14- bis 24-Jährige leiden wegen Corona vermehrt unter Depressionen

14- bis 24-Jährige leiden vermehrt unter Depressionen: Zweite Corona-Welle setzt der Psyche stark zu.

24.01.2021 10:18:00

14- bis 24-Jährige leiden vermehrt unter Depressionen: Zweite Corona-Welle setzt der Psyche stark zu.

Fast 20 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sind laut einer neuen Studie von schweren depressiven Symptomen betroffen. Eine Psychologin sieht die soziale Abschottung als Grund.

Getty ImagesÜberall Maske tragen, nur noch ausgewählte Freunde sehen und täglich Meldungen über explodierende Fallzahlen: Im Herbst eskalierte die zweite Coronavirus-Welle in der Schweiz.imago images / Rupert OberhäuserLaut der Studie zählen die Belastungen durch eine Covid-19 bedingte veränderte Situation bei der Arbeit, an der Schule oder in der Ausbildung zu den Haupttreibern von psychischen Stress und depressiven Symptomen.

BAG meldet technische Probleme - Corona-Zahlen verzögern sich «Der vorhandene Impfstoff reicht nicht aus für alle Risikopatienten» Verlangt der Nationalrat umgehende Corona-Lockerungen?

Getty Images/iStockphotoDie zweite Corona-Welle setzt der Psyche der Menschen stark zu.18 Prozent der Befragten gaben im November an, unter schweren depressiven Symptomen zu leiden.Besonders häufig treten die Symptome mit 29 Prozent bei den 14- bis 24-Jährigen auf.

Der Austausch mit Gleichaltrigen fehle den Betroffenen, sagt Kinder- und Jugendpsychologin Alexandra Ray.Überall Maske tragen, nur noch ausgewählte Freunde sehen und täglich Meldungen über explodierende Fallzahlen: Im Herbst eskalierte die zweite Coronavirus-Welle in der Schweiz. Sie führte nicht nur zu bisher über 8000 Toten, sie hinterliess auch Spuren in der ganzen Gesellschaft. headtopics.com

Die zweite Corona-Welle setzt der Psyche der Menschen stark zu. Das geht aus einer neuen Umfrage der(siehe Box) der Universität Basel hervor.Mehr Depressionen als im Frühling18 Prozent der Befragten gaben im November an, unter schweren depressiven Symptomen zu leiden. Anders sah es im

April während des Lockdownsaus. Damals betrug der Anteil von Befragten mit schweren depressiven Symptomen neun Prozent und in der Zeit der Lockerungen im Mai zwölf Prozent.Besonders häufig (29 Prozent) treten die Symptome bei den 14- bis 24-Jährigen auf. Mit steigendem Alter nehmen die Depressionen ab. So geben bei den über 65-Jährigen nur noch sechs Prozent an, darunter zu leiden.

Leidest du aufgrund der Pandemie unter Depressionen? Melde dich hier:20 Prozent maximal gestresstAuch der psychische Stress nahm zu. Betrug der Anteil an Personen, die maximalen Stress angaben, während des Lockdowns im April rund 11 Prozent, stieg er in der zweiten Welle im November auf 20 Prozent an.

Laut der Studie zählen die Belastungen durch eine Covid-19 bedingte veränderte Situation bei der Arbeit, an der Schule oder in der Ausbildung zu den Haupttreibern von psychischem Stress und depressiven Symptomen. Weitere Faktoren seien die Belastung durch Covid-19 bedingte finanzielle Einbussen, die Belastung durch die Zunahme von Konflikten Zuhause und Zukunftsängste. headtopics.com

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Diese Faktoren würden von den Befragten im Vergleich zum Lockdown im April aktuell als belastender gewertet, so die Studienautoren. Als nach wie vor belastend hätten die Studienteilnehmenden die Angst empfunden, dass jemand aus dem engsten Umfeld an Covid-19 schwer erkranken oder sterben könnte sowie die Belastung durch die sozialen Einschränkungen.

«Freizeit und Unterricht verbringen viele alleine im Zimmer»Alexandra Ray, Kinder- und Jugendpsychologin in der Familienpraxis im Seefeld ZH, stellt fest, dass viele Jugendliche und junge Erwachsene unter der sozialen Abschottung leiden. «Die Freizeit und manchmal auch den Schulunterricht aufgrund von Quarantänen verbringen viele von ihnen alleine im Zimmer.» Der Austausch mit Gleichaltrigen fehle deshalb stark oder finde nur noch online statt.

