Aktuelle Lage - Affenpocken sind sexuell übertragbar – aber nicht nur

23.06.2022 17:21:00

#Affenpocken sind sexuell übertragbar – aber nicht nur. @DietschiIrene

Affenpocken sind sexuell übertragbar – aber nicht nur. DietschiIrene

Fälle von Affenpocken ausserhalb Afrikas nehmen zu, zurzeit vor allem unter homosexuellen Männern. Auch in der Schweiz.

Fieber, geschwollene Lymphknoten, Bläschen, die an Windpocken erinnern – oder auch an das frühe Stadium einer Syphilis.Publiziert heute um 15:01 Uhr 3 3 Aufnahme von Affenpockenviren im Elektronenmikroskop: Beim aktuellen Ausbruch sind nicht nur die Verläufe deutlich milder, es treten auch untypische Symptome auf.Schweiz zu Gewitter und kräftigen Regenfällen kommt.Schweiz erfasst.

Dominique Braun, Infektiologe am Universitätsspital Zürich, hat in seiner Sprechstunde schon diverse Patienten behandelt, die sich mit dem Affenpockenvirus infiziert haben.«Diese Hautläsionen können überall am Körper verteilt sein», sagt er, «typischerweise findet man sie bei den jetzigen Fällen in der Intimregion.Wie geht es ihnen? Es geht ihnen gut.» Mit einem Abstrich an den Bläschen lasse sich eine Infektion innerhalb weniger Stunden diagnostizieren.Diese ermögliche Gewitterzellen, sie würden aber im Verlauf der ersten Nachthälfte zusammenfallen.Leichte Zunahme in der SchweizWeltweit sind in diesem Jahr inzwischen fast 5000 Affenpocken-Infektionen bei Menschen gemeldet worden.Der fünfte fühlte sich mit Fieber schon etwas krank.In mehr als 40 Ländern ausserhalb Afrikas, in denen Affenpocken bis Mai praktisch unbekannt waren, waren es 3308 Fälle, wie aus Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC hervorgeht.Die Hospitalisationen nahmen dagegen «nur» um 11 Prozent zu.

In der Schweiz sind gemäss Angaben des Bundesamts für Gesundheit BAG 46 Fälle bestätigt.Wir erwarten eine grosse Bandbreite.Mehrere Menschen wachten ab dem Blitz und Donner auf und durften zuschauen, wie Balkone und Gärten verwüstet werden.Tagung der WHO – «gesundheitliche Notlage»? Box aufklappen Box zuklappen Seit Anfang Mai sind in vielen westlichen Ländern Fälle von sogenannten Affenpocken aufgetaucht.Das Virus kommt normalerweise nur in Zentral- und Westafrika vor, nun verbreitet es sich zunehmend auch in anderen Ländern.Ein Teil der Geimpften erkrankt trotzdem, allerdings milder.Ein Notfallausschuss der Weltgesundheitsorganisation tagt heute, Donnerstag, zur Frage, ob es sich bei der derzeitigen Verbreitung der Affenpocken in nicht-endemischen Ländern um eine «gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite» handelt.Bild: watson Beide Wetterphänomene hängen mit der Feuchtigkeit in den Luftmassen zusammen: Sie sei der wichtigste Prognosefaktor neben Windgeschwindigkeit, Sonneneinstrahlung, der Temperatur und geografischen Konstellationen.Ausserdem will die WHO das Virus umbenennen.Es heisst, dass beim aktuellen Affenpocken-Ausbruch die Verläufe generell mild seien.Der Grund dafür heisst insbesondere BA.

Die jetzige Bezeichnung sei diskriminierend und entspreche nicht den WHO-Richtlinien.Demnach dürfen Erreger weder Tiere noch geografische Namen tragen.Aber wir hatten meines Wissens schweizweit noch keinen Fall, bei dem eine stationäre Behandlung im Spital nötig gewesen wäre.Im Volksmund ist sie als «Schmetterlingseffekt» (Butterfly Effect) bekannt.Im Fokus der Gesundheitsbehörden ist dabei die sogenannte «MSM Community» – Männer, die Sex mit Männern haben.Der jüngste Ausbruch von Affenpocken betreffe ausschliesslich diese Gruppe, meldet die Weltgesundheitsorganisation WHO.Die Verläufe sind nicht nur deutlich milder, wir sehen auch sehr unterschiedliche Symptome, wie man sie aus der Literatur nicht unbedingt kennt, zum Beispiel ein anderes Verteilungsmuster der Hautveränderungen oder auch Fälle ganz ohne die klassischen Haut-Pocken.Die Tendenz ist steigend – auch in der Schweiz.Hospitalisationen nehmen nur wenig zu Die Fallzahlen alleine sind jedoch wenig aussagekräftig.

