFP Mit einer kurzen verfahrensrechtlichen Anhörung vor Richter O’Callaghan war der Fall zur Visums-Frage am Samstag fortgesetzt worden. Nachdem die Behörden dem nicht gegen Corona geimpften Djokovic die Einreise in der vorigen Woche verweigert hatten, hatte er mehrere Nächte im Park Hotel im Melbourner Stadtteil Carlton verbracht. Die erste Gerichtsentscheidung am Montag war zu seinen Gunsten ausgefallen, Djokovic hatte daraufhin die Vorbereitung auf das erste Grand-Slam-Turnier der Saison fortgesetzt. Am Freitag war sein Visum in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Am Samstag wurde Djokovic wieder in das Abschiebehotel gebracht, wie australische Medien berichteten. Es ist wahrscheinlich, dass er über Nacht bis zur Anhörung am Sonntag dort bleiben muss. (dpa) Regierung befürchtet Aufruhr «NZZ» , dass die australische Regierung sich bei der Visum-Frage darauf bezog, dass es nicht im öffentlichen Interesse sei, wenn der Tennisstar in Australien bleibe. Auch befürchtet die australische Regierung wegen Djokovics Verhalten einen grösseren Widerstand gegen Impfungen und dass sich das Virus so vermehrt ausbreiten könnte. Novak Djokovic im Training in Australien. Getty Images Auch sind Bedenken da, dass der Tennisstar, in seiner Vorbildfunktion, gar einen öffentlichen Aufruhr provozieren könnte. Am Samstag fand in Melbourne eine «Anti-Vaxxer»-Demonstration von Impfgegnern statt. Nun äussert sich auch Alexander Zverev Kurz vor dem Auftakt des Australian Open ist Novak Djokovic erneut in Gewahrsam. Statt sich in der Rod-Laver-Arena auf das Turnier vorzubereiten, befindet sich der 34-Jährige wieder in einem Abschiebehotel, wie australische Medien berichten. Es sei wahrscheinlich, dass er über Nacht in Gewahrsam bleibe. Für Sonntagmorgen um 9.30 Uhr Ortszeit (am Samstag um 23.30 Uhr in der Schweiz) ist eine Anhörung vor Gericht geplant. Zverev will, dass Djokovic am Turnier teilnimmt Tennis-Olympiasieger Alexander Zverev sprach sich unterdessen für eine Teilnahme von Djokovic am Australian Open aus. «Ich verstehe die Perspektive der Australier und der Regierung», sagte der Weltranglisten-Dritte aus Hamburg: «Die australische Regierung und die Regierung Victorias hätten sich im Voraus im Klaren darüber sein müssen, was passieren wird. Ich denke, es ist nicht sehr fair für eine Person, hier herzukommen und nicht spielen zu können.» «Die australische Regierung und die Regierung Victorias hätten sich im Voraus im Klaren darüber sein müssen, was passieren wird», sagt Alexander Zverev zur Causa Djokovic. AFP Den enormen Wirbel in diesem Fall machte Zverev am Status von Djokovic fest: «Ich weiss nicht genug über die Situation, aber ich denke, wenn es nicht Novak Djokovic wäre, der Weltranglistenerste mit 20 Grand-Slam-Titeln, all das, dann wäre es nicht so ein grosses Drama.» (DPA/mur) Djokovic ist wieder im Abschiebehotel Novak Djokovic wurde laut der australischen Zeitung « » gesehen, wie er ins Park Hotel gefahren wurde, dem Haftzentrum von Carlton, wo er schon nach der ersten Annullierung seines Visums festgehalten wurde. Zuvor soll er von einer Polizeieinheit in einer weissen Limousine vom Büro der Anwälte abgeholt worden sein. Seine Anwälte bestätigten schon bereits kurz nach Mitternacht, dass Novak Djokovic bis zur definitiven Urteilsverkündung am Sonntagmorgen (Ortszeit) zurück in Abschiebehaft beordert wurde. Nadal ist vom ewigen Hin und Her genervt Der spanische Tennisprofi Rafael Nadal hat das Dauerthema Novak Djokovic vor dem Auftakt der Australian Open ein bisschen satt und verlangt in der Causa Antworten. «Meiner Meinung nach gibt es in diesem Fall viele