«Alte Dreckschleudern gehören nicht mehr aufs Wasser»

Karim Twerenbold, Chef der Twerenbold-Reisen-Gruppe, über die neue Excellence Empress und verbesserte Öko-Bilanzen.

19.2.2020

Kreuzfahrten haben derzeit keinen leichten Stand. Touristik-Unternehmer Karim Twerenbold sagt, was seine Firma tut, um das Image aufzupolieren. (Abo+)

Karim Twerenbold, Chef der Twerenbold-Reisen-Gruppe, über die neue Excellence Empress und verbesserte Öko-Bilanzen.

Wann haben Sie zum letzten Mal Ferien auf einem Schiff verbracht?Im Gegenteil. Es gibt vermehrt auch jüngere Gäste an Bord, aber auch Familien mit Kindern. Flussreisen sind angesichts vieler Vorteile eine altersunabhängige Form von Reisen.Die Excellence Empress, die am 12. Juni in Basel getauft wird, trumpft mit ­Clean-Air-Technologie auf. Wie sauber werden Flussreisen?

Es ist auf einem Flussschiff nicht möglich, eine technische Weiterentwicklung auf gut Glück zu versuchen. Zusammen mit unserer niederländischen Werft sind wir dauernd daran, Verbesserungen vorzunehmen, insbesondere bei der Öko-Bilanz. Als weltweit erstes Passagierflussschiff verfügt die Excellence Empress über Clean-Air-Technologie, einen Katalysator mit Russpartikelfilter. Diesen bauen wir inZukunft bei den neuen Schiffen ein. Wir prüfen bereits, wie wir die übrige Flotte umrüsten können.

Bei zehn umzurüstenden Schiffen liegen die Kosten bei mehreren Millionen Franken. Wie bringen Sie dieses Geld auf?Unsere Fahrzeuge sind durchschnittlich 3,5 Jahre alt. Von diesem Jahr an sind alle Busse mit emissionsarmen Euro-6-Motoren ausgerüstet. Pro Passagier benötigen wir auf 100 Kilometer durchschnittlich nur noch einen Liter Treibstoff. Umweltschonender als in modernen Bussen kann Europa fast nicht bereist werden.

Twerenbold feiert das 125-Jahr-Jubiläum. Seit 2013 leiten Sie die Firma operativ, seit 2016 auch an der Spitze des Unternehmens. Kennt man mit 34 überhaupt den ganzen Betrieb?Wir sehen hier weiterhin Potenzial. Der Markt ist gesund. Die geburtenstarken Jahrgänge werden älter und für uns interessant. Es wäre aber ein Trugschluss, zu denken, wir könnten weitermachen wie bis anhin. Das Konzept «Echt und Exklusiv», vor zwei Jahren lanciert, stellt auf individuelle Bedürfnisse ab. Heute ist die Anzahl der Ausflüge ab Schiff grösser. Der Kunde kann zwischen vielen Aktivitäten auswählen.



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