Abtreibungsrecht in den USA – Recht auf Abtreibungen gekippt – Biden nennt Urteil «tragischen Fehler»

24.06.2022 19:40:00

Jetzt live: Der Entscheid zu den Abtreibungen in den USA löst heftige Reaktionen aus - Präsident Biden tritt vor die Medien.

Jetzt live: Der Entscheid zu den Abtreibungen in den USA löst heftige Reaktionen aus - Präsident Biden tritt vor die Medien.

Dieser Entscheid ist für Amerika weitreichend: Das höchste Gericht hebt das historische «Roe v. Wade»-Urteil auf und macht damit den Weg frei für schärfere Gesetze. Nun könnte es zu kompletten Verboten in einzelnen Bundesstaaten kommen.

130einen Entwurf dazu veröffentlichtMehrere US-Bundesstaaten haben direkt nach dem Urteil Abtreibungen verboten. «Missouri ist seit gerade eben der Erste im Land, der Abtreibungen wirksam ein Ende setzt», erklärte der Justizminister des Staates im Mittleren Westen, Eric Schmitt, am Freitag auf Twitter.

Die Bundesstaaten hatten dabei gezielt darauf spekuliert, dass Klagen gegen ihre Abtreibungsgesetze eingereicht werden, die dann letztlich vor dem Supreme Court landen. Das geschah nun mit einem Gesetz aus dem Südstaat Mississippi, das Abtreibungen nach der 15. Schwangerschaftswoche verboten hatte.

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Gut wurde ihm notiert was er tun muss

Abreibungsrecht in den USA – Supreme Court kippt Recht auf AbtreibungenDieser Entscheid ist für Amerika weitreichend: Das höchste Gericht hebt das historische «Roe v. Wade»-Urteil auf und macht damit den Weg frei für schärfere Gesetze. Nun könnte es zu kompletten Verboten in einzelnen Bundesstaaten kommen. Wahnsinn, 'Land of the free' das war einmal, wenn überhaupt. Gehen wir auf ein erneutes Relgion dominiertes Mittelalter zu? Ich traf in Frankfurt ein Ehepaar aus den USA, die sagten, sie möchten nicht zurück, weil das Land zu einer Theokratie wird. Es ist wirklich übel.

Kulturkampf zu Abtreibungen in USA – «Es geht um Kontrolle und um Macht über Frauen»Falls der Supreme Court das bisherige Leiturteil zum Abtreibungsrecht kippt, würden Dutzende Millionen Frauen in den USA den Zugang zu Abtreibungen verlieren, sagt Rechtsprofessorin Michele Goodwin. Und es würden mehr Mütter sterben. Könnt ihr bitte Bezahlartikel kennzeichnen statt zu clickbaiten Genau wie bei den Impfpässsen Es geht in der Staatsgestaltung immer um Macht & Kontrolle. Hier prallen ganz einfach zwei völlig unterschiedliche Weltsichten aufeinander. Daily political business!

Abtreibungsrecht in den USA – Supreme Court kippt Recht auf AbtreibungenDieser Entscheid ist für Amerika weitreichend: Das höchste Gericht hebt das historische «Roe v. Wade»-Urteil auf und macht damit den Weg frei für schärfere Gesetze. Nun könnte es zu kompletten Verboten in einzelnen Bundesstaaten kommen.

Urteil am Freitag: Oberstes Gericht kippt Recht auf Abtreibung in den USADer Oberste Gerichtshof der USA hat am Freitag das liberale Abtreibungsrecht gekippt. Damit machte der Supreme Court den Weg für schärfere Abtreibungsgesetze frei – bis hin zu kompletten Verboten in einzelnen Bundesstaaten. Ja, das kränkt die linken Seelen, dass christlich-konservative Bundesstaaten der 🇺🇸 USA nun wieder selber ihre Abtreibungsgesetze machen dürfen. 👶 - Die unterschiedliche soziale & ökonomische Entwicklung der lebensfreundlichen Staaten wird für sich sprechen! Und in gewissen anderen Staaten (z.B. Kommiefornien) wird es bald möglich sein Kinder bis zum 5. Lebensjahr abzutreiben.

