Angriff auf Kultur - «Vielleicht werden in der Ukraine ganze Sammlungen verschwinden»

25.06.2022 14:34:00

Russlands Angriffskrieg zerstört auch Identität. Der Schutz der Kultur sei schwer zu gewährleisten, sagt eine Expertin.

Kultur, Ukraine

Russlands Angriffskrieg zerstört auch Identität. Der Schutz der Kultur sei schwer zu gewährleisten, sagt eine Expertin. Ukraine

Russlands Angriffskrieg zerstört auch Identität. Der Schutz der Kultur sei schwer zu gewährleisten, sagt eine Expertin.

Marta AndriiovychPersonen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Die Archäologin Marta Andriiovych stammt aus der Ukraine und forscht am Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern.SRF News: Wie gross ist Ihre Sorge um die ukrainischen Kulturgüter

Marta Andriiovych: Ich bin sehr besorgt um unser kulturelles Erbe. Einerseits geht es um die Sammlungen der Museen in den bereits von der russischen Armee besetzten Gebieten. Anderseits sind da die architektonischen Stätten. Die Urkaine birgt reiche Kulturschätze aus dem 19. Jahrhundert, die jetzt durch Bomben in Gefahr sind. Das gilt auch für Gebiete, wo noch keine Grabungen angefangen haben. Wir könnten sehr viele Informationen verlieren.

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Beim russischen Angriffskrieg auf die Ukraine werden offenbar immer wieder auch gezielt Kulturgüter zerstört.09:40 Russland meldet Tötung von 80 polnischen Kämpfern Das russische Militär hat nach eigenen Angaben im Osten der Ukraine 80 polnische Kämpfer in den Reihen der ukrainischen Armee getötet.11:18 Andrey Gurulyov Wie ein enger Vertrauter von Wladimir Putin sagte, werde «London beim Ausbruch des Dritten Weltkriegs als Erstes bombardiert».Im Gegensatz zur Ukraine und zu Moldawien bleibt der Kaukasusrepublik Georgien der EU-Kandidatenstatus noch verwehrt, aber immerhin in Aussicht gestellt.

Vor Wochen traf es ein kleines Museum nahe Kiew mit Werken der im ganzen Land verehrten Volksmalerin Maria Prymatschenko. Einige Bilder konnten vor dem Feuer gerettet werden. Russland bezeichnet alle auf Seiten der Ukraine kämpfenden Freiwilligen als Söldner. Der Schutz der vielen Sammlungen und Kulturstätten sei eine schwer lösbare Riesenaufgabe, sagt die ukrainische Archäologin Marta Andriiovych an der Universität Bern. Es sei glasklar, dass die Aggression von den Angelsachsen ausgehe. Marta Andriiovych Personen-Box aufklappen Personen-Box zuklappen Die Archäologin Marta Andriiovych stammt aus der Ukraine und forscht am Institut für Archäologische Wissenschaften der Universität Bern. Insgesamt bezifferte der Generalleutnant die ukrainischen Verluste allein durch Luft-, Raketen- und Artillerieangriffe innerhalb von 24 Stunden auf 780 «Nationalisten». SRF News: Wie gross ist Ihre Sorge um die ukrainischen Kulturgüter Marta Andriiovych: Ich bin sehr besorgt um unser kulturelles Erbe. Die georgische Präsidentin Salome Surabischwili sprach von einem historischen Moment für Georgien, da nun die europäische Perspektive gegeben sei.

Einerseits geht es um die Sammlungen der Museen in den bereits von der russischen Armee besetzten Gebieten. Einzelheiten zur Bodenoffensive der russischen Truppen im Donbass nannte Konaschenkow nicht. Reuters 09:40 Russland meldet Tötung von 80 polnischen Kämpfern Das russische Militär hat nach eigenen Angaben im Osten der Ukraine 80 polnische Kämpfer in den Reihen der ukrainischen Armee getötet. Anderseits sind da die architektonischen Stätten. Die Urkaine birgt reiche Kulturschätze aus dem 19. Die erste der beiden Grossstädte ist inzwischen unter russischer Kontrolle. Jahrhundert, die jetzt durch Bomben in Gefahr sind. Konaschenkow berichtete zudem über einen Raketenangriff auf Mykolajiw im Süden der Ukraine, bei dem 300 Soldaten getötet worden seien. Das gilt auch für Gebiete, wo noch keine Grabungen angefangen haben. (DPA) In der Stadt Kostjantyniwka seien 80 polnische «Söldner» liquidiert worden. Die neuen Bekundungen, die Probleme jetzt anzupacken, beginnen bereits wieder mit Schuldzuweisungen.

