Angriff in Saana - Mindestens 60 Todesopfer bei saudischem Luftangriff im Jemen

Die von Saudi-Arabien angeführten Koalition hat ein Gefängnis der Huthi-Rebellen im Norden Jemens angegriffen.

22.01.2022 00:36:00

Bei einem Luftangriff auf ein Gefängnis im Jemen sind mindestens 60 Menschen getötet worden. Den Angriff ausgeführt hat Saudi-Arabien, das gegen die Huthi-Rebellen kämpft.

Die von Saudi-Arabien angeführten Koalition hat ein Gefängnis der Huthi-Rebellen im Norden Jemens angegriffen.

Ein Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sagte, dass Retter immer noch in dem zerstörten Gefängnis nach Opfern suchten und sprach von mehr als 100 Todesopfern oder Verletzten. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) berichtete unter Berufung auf Mitarbeiter vor Ort von mindestens 200 Verletzten, die medizinisch versorgt werden mussten.

Angriffe aus Saudi-ArabienBei der Bombardierung in der Hauptstadt Saana seien 140 Menschen verletzt worden, erklärte ein Sprecher der dortigen Gesundheitsbehörde. Es gebe zahlreiche Vermisste, bei den Opfern handle es sich um Zivilisten, darunter viele Flüchtlinge.

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Ich vermute, ihr meint Sanaa. (Saana liegt in Finnland.) Toll, da wird Saudi Arabien ständig vom Westen mit Waffen beliefert und jetzt gehen diese Barbaren damit andere Länder bombardieren.

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Der Luftangriff der von Saudi-Arabien angeführten Koalition war auf ein Gefängnis in der Hauptstadt Saana im Norden des Jemen gerichtet. Der Gesundheitsminister der Huthi-Regierung, Taha Al-Motawakel, sprach laut der Agentur AP von mindestens 70 Todesopfern und dutzenden schwer Verwundeten. Ein Vertreter des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sagte, dass Retter immer noch in dem zerstörten Gefängnis nach Opfern suchten und sprach von mehr als 100 Todesopfern oder Verletzten. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) berichtete unter Berufung auf Mitarbeiter vor Ort von mindestens 200 Verletzten, die medizinisch versorgt werden mussten. Angriffe aus Saudi-ArabienBei der Bombardierung in der Hauptstadt Saana seien 140 Menschen verletzt worden, erklärte ein Sprecher der dortigen Gesundheitsbehörde. Es gebe zahlreiche Vermisste, bei den Opfern handle es sich um Zivilisten, darunter viele Flüchtlinge. In der Nacht auf Freitag habe es auch Luftangriffe auf andere Gebiete im Norden Jemens gegeben. Lokalen Medien zufolge kam es deshalb zu einem Ausfall der Internet-Verbindungen. Saana liegt unweit der Grenze zu Saudi-Arabien und steht unter Kontrolle der Huthi-Rebellen, die grosse Teile des Jemens beherrschen. Sie hatten 2014 unter anderem die Hauptstadt Sanaa eingenommen. Saudi-Arabien sieht in den Rebellen Verbündete des Erzfeindes Iran und bekämpft sie darum. Schläge gegen Koalitions-MitgliederDie Huthi-Rebellen greifen immer wieder mit Raketen das benachbarte Königreich Saudi-Arabien an. Bei einem Drohnenangriff der Huthi gegen das Emirat Abu Dhabi wurden vor einigen Tagen drei Menschen getötet. Die Rebellen setzten dabei neben Drohnen auch Marschflugkörper und ballistische Raketen ein, die Brände in einem Treibstoffdepot und einem internationalen Flughafen auslösten, sagte der emiratische Botschafter Yousef Al-Otaiba in den USA am Mittwoch. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind Teil des saudischen Bündnisses. Die Koalition bombardierte daraufhin Anfang Woche die jemenitischen Rebellen. Dabei kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben. 12:22 Video Land am Abgrund: Jemen zwischen Krieg und Pandemie Aus Rundschau vom 24.02.2021. abspielen