Fragen, die beantwortet werden müssen. Ich denke, es wäre gut, wenn sich bald alles klärt», sagte der Weltranglisten-Sechste am Samstag in Melbourne und erklärte, es sei aus seiner Sicht wichtig, über den Sport zu reden. Es sei klar, dass Djokovic einer der besten Tennisspieler der Geschichte sei. «Aber kein Tennisspieler der Geschichte ist wichtiger als das Event», sagte der 35-Jährige. «Wenn er am Ende spielt, ok. Wenn er nicht spielt, werden die Australian Open grossartige Australian Open sein – mit oder ohne ihn. Am Sonntag fällt der definitive Entscheid Der Start des serbischen Titelverteidigers Djokovic beim am Montag beginnenden Grand-Slam-Turnier ist weiter fraglich. Ein Bundesgericht in Melbourne wird sich am Sonntag mit dem Einspruch des 34-Jährigen befassen. Einwanderungsminister Alex Hawke hatte am Freitag das Visum des Weltranglisten-Ersten für ungültig erklärt und auch mit dem öffentlichen Interesse begründet. Im Zuge des Einreise-Streits waren viele Ungereimtheiten aufgetreten. «Ich respektiere ihn, auch wenn ich mit vielen Dingen nicht einverstanden bin, die er in den vergangenen Wochen gemacht hat», sagte Nadal. (DPA) Novak Djokovic wurde laut seinen Anwälten wieder inhaftiert Nach seiner Einreise nach Australien ohne Corona-Impfung ist der serbische Tennis-Star Novak Djokovic erneut inhaftiert worden. Das teilten Djokovics Anwälte am Samstag mit, nachdem die australische Regierung sein Visum am Freitag ein zweites Mal für ungültig erklärt hatte.Am Freitag trainierte er nur am Morgen, das Nachmittagstraining sagte er ab. Einwanderungsminister Alex Hawke hatte zuvor Djokovics zweites Visum mit der Erklärung annuliert, dass es im öffentlichen Interesse liege. Noch am Abend kam es zu einer Video-Anhörung vor dem Bundesberufungsgericht, zusammen mit einem Anwalt der Regierung und den Verteidigern des Serben. Djokovics Verteidiger hatten beantragt, dass er seine neue Haft nicht bei den Einwanderungsbehörden (beispielsweise wieder im Park Hotel) verbringen muss. Gerichtsunterlagen zufolge wird der 34-Jährige an einem Ort in Melbourne festgehalten, während ein Gericht seinen Einspruch gegen seine Abschiebung aus Australien prüft. Die australische Regierung argumentierte den Gerichtsunterlagen zufolge, der Aufenthalt des ungeimpften Tennisspielers im Land könne eine «Anti-Impf-Stimmung fördern». Die Aufhebung von Djokovics Visum hatte Einwanderungsminister Alex Hawke mit «Gründen der Gesundheit und der öffentlichen Ordnung» gerechtfertigt. (AFP) Freitag, 14.01.2022 Djokovics Anwesenheit ist «Gefahr für die öffentliche Ordnung» In der Diskussion um Djokovics Visum findet die australische Regierung nun klare Worte. Die Anwesenheit des ungeimpften Tennisspielers während dem Australian Open stelle eine Gefahr für die öffentliche Ordnung dar, da sich dadurch eine Anti-Impf-Stimmung im Land verbreiten könnte, sagte der australische Einwanderungsminister Alex Hawke. Ausserdem wird befürchtet, dass dadurch mehr Menschen die geltenden Corona-Regeln missachten könnten, wie die Zeitung « » berichtet. Befragung beginnt um 22 Uhr Am Samstagmorgen (8 Uhr Ortszeit - Freitag 22 Uhr in der Schweiz) soll Novak Djokovic in Melbourne zu einer Befragung vor den Einwanderungsbehörden erscheinen. Ab 00.15 Uhr wird Richter David O'Callaghan die Anhörung leiten. Er wird entscheiden, ob der ungeimpfte Tennisspieler bleiben darf oder ausreisen muss. Bis dahin darf Djokovic in seiner privaten Unterkunft bleiben. Nach der Anhörung bekommt er mehrere Stunden Zeit, um mit seinen Anwälten zu beraten. Über Nacht soll er erneut in das Abschiebehotel, in dem er bereits zuvor vier Nächte