Wir könnten sehr viele Informationen verlieren. Was ist über das Ausmass bereits verlorengegangener Kulturstätten bekannt? Das ist schwer abschätzbar. In den Gebieten Chmelnyzkyj, Lwiw, Mykolajiw, Schytomyr und Tschernihiw seien Einschläge registriert worden, meldete die Nachrichtenagentur Unian am Samstag. Einzelheiten zur Bodenoffensive der russischen Truppen im Donbass nannte Konaschenkow nicht. Ich weiss von Kollegen, die jetzt im Krieg kämpfen, dass sie zu retten versuchen, was ihnen in die Finger gerät. Im Moment liegt alles bei den Mitarbeitenden der Museen und den Museumsleitungen. Allein in der Umgebung von Schytomyr – einer Grossstadt westlich von Kiew – schlugen nach Angaben von Bürgermeister Serhij Suchomlin 24 Raketen ein. Wie viel sie schützen, verstecken oder evakuieren können, hängt von ihrem Fachwissen und ihrer Risikobereitschaft ab. Zudem stehen moskautreue Truppen am südlichen Stadtrand von Lyssytschansk. Dies sei eine «Chance, die man nur einmal im Leben erhalte».

Sie sind verantwortlich, wenn den Kunst- und Kulturgütern etwas zustösst. Dem ukrainischen Generalstab zufolge feuerte Russland die Raketen auf Schytomyr und Tschernihiw aus Belarus ab. Transporte mit entsprechenden Papieren und Sicherheitsvorkehrungen sind wegen des geltenden Kriegsrechts kaum mehr möglich. Wie gross ist das Risiko, dass in Sicherheit gebrachte Güter später nicht mehr auffindbar sind? Das ist ein grosses Problem. Im Gebiet Lwiw (früher: Lemberg) war einmal mehr das Militärgelände in Jaworiw Ziel der Angriffe. In den Gebieten Chmelnyzkyj, Lwiw, Mykolajiw, Schytomyr und Tschernihiw seien Einschläge registriert worden, meldete die Nachrichtenagentur Unian am Samstag. Es ist kaum absehbar, was passieren wird. Vielleicht werden in der Ukraine ganze Sammlungen verschwinden. Vier Menschen seien verletzt worden. Im Hintergrund steht dabei der Oligarch Bidsina Iwanischwili.

Aber für gewisse Museen ist das Transportrisiko vermutlich ähnlich hoch, wie wenn die Sammlung vor Ort bleibt. Dabei sei ein Soldat getötet worden. Der Präsident des deutschen Kunsthistoriker-Verbandes appellierte ans Ausland, ukrainisches Kulturgut zu schützen. (DPA) 23:36 Selenski: Ukraine hat keine Angst auf Weg zu EU-Mitgliedschaft Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski ist zuversichtlich, dass sein von Russland angegriffenes Land die Kriterien für einen EU-Beitritt erfüllen wird. Was kann getan werden? Viele Museen haben riesige Sammlungen. Es gibt nicht genug Packmaterial, in der Ukraine mangelt es an allem. «Aber macht uns das Angst? Nein. Im Gebiet Lwiw (früher: Lemberg) war einmal mehr das Militärgelände in Jaworiw Ziel der Angriffe. Nötig wären deshalb gutes Packmaterial, Fahrzeuge und Treibstoff, um diese Evakuierungen gut durchführen zu können. Der Forderungskatalog der EU für Georgien Box aufklappen Box zuklappen Die EU-Kommission macht den Kandidatenstatus für Georgien von grundlegenden Reformen abhängig.

Das Gespräch führte Brigitte Kramer.» Zu den Kriterien für einen Beitritt gehören unter anderem Rechtsstaatlichkeit, Kampf gegen Korruption, Garantie der Grundrechte und eine funktionierende Marktwirtschaft. . Im Gebiet Chmelnytzkyj konnte die ukrainische Luftabwehr nach eigenen Angaben zwei Raketen abschiessen.