Ukraine-Krieg: USA und Biden verlieren Geduld mit SelenskiAmerika unterstützt die Ukraine mit modernen Waffen. Wie diese eingesetzt werden – das weiss Washington nicht. Nun werden Stimmen für mehr Aufsicht laut. USA Russland UkraineKrieg Selenski

Selenskyj spielt nicht mit offenen Karten: USA und Biden verlieren die GeduldAmerika unterstützt die Ukraine mit modernen Waffen. Wie diese eingesetzt werden - das weiss Washington nicht. Nun werden Stimmen für mehr Aufsicht laut. Selenskyi ist ein billiger Vorstadtganove, inzwischen ein Kriegsverbrecher. Wie blöd muss man sein diese Type zu unterstützen? Soll ihn der Russe doch fressen, wen interessiert das?

Hubert Wetzel Publiziert heute um 16:15 Uhr 130 130 Der Oberste Gerichtshof der USA hat das Abtreibungsrecht gekippt.Hubert Wetzel Publiziert heute um 16:15 Uhr 41 Das Thema Abtreibung entzweit das Land: Abtreibungsgegnerinnen und -befürworter protestieren vor dem US-Supreme Court.Publiziert heute um 11:30 Uhr 8 8 «Roe kippen? Keinesfalls!»: Demonstrierende für das Recht auf Abtreibung vor dem Obersten Gerichtshof in Washington, 15.Hubert Wetzel Publiziert heute um 16:15 Uhr 83 Das Thema Abtreibung entzweit das Land: Abtreibungsgegnerinnen und -befürworter protestieren vor dem US-Supreme Court.

Der mehrheitlich konservativ besetzte Supreme Court machte mit seiner Entscheidung am Freitag den Weg für schärfere Abtreibungsgesetze frei – bis hin zu kompletten Verboten in einzelnen Bundesstaaten. «Die Verfassung gewährt kein Recht auf Abtreibung», heisst es in der Urteilsbegründung. Der mehrheitlich konservativ besetzte Supreme Court machte mit seiner Entscheidung am Freitag den Weg für schärfere Abtreibungsgesetze frei – bis hin zu kompletten Verboten in einzelnen Bundesstaaten. Die Entscheidung ist keine Überraschung: Anfang Mai hatte das Magazin «Politico» einen Entwurf dazu veröffentlicht . Das berühmte Grundsatzurteil «Roe v. Daraus ging bereits hervor, dass das Gericht so entscheiden will. Die Entscheidung ist keine Überraschung: Anfang Mai hatte das Magazin «Politico» einen Entwurf dazu veröffentlicht . Daraufhin gab es einen Aufschrei von Frauenrechtsorganisationen, Kliniken und Liberalen. Daraus ging bereits hervor, dass das Gericht so entscheiden will.

Das Urteil ist nun so drastisch wie erwartet. Daraufhin gab es einen Aufschrei von Frauenrechtsorganisationen, Kliniken und Liberalen. Republikaner und die religiöse Rechte bekämpfen es seit Jahrzehnten. In etwa der Hälfte der Bundesstaaten dürfte es nun zu weitgehenden Einschränkungen kommen. Mehrere Staaten verbieten Abtreibungen direkt nach Urteil Mehrere US-Bundesstaaten haben direkt nach dem Urteil Abtreibungen verboten. In etwa der Hälfte der Bundesstaaten dürfte es nun zu weitgehenden Einschränkungen kommen. «Missouri ist seit gerade eben der Erste im Land, der Abtreibungen wirksam ein Ende setzt», erklärte der Justizminister des Staates im Mittleren Westen, Eric Schmitt, am Freitag auf Twitter. Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo. In South Dakota trat nach Angaben der konservativen Gouverneurin Kristi Noem ein bereits vorbereitetes Gesetz in Kraft. Dieser hatte 1973 in einem Urteil, das als «Roe v. Dieser hatte 1973 in einem Urteil, das als «Roe v.

