Abstimmung Medienförderung - Der Zustupf für Online-Medien ist umstritten

10.01.2022 11:29:00

Nur via Abonnemente finanzierte Online-Titel sollen profitieren. Das stösst Gegnern des Förderungspakets sauer auf.

Onlinemedien

Der Zustupf für OnlineMedien ist umstritten: Nur via Abonnemente finanzierte Online-Titel sollen profitieren. Das stösst Gegnern des Förderungspakets sauer auf.

Nur via Abonnemente finanzierte Online-Titel sollen profitieren. Das stösst Gegnern des Förderungspakets sauer auf.

Zankapfel des Medienförderungspakets ist die erstmalige, gezielte Berücksichtigung von Online-Medien. Das Förderungspaket sieht vor, dass Online-Medien, die sich bisher über Abonnenten und Gönner finanzierten, von der Unterstützung profitieren sollen. Lediglich über Werbung finanzierte Titel sollen leer ausgehen.

Es wäre für uns wichtig, dass dieses Medienförderungspaket kommt. Autor: Christian Hug Chefredaktor Zentralplus Dass Medien in der Schweiz vermehrter Unterstützung bedürfen, bestreitet derweil niemand. Für den Chefredaktor des zentralschweizerischen Online-Mediums «Zentralplus» käme das Förderungspaket wie gerufen. Sein unabhängiges Portal mit 16 festangestellten Journalistinnen und weiteren Mitarbeitern berichtet primär über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Kantone Luzern und Zug.

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Die Diversität bei den Medien wird nur noch simuliert. Wir haben Tamedia m. X-Prod., Ringier + NZZ/AZ mit wenigen Titeln. 20 bis 30 Titel, aber im Grunde 3 Zeitingen und ein paar Häftli. Aber Tamedia und andere werden d. Steuergelder für jeden Titel kassieren. Bin dagegen staatliche 'Förderung' bei Medien sollte man grundsätzlich als bedenklich einstufen...ob da Unabhängigkeit entsprechend angewendet würde?

Experten empfehlen FFP2-Masken für Kinder – doch viele sind ungeeignetDie dickeren Masken schützen besser gegen eine Ansteckung mit Omikron. Ob sie aber für den Schulalltag auch geeignet sind, ist umstritten. Hört auf mit den blöden Masken..steckt euch die sonst wohin Das Wort „Experte“ in der Dauerschlaufe… vielleicht wäre es für Watson auch mal an der Zeit etwas griffiger Headlines zu texten? Baha. Welche Experten? Ich kenne Experten, die raten von Masken für Kinder generell ab. So handhaben wir‘s auch.

Sind FFP2-Masken für Kinder sinnvoll? Karl Lauterbach ist dafürDie dickeren FFP2-Masken schützen besser gegen eine Ansteckung mit dem Coronavirus. Ob sie aber für den Schulalltag auch geeignet sind, ist umstritten. schweizamwochenende

Corona: Trödelt die Schweiz? - Oberster Impf-Experte Christoph Berger kontert KritikOberster Impf-Experte ChristophBerger kontert Kritik: Der Präsident der Kommission für Impffragen wehrt sich gegen Vorwürfe, dass die Schweiz zu langsam impfe. Hört auf mit dem Impfen Herr Berger ist, wenn es um Kinder geht, wohl langsam noch der einzig vernünftige innerhalb unserer Obrigkeit. Wenn Sie unter Druck gesetzt, belogen, genötigt, schikaniert, beschämt, bedroht und kriminalisiert werden müssen. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um Ihre Zustimmung zu erhalten, können Sie sicher sein, dass das, was gefördert wird, nicht in Ihrem besten Interesse ist.

«Aufrecht Schweiz» tritt bei Nidwaldner Wahlen an - Regionaljournal Zentralschweiz - SRFDie Gegnerinnen und Gegner der Coronamassnahmen wollen schweizweit in die politischen Parlamente gewählt werden. Das Aufgebot für die kantonalen Wahlen im März ist jedoch schmal: In Nidwalden kandidieren voraussichtlich drei, in Obwalden keine Mitglieder von «Aufrecht Schweiz».