verbracht hat. REUTERS Am Sonntag (Ortszeit) will das Gericht endgültig beschliessen, ob Djokovic einreisen darf. Serbiens Präsident Vucic bekräftigt Unterstützung für Djokovic Der serbische Präsident Aleksandar Vucic hat seine Unterstützung für den von der Abschiebung aus Australien bedrohten Novak Djokovic bekräftigt. «Die Angriffe und der Druck auf Novak Djokovic, einen Bürger Serbiens, sind für mich unverständlich», sagte er in einer Ansprache, die er am Freitag auf Instagram veröffentlichte. Der australische Einwanderungsminister Alex Hawke hatte zuvor das Visum des Tennis-Weltranglisten-Ersten für ungültig erklärt und auch mit dem öffentlichen Interesse begründet. Der serbische Präsident hält Djokovic trotz offensichtlichen Unstimmigkeiten bei seinen Einreisedokumenten die Stange. Reuters/Florion Goga Djokovic ist ungeimpft, in Australien herrschen seit Beginn der Pandemie auch für die einheimische Bevölkerung strenge Regeln. Vucic beklagte in seiner Ansprache den «Druck, dem Serbien ausgesetzt» sei. Doch den Serben habe man in ihrer Geschichte «Würde und Stolz nicht zu nehmen vermocht». Seine Ansprache schloss der Präsident mit den Worten: «Es lebe Serbien! Novak, Serbien ist mit dir!» Kaum Zeit zum Durchschnaufen Sollte Novak Djokovic mit seinem angekündigten Einspruch gegen die erneute Annullierung seines Visums für Australien am Sonntag Erfolg haben, bliebe ihm kaum Zeit zum Durchschnaufen. Schon am Montag müsste der Weltranglistenerste sein Erstrundenspiel beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres gegen seinen Landsmann Miomir Kecmanovic bestreiten. Wie der Veranstalter am Freitag ankündigte, werde die erste Hälfte der Setzliste bei den Männern und Frauen ihre Spiele am Montag bestreitet. Titelverteidiger Djokovic ist an Nummer eins gesetzt. Für den Tennis-Star geht es aber zuerst am Sonntag vor dem Bundesgericht darum, seine Ausweisung abzuwenden. Das Visum des ungeimpften Djokovic war zuvor in einer persönlichen Entscheidung von Einwanderungsminister Alex Hawke ein zweites Mal für ungültig erklärt worden. Dies sei gut begründet und «im öffentlichen Interesse», hatte der Minister mitgeteilt. Djokovic ist nicht gegen das Coronavirus geimpft und deswegen eine umstrittene Person in dem Land, das seit Beginn der Pandemie harte Regeln aufgestellt hat. Djokovic will gegen diese Entscheidung aber juristisch vorgehen. Richter Anthony Kelly ordnete bei einer Anhörung den Termin am Sonntag an. Bis dahin darf Djokovic nicht abgeschoben werden. Für den Weltranglistenersten ist zudem am Samstag um 8.00 Uhr Ortszeit eine Anhörung bei der Einwanderungsbehörde anberaumt. Anschliessend kann er von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr mit seinen Anwälten den Gerichtstermin am Sonntag vorbereiten. Bis dahin muss er nicht in Abschiebehaft. Djokovic bleibt frei Tennis-Superstar Novak Djokovic (34) hat nun per sofort keine Berechtigung mehr, sich in Australien aufzuhalten. Dies weil ihm das Visum entzogen wurde. Er bleibt bis Samstagmorgen (Ortszeit) auf jeden Fall in Australien. Da er noch zur Anhörung bei der Einwanderungsbehörde erscheinen muss. Dabei soll er auf freiem Fuss bleiben. Am Freitagabend (Ortszeit) entschied Richter Anthony Kelly, dass der Serbe erst nach diesem Termin zurück ins Abschiebehotel muss. Am Samstag soll der Serbe somit zurück ins Park Hotel in Carlton einziehen. Dort war er zusammen mit Flüchtlingen bereits bis zum letzten Montag inhaftiert, nachdem ihm zum ersten Mal das Visum entzogen worden war. Am Sonntag, 24 Stunden vor Beginn der Australian Open soll der Prozess stattfinden. Gewinnt er, darf er spielen, verliert