Der Gouverneur von Indiana, Eric Holcomb, berief für den 6. Juli das Parlament des Bundesstaats ein, um ein Abtreibungsverbot zu beschliessen. Die Regierung durfte diese freie, persönliche Entscheidung nicht einschränken, zumindest nicht im ersten Trimester der Schwangerschaft. Mehrere konservativ regierte Bundesstaaten hatten bereits in Erwartung der Supreme-Court-Entscheidung schärfere Abtreibungsgesetze beschlossen, die offen gegen das am Freitag gekippte Grundsatzurteil verstiessen. Die Bundesstaaten hatten dabei gezielt darauf spekuliert, dass Klagen gegen ihre Abtreibungsgesetze eingereicht werden, die dann letztlich vor dem Supreme Court landen. Pauschale Abtreibungsverbote, wie es sie in manchen Bundesstaaten gab, wurden durch «Roe v. Das geschah nun mit einem Gesetz aus dem Südstaat Mississippi, das Abtreibungen nach der 15. Wade» rechtswidrig.

Schwangerschaftswoche verboten hatte. Das Urteil, «Roe vs. Biden: Urteil «tragischer Fehler» US-Präsident Joe Biden hat die historische Entscheidung als «tragischen Fehler» bezeichnet. «Es ist meiner Ansicht nach die Verwirklichung einer extremen Ideologie und ein tragischer Fehler des Obersten Gerichtshofs», sagte Biden am Freitag in Washington. Christlich-konservative Organisationen kämpften lange dafür. Obama: «Freiheit von Millionen attackiert» Vor dem Gerichtsgebäude in Washington kommt es zu Protesten. Dort hatten sich zuvor schon Gegner und Befürworter versammelt. Wade» erbittert. Wade» erbittert.

Auch in anderen Städten des Landes werden Proteste erwartet. Die Reaktionen fallen zum Teil heftig aus. Wade». Der ehemalige Präsident Barack Obama hat zum Widerstand aufgerufen. «Heute hat der Oberste Gerichtshof nicht nur fast 50 Jahre Präzedenzfälle rückgängig gemacht, er hat die persönlichste Entscheidung, die jemand treffen kann, den Launen von Politikern und Ideologen überlassen – und die grundlegenden Freiheiten von Millionen von Amerikanern angegriffen», schrieb Obama bei Twitter. Und kaum ein anderes Thema wird von linken wie rechten Wahlstrategen so skrupellos ausgenutzt, um Wähler zu mobilisieren, politische Gegner zu dämonisieren und Spenden zu sammeln. Grenzenlose Enttäuschung bei Abtreibungsbefürworterinnen nach dem Entscheid des Obersten Gerichtshofs. Die Folge: Die Frage, ob eine Person «pro-life» ist (also gegen Abtreibungen) oder «pro-choice» (für das Recht einer Frau, sich für eine Unterbrechung der Schwangerschaft zu entscheiden), markiert inzwischen eine der wichtigsten und am härtesten umkämpften Frontlinien im «Kulturkrieg», der die amerikanische Gesellschaft seit Jahren zerreisst.

Foto: Anna Moneymaker (Getty Images/24.. Juni 2022) Obama teilte zudem einen Bild mit einem Text: «Schliesst Euch den Aktivisten an, die seit Jahren Alarm schlagen beim Zugang zu Abtreibungen, und handelt. Steht mit ihnen bei einem örtlichen Protest», hiess es dort. Seine Frau Michelle Obama schrieb: «Ich bin untröstlich für die Menschen in diesem Land, die gerade das Grundrecht verloren haben, fundierte Entscheidungen über ihren eigenen Körper zu treffen.» Der Richterspruch müsse ein Weckruf vor allem für junge Menschen sein.