Wahlen Unterägeri: Manuela Inglin schneidet am besten ab | zentralplusBei der Ersatzwahl für den Gemeinderat in Unterägeri erreicht keiner der drei Kandidaten das absolute Mehr. Am meisten Stimmen holt Manuela

Run auf teurere Masken wegen Omikron – FFP2-Masken boomen, obwohl das BAG sie nicht empfiehltDer Verkauf von FFP2-Masken nimmt in der Schweiz rapide zu. Das Bundesamt für Gesundheit befürchtet jedoch, dass sie meist falsch getragen werden. Nun ja, auf das BAG_OFSP_UFSP ist auch kein Verlass mehr, obwohl ich auch finde dass die FFP2 Masken wohl auch nicht den gewünschten Effekt zur Verringerung der Inzidenzien bringen. Allerdings haben die meisten die Masken auch nicht richtig an, also auch kein Wunder. Sehr gut wie die FFP2 gegen Viren schützt.. Leute seid ihr echt so Doof? Das ist wie mit dem Ablass, wer mehr zahlt fühlt sich besser ;)

Am 13.33 der besten Tweets, die die Omikron-Welle perfekt beschreiben Der Befund deckt sich nicht mit den Rückmeldungen, die Cindy Boccia von ihren Kunden erhält.Pascal Ritter.Rund 30'000 Neuansteckungen mit Corona pro Tag – aktuell grassiert das Virus in der Schweiz deutlich heftiger als in den meisten anderen westlichen Ländern.

Februar stimmen wir über das Medienförderungspaket ab. Das Paket enthält Massnahmen, um die Medien in der Schweiz zu unterstützen. Boccia möchte keine generelle Empfehlung abgeben. Dazu gehören zusätzliche Gelder für die indirekte Presseförderung. Aber auch die lokalen Radio- und Fernseh-Sender würden mehr Geld erhalten. Je mehr Schutz die Maske bietet, desto schwieriger fällt in der Regel das Atmen durch die Maske», sagt sie. Insgesamt würde der Bund während sieben Jahren jährlich 151 Millionen Franken ausgegeben. Impfkommission.

Zankapfel des Medienförderungspakets ist die erstmalige, gezielte Berücksichtigung von Online-Medien. So könne man wechseln, falls es Probleme gebe. Das Förderungspaket sieht vor, dass Online-Medien, die sich bisher über Abonnenten und Gönner finanzierten, von der Unterstützung profitieren sollen. Lediglich über Werbung finanzierte Titel sollen leer ausgehen. Keine Gefahr für die Kinder Peter Wick von der eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt weist darauf hin, dass es nicht nur auf die Beschaffenheit der Maske ankommt, sondern auch auf die Art, wie man sie trage. Es wäre für uns wichtig, dass dieses Medienförderungspaket kommt. Autor: Christian Hug Chefredaktor Zentralplus Dass Medien in der Schweiz vermehrter Unterstützung bedürfen, bestreitet derweil niemand. Zudem gelte es auch die anderen Vorsichtsmassnahmen wie Hygiene und Abstandhalten einzuhalten. Ist dies der Ruf des Fachmanns nach einer Notbremse? Die Impfung ist eine der Massahmen in der Pandemie – für diese fühle ich mich verantwortlich.

Für den Chefredaktor des zentralschweizerischen Online-Mediums «Zentralplus» käme das Förderungspaket wie gerufen. Sein unabhängiges Portal mit 16 festangestellten Journalistinnen und weiteren Mitarbeitern berichtet primär über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der Kantone Luzern und Zug. «Zentralplus» finanziere sich über Werbung und Abonnements, sagt Chefredaktor Christian Hug. Aber ohne die Unterstützung des Verwaltungsratspräsidenten, eines Landis+Gyr-Erben, könnte das Portal nicht überleben. Ich gehe davon aus, dass sich Lokaljournalismus in Zukunft ohne externe Hilfe nicht finanzieren lässt. Hier geht es auch um Eigenverantwortung.

