Abfahrt in Wengen – Kilde triumphiert vor zwei Schweizern

14.01.2022 15:55:00

Ein Norweger als Spielverderber: Aleksander Aamodt Kilde gewinnt die Lauberhornabfahrt vor Marco Odermatt und Beat Feuz.

Ein Norweger als Spielverderber: Aleksander Aamodt Kilde gewinnt die Lauberhornabfahrt vor Marco Odermatt und Beat Feuz.

Aleksander Aamodt Kilde gewinnt die erste von zwei Abfahrten am Lauberhorn. Zusammen mit Bruno Kernen tickerten wir das Rennen live.

Roulin fährt auf Rang 18.Kernen: «Aus Schweizer Sicht ist das ein Jubeltag. Das letzte Quäntchen Glück hat gefehlt – oder anders ausgedrückt: Kilde hat die erwartete Leistung runtergebracht. Aber morgen, wenn von ganz oben gestartet wird, werden die Karten neu gemischt.»

Kernen, der SecurityStartnummer 27, Urs KryenbühlStartnummer 26, Jared GoldbergStartnummer 24, Martin CaterAuch der Franzose fährt heute nicht in die Kränze – Zwischenrang 19Kernen fordert nun sein Geld: Einen Schweizer Sieger wird es nicht geben.

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Super-G in Wengen – Odermatt triumphiert mit einer Traumfahrt am LauberhornNach dem Sieg im Riesenslalom von Adelboden reüssiert der Nidwaldner auch im Super-G in Wengen. Dafür zählt Beat Feuz zu den Geschlagenen.

Vor den Rennen in Wengen – Darum ist Beat Feuz doppelt nervösKeiner hat die Lauberhornabfahrt so im Griff wie der Emmentaler. In diesem Jahr kann er sich in Wengen zweimal beweisen – vorausgesetzt, er erhält keinen Anruf von seiner Partnerin.

Dank Sondererlaubnis - Kriechmayr darf am Lauberhorn schon am Freitag startenDank Sondergenehmigung: Vincent Kriechmayr darf trotz fehlenden Trainings beide Abfahrten von Wengen bestreiten. srfsport srfski Weltcup Lauberhorn Abfahrt Sein Training fehlt ja nicht. Es findet morgen um 9:44 Uhr statt 😇 Sehr gute faire Entscheidung zugunsten des Sports. Lauberhorn

Nach Wengen ist Schluss – Mit Janka geht einer der ganz GrossenDer Rücken zwingt den Bündner zur Aufgabe. Der 35-Jährige hat noch einmal alles gegeben für ein Comeback. Am Lauberhorn fährt der Olympiasieger seine letzten Rennen.

Sieg im Super-G von Wengen – Teufelskerl Odermatt mit Machtdemonstration bei Premiere!Die Ski-Party am Lauberhorn beginnt am Donnerstag mit einem Heimsieg: Marco Odermatt bestreitet sein erstes Rennen in Wengen und gewinnt gleich den ersten Super-G am Lauberhorn seit 28 Jahren. Eifach nume geil odi odi

Kein Vergleich mit Adelboden - Odermatt: «Mir fehlen ein wenig die Worte»5 Tage nach dem Triumph in Adelboden doppelte Marco Odermatt in Wengen nach: Doch die Gefühlslage ist ganz anders. srfski

0 Kommentare Startnummer 33, Gilles Roulin Kernen und Roulin kennen sich schon lange.Publiziert heute um 12:17 Uhr 0 Kommentare Marco Odermatt läutet das Lauberhorn-Wochenende aus Schweizer Sicht perfekt ein.ichts und niemand aus der Fassung bringen zu können.Vincent Kriechmayr wird am Freitag und Samstag in Wengen die beiden Ski-Weltcup-Abfahrten am Lauberhon bestreiten dürfen.

Weil Roulins Vater für Navyboot arbeitete, dem damaligen Sponsor von Kernen. An einem Skitag von Navyboot erschien der kleine Gilles mit dem Snowboard, Kernen fragte ihn, weshalb er nicht Ski fahre. Zentnerschwer hatte die Last auf seinen Schultern gewogen, im Riesenslalom-Klassiker in Adelboden reüssieren zu müssen . Bald darauf trat Roulin in Lenzerheide in den Skiclub ein. Da sind zum einen natürlich die Rennen in Wengen, welche ihn beschäftigen. Kernen: «Gilles ist auf dem Weg zurück. Entsprechend hielt er anschliessend fest, er habe diesen Tag nicht geniessen können. Er ist ein sicherer Wert für die Schweizer. FIS-Renndirektor Markus Waldner erklärte am Abend in der Mannschaftsführersitzung jedoch, dass Kriechmayr aufgrund einer Jury-Entscheidung starten darf.

» Roulin fährt auf Rang 18. Obwohl er auf dieser Strecke keine Erfahrung hat, meistert er sie in einem Guss. Wie wird der Wettgewinn investiert? Kernen möchte seinen Gewinn von 50 Franken der Jugend des Skiclubs Wengen spenden. Kernens Fazit nach 30 Fahrern Kernen: «Aus Schweizer Sicht ist das ein Jubeltag. Noch nicht einmal Aleksander Kilde, der die letzten drei Rennen de suite gewann. Das letzte Quäntchen Glück hat gefehlt – oder anders ausgedrückt: Kilde hat die erwartete Leistung runtergebracht. Aber morgen, wenn von ganz oben gestartet wird, werden die Karten neu gemischt. Marco Odermatts Zieleinfahrt in Wengen.01.