er, muss er nachhause. Bis 8 Uhr Ortszeit (heute 22 Uhr schweizer Zeit) hat er nun Zeit sich mit den Anwälten zu beraten. Seine Rechtsvertreter hatten in der Gerichtsverhandlung darum gebeten, dass erst am Sonntag verhandelt wird. «Lynchstimmung» gegen Djokovic, schreiben serbische Medien Die Anhörung ist beendet. Serbische Medien sind derweil erzürnt. Und wie! «Unglaublich, was der (australische) Minister als Begründung angibt: die öffentliche Gesundheit und das Gemeinwohl. Und das in einem Land, das täglich 150'000 Neuinfektionen hat!», schrieb «telegraf.rs» und befand: «Das ist verrückt!» Kurz zuvor hatte Einwanderungsminister Alex Hawke das Visum für ungültig erklärt und auch mit dem öffentlichen Interesse begründet. Djokovic ist ungeimpft, in Australien herrschen seit Beginn der Pandemie auch für die einheimische Bevölkerung strenge Regeln, die ihr einige Entbehrungen abverlangten. Internet-Portale der serbischen Boulevardmedien gingen zur verbalen Attacke über. Für «informer.rs» war die Karikatur einer australischen Zeitung, die Djokovics Impfgegnerschaft zum Thema hatte, ein Beleg für die «Lynchstimmung», die die australischen Medien gegen den serbischen Tennis-Star schüren würden. «Die Verfolgung des Novak», schrieb «blic.rs.». (dpa) Die Anwälte von Djokovic wüten Der Djokovic-Anwalt ist gar nicht zufrieden. Und das aus unterschiedlichen Gründen. Und die wären: Hawk habe bewusst bis Freitag kurz nach 18 Uhr mit dem Entscheid gewartet, er habe es auch früher entscheiden können. Hawk habe gar nicht alles gelesen. So habe Djokovics Material auch wissenschaftliche Artikel über natürliche Immunität enthalten. Und genau das habe Hawk eben nicht gelesen. Wood bezeichnet das Minister-Urteil als «offenkundig irrational». Und weiter: «Einwanderungsminister Alex Hawke hat Angst vor einer aufgeregten Anti-Impf-Bewegung, wenn er Djokovic in Australien lässt.» Er habe aber nicht bedacht, was passiere, wenn Djokovic ausgeschafft werde. Djokovic habe in Australien alle Gesetze befolgt und sei ein vernichtend kleines Gesundheitsrisiko. Djokovic sei ein Mann von hohem Standing. Djokovic noch nicht im Abschiebehotel Derzeit ist die Weltnummer 1 noch nicht wieder im Abschiebehotel, in dem er zuletzt festsass. Das bestätigen soeben seine Anwälte. Heisst: Derzeit befindet sich der 34-Jährige noch auf freiem Fuss. Und er soll auch nicht festgenommen werden. Anwälte drücken aufs Tempo Sie machen Tempo, die Anwälte von Djokovic. Sie wollen, dass so schnell wie möglich ein Urteil gefällt wird. Heisst: Sie legen Einspruch ein. Am liebsten sei ihnen, so Wood, ein Urteil noch am Freitag (Ortszeit) und nicht erst am Samstag. Aus diesem Grund wäre es den Djokovic-Anwälten am liebsten, wenn der Fall beim Federal Circuit Court bleiben würde. Jetzt sprechen die Anwälte von Djokovic Djokovic will das Urteil der Visum-Annullierung nicht akzeptieren. Das teilt Nick Wood, einer der Anwälte von Djokovic, mit. Damit hoffen der Serbe und seine Anwälte wohl, dass ein Gerichtsverfahren in einem Schnell-Verfahren passiert. «Jede Minute ist jetzt extrem wertvoll.» Abschiebung soll aufgeschoben werden Jetzt wird es spannend. Richter Kelly schlägt bei der Anhörung vor, die Ausweisung von Novak Djokovic bis am Samstag um 16 Uhr (Ortszeit) vorübergehend aufzuschieben. Gründe: Dann hätten alle Beteiligten im Fall Zeit für die Verhandlungen. Von was spricht der Richter? Nun – Richter Anthony Kelly spricht vor allem davon, dass der Fall vom Federal Circuit Court an den Federal Court übertragen werden muss. Heisst: Es geht vor allem darum, welches Gericht sich um den Djokovic-Fall kümmern soll. Mehr anzeigen