Autor: Andrea Fopp Bajour-Chefredaktorin In Basel existiert mit «Bajour» ein ähnliches regionales Online-Medium. Auch dieses kann auf die grosszügige Unterstützung eines Akteurs zurückgreifen. Man bekomme von der Stiftung für Medienvielfalt jährlich mehr als 1 Million Franken, führt «Bajour»-Chefredaktorin Andrea Fopp aus. Dass es ohne Zustupf von aussen geht, hält Fopp für unwahrscheinlich. «Ich gehe davon aus, dass sich Lokaljournalismus in Zukunft ohne externe Hilfe nicht finanzieren lässt. Danach gab es einen Switch.

» Kleine Medien haben sich früher über Werbung finanzieren können. Dieses Geld ist heute bei Google. Autor: Gabi Mächler Geschäftsführerin Stiftung für Medienvielfalt Das Gleiche beobachtet auch Gabi Mächler. Sie ist die Geschäftsführerin der erwähnten Stiftung für Medienvielfalt, eine Organisation, die von einer Roche-Erbin finanziert wird. «Auch früher haben sich kleinere Medien vor allem über Werbung finanziert, und diese ist abgewandert zu Facebook und Google», erklärt Mächler. Es sei aber nicht so einfach, die Ekif krisentauglich umzubauen.

Heute müsse das Geld für diese Titel woanders herkommen. Für die Gegner dieses Massnahmenpakets sind solche Gelder für Online-Medien allerdings ein Sündenfall, so etwa für FDP-Nationalrat Christian Wasserfallen. Mit dem geplanten Paket würde in der Medienförderung ein Paradigmenwechsel vollzogen, moniert Wasserfallen. Früher sei die Unterstützung indirekter Natur gewesen, man habe zum Beispiel die Zustellung von Zeitungen unterstützt. Bei den Online-Medien soll es jetzt aber eine sehr direkte, umsatzbasierte Unterstützung geben. Personalisierte Kritik an die Adresse Bergers Dass er quasi das Gesicht der Ekif ist, erklärt Berger mit der Einsetzungsverfügung des Bundes.

«Das geht deutlich zu weit, in eine Richtung der Staatsmedien», sagt Wasserfallen. Alle, die gratis sind, bekommen nichts und werden vom Markt gefegt. Autor: Philipp Gut Geschäftsführer NEIN-Komitee Dass dies diskriminierend sei, findet auch Philipp Gut. Der frühere Weltwoche-Redaktor ist der Geschäftsführer des NEIN-Komitees. Er fürchtet, dass gerade die auch in jüngster Zeit entstandenen und über Werbung finanzierten Gratisangebote bei einer Annahme des Pakets «vom Markt gefegt» würden. Was ich schwierig finde, ist, wenn man über mich diskutiert, aber nicht mit mir», sagt Berger.

Der Verleger Bruno Hug hat in Zürich und der Ostschweiz mit «Portal24» ein ähnliches Portal aufgezogen. Dass die Annahme des Medienpakets sein Produkt vom Markt fegen könnte, zählt nicht zu seinen Befürchtungen. Das «Portal24» sei clever aufgestellt und sie würden dann versuchen, sich zu behaupten und möglicherweise auch davon zu profitieren. Diesen Entscheid würde er sich aber ohnehin noch gut überlegen, so der Medienunternehmer: «Denn grundsätzlich bin ich gegen staatliche Medienförderung.» Für diese unterschiedliche Auffassung innerhalb der Online-Medien-Unternehmen lohnt sich ein Blick auf ihre journalistische Leistung. Aber ich möchte gerne dabei sein, wenn es mit der Pandemie besser wird.

So produzieren die Portale «Ostschweiz» und «Portal24» bedeutend weniger journalistische Eigenleistungen als «Zentralplus» und «Bajour». Der Beitrag der Letzteren zu einer originären Schweizer Medienlandschaft dürfte daher etwas mehr wiegen. .