» Bruno Kernen ist Gast in unserem Liveticker. Foto: Ela Çelik (Tamedia) Respektable Leistung des Italieners – Rang 16 Kernen, der Security Eben erleichtern sich zwei Zuschauer hinter der Kommentatorenkabine. Für den Nidwaldner scheint es derzeit kaum Grenzen zu geben: Sechs Rennen hat er in dieser Saison bereits gewonnen (2 Super-Gs, 4 Riesenslalom). Kernen greift ein und erschreckt die Wildpinkler. Startnummer 28, Josef Ferstl Ein weiterer Athlet macht sich auf den Weg ins Ziel: Doch der Deutsche ist chancenlos, landet vorläufig auf dem zweitletzten Rang. Schreckmoment bei Feuz In diesen wiederum steht natürlich Beat Feuz im Fokus. Startnummer 27, Urs Kryenbühl Und nun kommt der zweitletzte Schweizer – und fährt auf Zwischenrang 22. Wir würden für jeden Fahrer so entscheiden, weil wir in sehr komplizierten Pandemie-Zeiten leben», erklärte der Südtiroler.

Der Schwyzer sorgte in den letzten Monaten wegen seinem Impfstatus für Gesprächsstoff. Im Super-G allerdings fährt ihm der Schreck gehörig in die Glieder. Nun erübrigt sich die Frage nach seinem Vorgehen für Olympia: Die Qualifikation schafft Kryenbühl nicht. Kernen aber will ihn nicht abschreiben: «Wer einmal wie er auf dem Podest stand, hat einen Instinkt und kann immer wieder nach vorne fahren. Besser macht es Stefan Rogentin.» Startnummer 26, Jared Goldberg Nach dem Sturz im gestrigen Super-G verzichtet der Amerikaner auf die erste Abfahrt von Wengen. Startnummer 25, Daniel Danklmaier Rang 22 für den Österreicher Startnummer 24, Martin Cater Der Slowene offenbarte jüngst, dass er vor einigen Fahrten Angst hat. in Gröden und 7.

Und tatsächlich: Vor dem Kernen-S geht Cater in den Stemmbogen – aber es reicht für Zwischenrang 10. Startnummer 23, Nils Allegre Auch der Franzose fährt heute nicht in die Kränze – Zwischenrang 19 Startnummer 22, Carlo Janka Nun ist es soweit: Der Bündner fährt sein zweitletztes Rennen überhaupt. Ebenfalls gute Auftritte gelingen Nils Hintermann (14. Es ist eine gute Fahrt, die ihn auf Zwischenrang 10 führt. Sein früherer Teamkollege Kernen sagt: «Man hörte oft, dass Janka extrem von Daniel Albrecht profitiert hat, weil dieser ein unglaubliches Fingerspitzengefühl für die Materialabstimmung hatte.). Und deshalb vielleicht danach Mühe hatte.

Hinzu kamen dann Verletzungen, die ihn zurückwarfen. Er fungiert als Vorsitzender des Berner Sport-Teams sowie als Stellvertreter der Ressortleitung.» Kernen fordert nun sein Geld: Einen Schweizer Sieger wird es nicht geben. Startnummer 21, Stefan Rogentin Der Bündner fährt auf Zwischenrang 13. Publiziert heute um 12:17 Uhr Fehler gefunden?. Kernens Erinnerungen an Miller Feuz liegt auf Rang 3, primär dank einer sehr starken Fahrt in Langentrejen. In dieser Stelle sorgte Bode Miller in seinen besten Jahren für die Differenz.

Kernen erinnert sich gerne an den schillernden Amerikaner: «Er war ein Genie auf zwei Brettern, hätte noch viel mehr gewinnen können, aber er hat etwas viel Wert auf die Work-Life-Balance gelegt.» Kernen traf Miller 2006 nach dem Gewinn von Olympia-Bronze im Ausgang – obwohl dieser zwei Tage später im Riesenslalom fahren musste. Startnummer 20, Niels Hintermann Bereits ein Dämpfer kurz nach dem Start für den Zürcher, er muss mit der Hand in den Schnee greifen. Zwischenrang 13 für den zweifachen Podestfahrer dieser Saison. Startnummer 19, Romed Baumann Auch gegen ihn ist Kernen noch gefahren.

«Als er in den Weltcup kam, hiess es, er werde einst Gesamtweltcup-Sieger. Doch er brauchte lange, bis er den Knopf aufgemacht hat.» Mittlerweile fährt Baumann nicht mehr für Österreich, sondern für Deutschland. Baumann hat übrigens Geburtstag, er wird 36. Und Kernen trällert Happy Birthday von Stevie Wonder Startnummer 18, Christof Innerhofer Kernen sagt: «Er hat den Turnaround geschafft.

Merkt er, dass er vorne dabei sein wird, kann er plötzlich wieder gefährlich werden.» Innerhofer, Sieger in Wengen 2013, ist 37. Gegen ihn fuhr Kernen einst sogar noch. Startnummer 17, Max Franz Wir schrieben von einem möglichen Podestanwärter. Aber das wird nichts: Franz ist vorläufig Fünfter.

Startnummer 16, Andreas Sander Der Deutsche hat keine Chance. Kernen sagt: «Der deutschen Equipe fehlt der verletzte Thomas Dressen.» Startnummer 15, Otmar Striedinger Der Österreicher ist chancenlos. Apropos Österreicher: Während Kernens Aktivzeit hatten die Erzrivalen eine Spitzenmannschaft mit diversen Siegfahrern. Entsprechend nervös war er jeweils, wenn er in der Spitzenposition im Ziel wartete.

Am schlimmsten war es an den Olympischen Spielen 2006. «Da habe ich fast meinen Skistock gefressen.» Publiziert heute um 11:46 Uhr Fehler gefunden? .