Ambulante Behandlungen im Baselbiet – Gratistransporte für Langzeit­patienten weiterhin unerwünscht

13.01.2022 19:26:00

Betroffene müssen medizinisch indizierte Patiententransporte bei ambulanten Behandlungen weiterhin grösstenteils selber bezahlen. Eine politische Lösung zeichnet sich noch nicht ab.

Baselbieter Langzeitpatientinnen müssen die Fahrten zum Spital und wieder zurück auch weiterhin grösstenteils selbst bezahlen: Eine politische Lösung zeichnet sich im Landrat noch nicht ab. (Abo)

Betroffene müssen medizinisch indizierte Patiententransporte bei ambulanten Behandlungen weiterhin grösstenteils selber bezahlen. Eine politische Lösung zeichnet sich noch nicht ab.

0 KommentareTransporte mit Spezialfahrzeugen können ins Geld gehen.Foto: Moritz HagerAuf das Problem der teilweise hohen Transportkosten, die Patientinnen und Patienten grösstenteils selber bezahlen müssen, hat die frühere Baselbieter SP-Präsidentin Pia Fankhauser schon 2018 aufmerksam gemacht. Die obligatorische Krankenversicherung beteiligt sich nur mit bis zu 500 Franken pro Jahr an den Kosten der von spezialisierten Transportunternehmen durchgeführten Fahrten – mit einem Selbstbehalt von ebenfalls bis zu 500 Franken. Betroffen davon sind etwa Dialyse-Patienten, Krebskranke oder Patienten, die eine Sauerstofftherapie benötigen. Immer mehr solche Behandlungen werden heute ambulant durchgeführt.

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Publiziert heute um 17:00 Uhr 0 Kommentare Transporte mit Spezialfahrzeugen können ins Geld gehen.: Hector Herzig, Gemeindepräsident von Langenbruck BL.Dasein, zuhören: Im Psychiatrie-Alltag fehlt oft die Zeit für vertiefte Gespräche.Zürich verlegen.

Foto: Moritz Hager Auf das Problem der teilweise hohen Transportkosten, die Patientinnen und Patienten grösstenteils selber bezahlen müssen, hat die frühere Baselbieter SP-Präsidentin Pia Fankhauser schon 2018 aufmerksam gemacht. Die obligatorische Krankenversicherung beteiligt sich nur mit bis zu 500 Franken pro Jahr an den Kosten der von spezialisierten Transportunternehmen durchgeführten Fahrten – mit einem Selbstbehalt von ebenfalls bis zu 500 Franken. Auf der Schnellstrasse Richtung Bubendorf, links das historische Hotel Bad Bubendorf, immer weiter geradeaus. Betroffen davon sind etwa Dialyse-Patienten, Krebskranke oder Patienten, die eine Sauerstofftherapie benötigen. «Fachpersonen fehlt Erfahrungswissen, das für den Umgang mit Patienten auf Augenhöhe wichtig wäre», sagt Zuaboni. Immer mehr solche Behandlungen werden heute ambulant durchgeführt. Der Verkehr schleppt sich ächzend durch das schattige Tal, überall stehen Ampeln und Bauarbeiter. Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. Wiederholt gab es in den vergangenen Monaten Kritik an diesem Regime, etwa von der Nationalen Kommission zur von Folter sowie vom Uno-Sonderberichterstatter für Folter.

. Früher waren hier grosse Unternehmen angesiedelt, die Uhrenfabrik Revue Thommen, der Implantate-Hersteller Straumann, das Waldenburgertal war ein Industriestandort.