Ansteckend auch nach 5 Tagen - Kürzere Isolationsdauer – ist Freitesten die Lösung?

15.01.2022 10:10:00

Die Isolationsdauer wurde auf fünf Tage verkürzt. Laut einer Studie birgt das Risiken. Doch Tests könnten helfen.

Isolation

Die Verkürzung der Isolation bei einer Corona-Infektion auf fünf Tage birgt laut einer Studie auch Risiken. Ist Freitesten die Lösung?

Die Isolation sdauer wurde auf fünf Tage verkürzt. Laut einer Studie birgt das Risiken. Doch Tests könnten helfen.

Eine Studie der britischen «Health Security Agency» bekräftigt mögliche Zweifel: Nach einer Isolation, die fünf Tage nach positivem PCR-Ergebnis angeordnet wurde, seien noch 31 Prozent ansteckend. Mit anderen Worten: Rund jede dritte Person.

Zwar nütze die 48-Stunden-Regelung, man nehme jedoch trotzdem in Kauf, Leute aus der Isolation zu entlassen, die noch ansteckend seien, sagt SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel: «Es handelt sich um eine Modellstudie, die alle Daten zusammenträgt, die man so über Ansteckungszeiten hat.»

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Freitesten kann man natürlich. Kommt darauf an, wie die CT-Werte für den PCR-Test festgelegt werden. Dann kann man das Resultat wie gewünscht steuern. Und das alles wegen einer Schnuddernase. Lasst uns ENDLICH in Ruhe unser Leben leben und SRF: lernt damit umzugehen. Ihr Aktivisten vom srf habt es schon echt schwer. Kaum passt der Bundesrat ein einziges kleines Teil gegen eure Agenda an und schon schreibt ihr wieder gegenan

Verkürzte Isolation – Jeder Dritte könnte nach fünf Tagen Isolation noch andere ansteckenDass neu alle nach fünf Tagen ohne Test aus der Isolation kommen, bereitet Experten sorgen. «Die Chance, nach fünf Tagen noch jemanden anzustecken, beträgt 30 Prozent», sagt Infektiologe Huldrych Günthard. Eh fürn arsch. Nutzt Spital und Pflegeheim nix. Denn alle positiven gehn nach 5tagen zum arzt und wegen 'symptomen'nicht früher zurück zur arbeit. Man findet immer einen Experten der gleichen Meinung ist.

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Mit dem Entscheid kamen auch die Zweifel: Ist das Risiko angesichts der horrenden Fallzahlen zu hoch? Eine Studie der britischen «Health Security Agency» bekräftigt mögliche Zweifel: Nach einer Isolation, die fünf Tage nach positivem PCR-Ergebnis angeordnet wurde, seien noch 31 Prozent ansteckend. Mit anderen Worten: Rund jede dritte Person. Diese Entscheidung erntet einiges an Kritik. Zwar nütze die 48-Stunden-Regelung, man nehme jedoch trotzdem in Kauf, Leute aus der Isolation zu entlassen, die noch ansteckend seien, sagt SRF-Wissenschaftsredaktorin Katrin Zöfel: «Es handelt sich um eine Modellstudie, die alle Daten zusammenträgt, die man so über Ansteckungszeiten hat. Foto: Raphael Moser (Tamedia) Zumindest etwas bereitet ihm dann doch noch Mühe.» Die Einschränkung: Die Zahlen, welche die britische Studie nutze, seien vor Omikron erhoben worden.» 30-prozentiges Ansteckungsrisiko Die verkürzte Isolation bereitet auch Huldrych Günthard, Leitender Arzt der Klinik für Infektionskrankheiten und Spitalhygiene des Universitätsspitals Zürich, Sorgen: «Es gibt ein gewisses Risiko, dass positive Personen nach fünf Tagen Isolation noch hoch ansteckend zurück zur Arbeit gehen. Mit Blick auf die neue Virusvariante befinde man sich also noch etwas im Blindflug.

Allerdings wird die britische Studie von einer Studie aus Japan, die bereits Daten zu Omikron verarbeitete, bestätigt. «Das ist ein beachtlicher Unterschied und könnte in Kombination mit unseren hohen Fallzahlen zu wesentlich mehr Infizierungen führen», so der Infektiologe. Und man erhält die Gewissheit: Auch dieser junge Mann ist nicht perfekt. Diese würden zeigen, dass die Virenlast drei bis sechs Tage nach Infektion oder Symptombeginn am höchsten sei, sagt Marcel Salathé, Epidemiologe an der EPFL Lausanne. Freitesten als LösungAuch in der Praxis merkt man: «Die Patienten werden schneller krank nach der Ansteckung, aber sie sind weniger lang krank», sagt Felix Huber, stellvertretender Chefarzt der MediX Praxis Zollikerberg. In einer perfekten Welt würde man sich laut Günthard freitesten müssen – doch die Kapazitäten dafür seien im Moment wohl kaum vorhanden. «Die Krankheit verläuft häufig milder. Odermatt hier, Odermatt da, Odermatt überall. Aber es gibt natürlich auch bei Omikron Hospitalisierungen, diese Personen sind in der Regel nicht geimpft.» «Gefahr neuer Infektionsketten am Arbeitsplatz steigt» Der Tessiner Infektiologe Andreas Cerny sagt: «Mir sind keine Daten bekannt, die zeigen würden, dass man nach fünf Tagen Isolation niemanden mehr anstecken könnte.