«Ja, wir sehen eine leichte Zunahme in den letzten Tagen», sagt Benjamin Hampel, Infektiologe und medizinischer Leiter von Checkpoint Zürich.Zudem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich sowie Mitglied bei der Eidgenössischen Kommission für Fragen zu sexuell übertragbaren Infektionen (Eksi).Das ist die grösste Anlaufstelle für sexuelle Gesundheit für schwule Männer und Transpersonen in der Schweiz.Passend zum Thema «Die Fälle, die wir hier bisher gesehen haben, waren relativ leicht, das heisst, es musste niemand hospitalisiert werden, und niemand war von starken Hautausschlägen entstellt.Es gibt das Medikament Tecovirimat, das nicht in der Schweiz, aber in den USA zugelassen ist – allerdings nicht wie üblich aufgrund von klinischen Studien, sondern nur mit Labordaten.» Doch er habe auch von schweren Verläufen gehört, sagt Benjamin Hampel.Und auch in sozialer Hinsicht sei die Krankheit nicht ganz harmlos.Das heisst, das Medikament sollte Patienten nur im Rahmen von einer Studie verabreicht werden.Dieses hat sich im Verlauf der Monate voneinander entkoppelt.

Patienten müssen sich isolieren, zwei bis drei Wochen oder noch länger.Das bedeutet: «Viele Betroffene haben Angst vor einem Outing.Im Normalfall wird aber einfach symptomatisch behandelt.» Es könne problematisch sein, wenn beispielsweise ein konservativer Arbeitgeber höre, das Affenpocken-Virus treffe vor allem schwule Männer.Auch durch engen Körperkontakt übertragbarOb aber Infektionen auf diese Gruppe beschränkt bleiben, ist fraglich: «Das Virus hält sich nicht an die sexuelle Orientierung», sagt Dominique Braun vom Unispital Zürich, «das heisst es ist durchaus denkbar, dass das Virus auf andere Gruppen übertragen wird, wenn eine entsprechende Exposition stattgefunden hat.Wenn jemand Fieber hat, gibt man ein übliches fiebersenkendes Mittel.» Checkpoint-Leiter Benjamin Hampel ergänzt: «Affenpocken werden nicht nur sexuell übertragen, sondern auch durch engen Körperkontakt.

» An den Pride-Festivals, Konzerten und anderen Sommerfestivitäten habe das Virus ideale Bedingungen, sich weiter auszubreiten.Die allermeisten Patienten brauchen nichts.Das sei einfach Pech, so Hampel, «denn sonst ist das Affenpockenvirus sehr schwer übertragbar.» Impfempfehlung dürfte kommenDie gute Nachricht ist: Anders als bei Corona kann man andere mit Affenpocken nur infizieren, wenn man selber Symptome hat.» Laut Berichten geschahen die allermeisten Ansteckungen auf Partys für Männer, die mit Männern Sex haben, MSM.Ausserdem gibt es einen Impfstoff, der zu 85 Prozent gegen eine Infektion schützt.In anderen Ländern, beispielsweise in Deutschland, wird dieser Impfstoff der MSM Community bereits empfohlen.Was aber nicht stimmt, man aber häufig liest, ist, dass sich die Leute ausschliesslich bei Sexpartys angesteckt haben.

In der Schweiz dürfte die Eidgenössische Impfkommission EKIF mit einer Impfempfehlung bald nachziehen.Diese ist Teil einer Massnahmenstrategie, welche das BAG zurzeit erarbeitet.Bei den Affenpocken ist es eben nicht wie mit dem HI-Virus, bei dem die Übertragung im Wesentlichen beim Geschlechtsverkehr geschieht..

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