Airline erholt sich von Corona – Swiss entlässt weniger Angestellte – und blickt guten Zeiten entgegen

Weniger als erwartet: Die Swiss spricht doch nur 550 Kündigungen aus.

15.06.2021 12:36:00

Weniger als erwartet: Die Swiss spricht doch nur 550 Kündigungen aus.

CO₂-Nein, Buchungsboom, Verlängerung der Kurzarbeit – die guten Nachrichten für die Swiss-Spitze häufen sich. Selbst 200 Jobs werden weniger gekürzt als geplant.

Der Bund übernimmt Lohnkosten in MillionenhöheIm Mai hat der Bundesrat beschlossen, den Maximalbezug von Kurzarbeitsentschädigung von 18 auf 24 Monate zu verlängern – also auf Ende Februar 2022. Für die Swiss bedeutet das wohl Einsparungen in der Höhe von

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mehreren Millionen Franken.Doch die gibts nicht einfach so – denn rechtlich müssen die Arbeitnehmer dem noch zustimmen. Die Kabinengewerkschaft Kapers hat angekündigt, dies nur bei Verbesserungen am Krisen-GAV zu tun. Es sei nicht fair, wenn die staatliche Unterstützung nur der Firmenkasse zugutekäme und nicht den darbenden Angestellten.

Die Flugticketabgabe ist zumindest vertagtZwar wäre auch bei einem Ja zum CO₂-Gesetz am Sonntag nicht klar gewesen, wie die Flugticketabgabe genau ausgestaltet worden wäre. Die Vernehmlassung zur dazugehörenden Verordnung war noch nicht abgeschlossen und damit die Umsetzung noch nicht bestimmt. headtopics.com

Doch es ist anzunehmen, dass die angeschlagene Swiss bei einer Einführung jedwelcher Form finanziell gelitten hätte. Gegenüber der NZZ gab die Airline sogar an, dass sich die Abgaben alleine 2019 auf 200 bis 250 Millionen Franken belaufen hätten, wenn sie damals in Kraft gewesen wäre. Das ist knapp die Hälfte des damaligen Jahresgewinns.

In der Luftfahrt ist allen klar: Der nächste Anlauf für eine stärkere Belastung der Tickets kommt bestimmt.Für die Swiss war die Abstimmungskampagne zum CO₂-Gesetz ein Hochseilakt: Im Rahmen des vom Bund garantierten Rettungskredits hatte die Swiss vergangenen Sommer zugesagt, den Bundesrat bei seiner Klimapolitik nicht zu behindern, also das CO₂-Gesetz nicht zu bekämpfen.

Das tat sie dann auch nicht, wie Sprecherin Karin Müller es vor der Abstimmung gegenüber dieser Zeitung formulierte: «Wir sind nicht gegen das CO₂-Gesetz, sondern sind nicht zufrieden, wie der Entwurf der Verordnung ausgestaltet ist.»

Die Swiss wolle ihre CO₂-Emissionen bis 2030 um 50 Prozent gegenüber 2019 senken und 2050 das Netto-null-Ziel erreichen. Damit sie ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten könne, müsse sie aber wirtschaftlich operieren können und damit wettbewerbs- und investitionsfähig bleiben. Das ist zumindest vorerst nicht mehr infrage gestellt. Aber auch in der Luftfahrt ist allen klar: Der nächste Anlauf für eine stärkere Belastung der Tickets kommt bestimmt. headtopics.com

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Keiner freut sich so auf die Sommerferien wie die SwissDer Winter war eine Katastrophe für die Schweizer Luftfahrt: Die Swiss führte teilweise nur noch zehn Prozent der Anzahl Flüge von vor der Krise durch, verlor täglich Millionen. Den anderen ging es nicht viel weniger schlecht.

Mittlerweile ist dieser Wert wieder auf 30 Prozent angewachsen. Seit einigen Wochen laufen auch die Buchungen auf den wirtschaftlich wichtigen USA-Flügen wieder besser, richtet die Swiss aus. Für den Hochsommer erwartet sie, eine Kapazität von 50 bis 55 Prozent zu erreichen. Ab dieser Grössenordnung könne man wieder fliegen, ohne Geld zu verlieren, sagte

CEO Vranckx Mitte Mai zur «SonntagsZeitung». Schon Anfang 2022 will die Swiss dann erste Teile des Rettungskredits des Bundes zurückzahlen.Was einer schnellen Rückkehr auf ein noch höheres Niveau allerdings im Weg steht, ist der nachhaltige Mangel an Geschäftsreisenden. So zeigen Daten des Luftfahrtdatenanbieters CH-Aviation, dass die Swiss am Dienstag 82 Frequenzen fliegt. Das sind keine 20 Prozent der Flugbewegungen, die die Swiss an einem vergleichbaren Dienstag vor der Krise, dem 18. Juni 2019, durchführte. Damals waren es 428.

Am kommenden Samstag dagegen fliegt die Swiss 190 Frequenzen. Das sind 42 Prozent der 450 Flüge vom 22. Juni 2019. Am Wochenende, wenn die Menschen in die Ferien fliegen oder die Familie im Ausland besuchen, ist die Gesellschaft also schon fast auf den angepeilten 50 Prozent. Unter der Woche, wenn die Geschäftsreisenden unterwegs sind, wird das noch ein wenig dauern. headtopics.com

Diese Sorgen kennt die Swiss-Ferienschwester Edelweiss nicht. «Das Buchungsvolumen ist in den letzten vier Wochen stark gestiegen», schreibt ein Sprecher. Besonders gefragt seien die Inselziele Kreta, Mykonos und Ibiza.Auch Easyjet Switzerland berichtet von mehr Buchungen, und ein Sprecher von Helvetic Airways zeigt sich «vorsichtig optimistisch». Auch hier gilt, dass insbesondere Feriendestinationen ziehen.

Um diesen noch besser bewirtschaften zu können, hat Helvetic am Montag angekündigt, ab 10. Juli neu zwei Flugzeuge am Basler Euroairport zu stationieren. Von dort aus will die Airline im Besitz von Martin Ebner am Wochenende jeweils Santorini (Griechenland), Jerez (Spanien) und Larnaca (Zypern) anfliegen.

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