Auch bei Omikron wäre Impfung und Booster wichtig.» Man kann so den Fünfer und das Weggli haben. Für Cerny ist der Entscheid des Bundesrats «wissenschaftlich nicht gestützt und steht auch nicht im Einklang mit den Leitlinien unserer Nachbarländer». «Dann würde ich nicht alt werden» Ihm würden die Worte fehlen, sagt Odermatt, wieder so ein unglaublicher Tag sei es, meint der 24-Jährige. Autor: Marcel Salathé Epidemiologe am EPFL Lausanne Der Hausarzt ist der Meinung: Testen kann Abhilfe schaffen. Er schlägt den Antigentest in einem Testzentrum, bei einem Arzt oder in einer Apotheke vor. «Die vorzeitige Entlassung von Infizierten aus der Quarantäne kann zu neuen Infektionsketten führen und ist damit nicht geeignet, die Ausbreitung zu bremsen, ganz im Gegenteil», sagt Cerny. Würde ein solcher am 5. «Aber ganz ehrlich: Hätte ich immer diese Anspannung wie letzte Woche, würde ich nicht alt werden.

Tag der Isolation gemacht und sei negativ, wäre gut gewährleistet, dass man nicht mehr ansteckend sei. Auch GLP-Nationalrat Martin Bäumle beurteilt das Vorgehen des Bundes nach wie vor als riskant. Auch Marcel Salathé ist der Meinung, dass die 5-Tage-Isolation riskant sei, verbunden mit einem Test aber so verantwortungsvoll wie möglich gestaltet werden könne. «Man kann so den Fünfer und das Weggli haben.» Es sei bekannt, dass Omikron auch bei Geimpften und Geboosterten weiterhin übertragbar sei. Zumal am Donnerstag die Zuschauer fehlen.» Er spricht sich für Schnelltests aus. Diese würden recht gut anzeigen, ob jemand im Moment infektiös sei oder nicht. Trotzdem hält er ihn aus drei Gründen für vertretbar und sinnvoll: «Erstens ist ein Grossteil der Bevölkerung geimpft und neue Daten legen nahe, dass Geimpfte weniger lang infektiös sind.

Der Hauptvorteil der Schnelltests sei, dass sie billig und vor allem in grossen Kapazitäten verfügbar seien. Und das Staunen bei der Konkurrenz, es wird grösser und grösser. Es sei sinnvoll ein derart praktisches Mittel zu gebrauchen, auch wenn es nicht perfekt sei.» Bei sehr hoher Inzidenz wie zur Zeit in der Schweiz nimmt ausserdem das Verhältnis von Nutzen und Kosten von Isolation und Quarantäne ab. Daher wünscht sich der Epidemiologe auch, dass die Selbsttests wieder gratis sind. Denkbar sei, dass der Bund jeder positiv getesteten Person eine gewisse Anzahl dieser Schnelltests zukommen lässt.» Ausserdem sei der Entscheid auch aus gesamtgesellschaftlicher Sicht wichtig: «Es ist sowohl für die Wirtschaft wie auch für die Aufrechterhaltung der Grundversorgung zentral, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig in langer Isolation sind. «Ich frage mich: Wie können wir ihn aufhalten?» Doppelweltmeister Mathieu Faivre Mathieu Faivre, immerhin Weltmeister im Riesenslalom und Parallelwettbewerb sagt: «Wir befürchteten es schon vor einigen Jahren: Dass dieser Kerl kommen und uns alle abhängen wird. Testkapazität grundsätzlich vorhandenFür ein Freitesten via Antigentest bräuchte es nicht nur Testkits, sondern auch entsprechende Kapazitäten.

Diese seien stets sehr schwankend, sagt der Geschäftsleiter des Test- und Impfzentrums Winterthur, Thomas Kraft: «Wenn viele Veranstaltungen stattfinden, die Leute diese besuchen wollen und noch ein Freitesten dazukäme, könnte das unsere Kapazitäten bei Weitem übersteigen. Problematisch hierbei ist, dass viele Omikron-Infizierte nur milde oder gar keine Symptome aufzeigen, aber trotzdem ansteckend sind. Falls es sich so verhält wie jetzt und die Leute zurückhaltend mit dem Besuch von Veranstaltungen sind, haben wir genügend Kapazität. Und ich frage mich: Wie können wir ihn aufhalten?» Gar von einem «Jahrhunderttalent» spricht der Deutsche Josef Ferstl, immerhin zweifacher Sieger eines Super-G.» Gerade im Vergleich zu Weihnachten sei die Auslastung momentan 40 Prozent geringer. Darunter waren 19 geimpfte und zwei ungeimpfte Patienten – vier asymptomatische und 17 milde Fälle. Die Pandemie habe aber gelehrt, dass sich dies schnell ändern kann. Wissenschaftsredaktorin, Epidemiologe und Arzt sind sich also einig: Die 5-Tage-Isolation ist riskant. Ein deutlicher Rückgang war zehn Tage nach Auftreten der Symptome erkennbar.» Vor laufender Kamera gar den Hut zieht Matthias Mayer, der das Rennen als Dritter beendet.

Doch testen sei eine Möglichkeit, diese sicherer zu gestalten. .