Pelosi: «Das ist todernst» Die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, hat das Urteil mit scharfen Worten verurteilt. «Es ist ein Schlag ins Gesicht für Frauen», sagte die Demokratin am Freitag. Die Beschränkung von Abtreibung sei erst der Anfang, warnte sie. «Das ist todernst.» Pelosi verwies auf die Kongresswahlen im November – dort stehe das Recht der Frauen, über ihren eigenen Körper zu entscheiden, auf dem Wahlzettel.

Schumer: «Einer der dunkelsten Tage, die unser Land je gesehen hat» Auch der mächtige Demokrat Chuck Schumer zeigte sich schockiert. «Heute ist einer der dunkelsten Tage, die unser Land je gesehen hat», schrieb der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat auf Twitter. Amerikanischen Frauen sei ihr Grundrecht auf Abtreibung von Trump-nahen Richtern «gestohlen» worden. Auch aus dem Ausland gibt es Reaktionen: Der britische Premierminister Boris Johnson hat die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs in den USA als «grossen Rückschritt» bezeichnet. Er sei immer schon der Ansicht, dass die Entscheidung bei den Frauen liegen müsse, sagte Johnson am Freitag bei einem Besuch in Ruanda.

Kanadas liberaler Premier Justin Trudeau hat sich entsetzt über das Urteil geäussert. «Keine Regierung, kein Politiker oder Mann sollte einer Frau sagen, was sie mit ihrem Körper machen kann und was nicht», schrieb er auf Twitter und versicherte kanadischen Frauen, für ihr Recht auf Abtreibungen einzustehen. Die Nachrichten aus dem Nachbarland USA seien «erschreckend». Ein grosser Erfolg für das rechte Lager Das grundsätzliche Recht einer Frau auf einen Schwangerschaftsabbruch war bislang in den USA nicht durch ein eindeutig formuliertes Gesetz auf US-Bundesebene geregelt, sondern nur durch ein früheres Urteil des Obersten Gerichtshofs. Dieser hatte 1973 in einem Urteil, das als «Roe v.

Wade» bekannt geworden ist, entschieden, dass die Verfassung allen Frauen in den USA, egal wo sie leben, das Recht auf eine Abtreibung gibt. Freude bei den Befürworterinnen und Befürwortern der Illegalität von Abtreibungen vor dem Supreme Court in Washington. (24. Juni 2022) Foto: Gemunu Amarasinghe (Keystone) Die Regierung durfte diese freie, persönliche Entscheidung nicht einschränken, zumindest nicht im ersten Trimester der Schwangerschaft. Im zweiten Trimester sind nur medizinisch begründbare Beschränkungen erlaubt.

Pauschale Abtreibungsverbote, wie es sie in manchen Bundesstaaten gab, wurden durch «Roe v. Wade» rechtswidrig. Das Urteil, «Roe vs. Wade» zu kippen, ist ein grosser Erfolg für das rechte amerikanische Lager. Christlich-konservative Organisationen kämpften lange dafür.

Das politisch linke Lager hingegen verteidigt «Roe vs. Wade» erbittert. Amerikanische Gesellschaft seit Jahren zerrissen Kaum eine Entscheidung des Supreme Court war so lange Zeit derart umstritten wie «Roe v. Wade». Kaum ein anderes Urteil hat die Gräben in der Politik so vertieft.

Und kaum ein anderes Thema wird von linken wie rechten Wahlstrategen so skrupellos ausgenutzt, um Wähler zu mobilisieren, politische Gegner zu dämonisieren und Spenden zu sammeln. Die Folge: Die Frage, ob eine Person «pro-life» ist (also gegen Abtreibungen) oder «pro-choice» (für das Recht einer Frau, sich für einen Schwangerschaftsabbruch zu entscheiden), markiert inzwischen eine der wichtigsten und am härtesten umkämpften Frontlinien im «Kulturkrieg», der die amerikanische Gesellschaft seit Jahren zerreisst. .