Oft werde das eigene Zuhause zum Konfliktherd, weil sich die jungen Menschen kontrolliert fühlten. «Die Eltern sind auch ständig zuhause. Daher fühlen sich manche Teenager sowohl schulisch als auch in der Freizeit überwacht.» Das Problem verschärfe sich, wenn die Familie in beengten Wohnverhältnissen lebe. «Ich behandle zum Beispiel einen Jugendlichen, der zu Freunden zog, weil er es zuhause nicht mehr aushielt.»

Tipps gegen DepressionenDie Umstände können laut Ray zur Folge haben, dass die Betroffenen morgens nicht mehr aufstehen wollen und unter Schlafproblemen sowie Interessens- und Freudlosigkeit leiden. In extremen Fällen würden sie sich sozial zurückziehen und Suizidgedanken entwickeln. headtopics.com

Für die psychische Gesundheit rät Ray: den Kopf in der Natur durchlüften, musizieren, malen und einen geregelten Tagesablauf einhalten. Weiter schlägt sie vor, Abendessen für die Familie zu kochen, Monopoly-Spieleabende und das Pflegen von sozialen Beziehungen über Online-Kanäle. Negative Gedanken solle man stoppen und sich stattdessen etwas Schönes vorstellen.

Das empfiehlt die Taskforce gegen psychische ProblemeDie Corona-Taskforce des Bundes greift in ihremvom 20. Januar die Swiss Corona Stress Study auf. Um psychischen Problemen vorzubeugen und entgegenzuwirken gibt sie folgende Empfehlungen ab:1. Reduzierung der Fallzahlen und Verhinderung zukünftiger Pandemiewellen

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2. Ausgleich von COVID-19 massnahmenbedingten finanziellen Verlusten3. Einführung von Gegenmassnahmen zur Stressreduzierung an Schulen/Universitäten4. Beibehaltung der Kostenübernahme für psychologische/psychiatrische Fernbehandlungen

5. Weitere Stärkung des öffentlichen Bewusstseins für psychische Gesundheitsprobleme und Behandlungsmöglichkeiten sowie Förderung evidenzbasierter Präventionsmassnahmen wie beispielsweise körperlicher AktivitätStudie

An der erneuten Umfrage im Rahmen der Swiss Corona Stress Study unter der Leitung von Prof. Dr. Dominique de Quervain beteiligten sich über 11'000 Personen aus der gesamten Schweiz. Die Resultate decken den Erhebungszeitraum vom 11.–19. November 2020 ab. Die erste Umfrage wurde während des Lockdowns im April 2020 durchgeführt.

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Kein wunder wenn man denkt es wird Nicht besser? Daran trägt nicht Corona die Schuld, sondern die Regierung welche diese absurden Massnahmen anordnet. Die Zukunft sieht folgendermassen aus: Das System (Morlock’s) und das Volk (Eloi’s) Ach die Ärmsten.... Ist das der Grund für dieses arrogante und aggressive Scheissverhalten? Ich kenne genug Erwachsene, welche um ihre Existenz fürchten müssen und einen wirklichen Grund hätten, eine Depression zu bekommen

Tja. Eventuell eine Wohlstandserscheinung. Folgen der Überzüchtung 😁? Die haben doch gar keine Einschränkungen wegen Corona , die 14-24 Jährigen. Die jungen Leute sind einfach nicht belastbar Es leiden alle Altersgruppen unter dieser Situation, bei welcher kein Licht am Horizont zu sehen ist. Dank alain_berset und seinen Harakiri Massnahmen. Höchste Zeit für seine Rücktrittserklärung! Solche Diletanten braucht user Land nicht!

Die leiden nicht wegen Corona, die leiden wegen der Massnahmen... My 3 kids (10, 12, 18) here annoyed it’s dragging on so long because people won’t just stop socializing. We are expats and my kids couldn’t travel home last year to see their families. They feel depressed about that. They would all prefer homeschooling.

Wir sind alle platt. mir geht es besser in der corona zeit, aufgrund weniger schulstress, diese anzeige ist eine lüge Nicht nur Teenager nicht! Die Menschen leben psychologisch und finanziell in diesem Chaos! Dieses Virus bricht die Welt !Wenn wir also glauben, dass dies bald enden wird, gibt es eine Mutation. Wann werden unser Leben zurückgeben?

Die ganze Welt leidet unter Depression „Bitte nenne uns hier deine URL deines Webshops“ – Da wurde wohl ein falsches Formular in den Artikel eingefügt. Yes and they are also more likely to infect their families and end up in hospital with the mutated virus in CH now that schools are open!