12 Gewinner, 27 Verlierer: Das sind die Steuerfüsse aller Zürcher Gemeinden 2022

12 Gewinner, 27 Verlierer: Das sind die Steuerfüsse aller Zürcher Gemeinden.

Wirtschaft, Zürich

20.01.2022 18:43:00

12 Gewinner, 27 Verlierer: Das sind die Steuerfüsse aller Zürcher Gemeinden.

Wie hoch liegt der Steuerfuss in welcher Zürcher Gemeinde 2022? Hier gibt es die aktuellen Stände und die Veränderungen gegenüber 2020.

Das Corona-Jahr 2020 brachte die Budgetplanungen der Gemeinden durcheinander. So verzichteten einige der 162 Zürcher Gemeinden sogar auf die gewohnte Gemeindeversammlung im November/Dezember. 2021 ist alles wieder normaler. Alle Steuerfüsse im Kanton sind fix.

Notbudgets braucht es also keine mehr. Letztes Jahr war dies noch da und dort für einige Wochen nötig. Von den 162 Gemeinden verzeichneten 39 eine Steuerfussänderung. Meist geht es da um einen oder zwei Prozentpunkte. Eigentlich nicht so dramatisch, wenn ein Steuerfuss-Prozentpunkt des statistischen Durchschnittsverdieners nur rund 33 Franken ausmacht.

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Wie #Swisstainable bist du drauf? Das Corona-Jahr 2020 brachte die Budgetplanungen der Gemeinden durcheinander. So verzichteten einige der 162 Zürcher Gemeinden sogar auf die gewohnte Gemeindeversammlung im November/Dezember. 2021 ist alles wieder normaler. Alle Steuerfüsse im Kanton sind fix. Notbudgets braucht es also keine mehr. Letztes Jahr war dies noch da und dort für einige Wochen nötig. Von den 162 Gemeinden verzeichneten 39 eine Steuerfussänderung. Meist geht es da um einen oder zwei Prozentpunkte. Eigentlich nicht so dramatisch, wenn ein Steuerfuss-Prozentpunkt des statistischen Durchschnittsverdieners nur rund 33 Franken ausmacht. Aber schauen wir uns die Veränderungen der Steuerfüsse im Kanton an: Gemeindesteuern ohne Kirchensteuer. In 12 Gemeinden wurde der Steuerfuss gesenkt (blau), im letzten Jahr waren es noch deren 15. Erhöht wurde der Steuerfuss dagegen in 27 Gemeinden (2021: 15). Wobei einzig Dietlikon zweimal in Serie erhöhte. Bei den restlichen Gemeinden blieb der Steuerfuss gleich. Auffallend: Bei denjenigen, welche erhöhten, wurde auch hier und dort die Coronapandemie als Grund dafür genannt. Die Einwohner von Dietlikon mussten in diesem Jahr eine Steuerfuss-Erhöhung von 4 Prozentpunkten hinnehmen, im letzten Jahr waren es auch schon deren 6 Prozentpunkte. Bild: Shutterstock Mit Weisslingen erhöhte eine Zürcher Gemeinde den Steuerfuss um 10 Prozentpunkte. Trotz der saftigen Erhöhung verlief die Gemeindeversammlung ruhig und kurz. Vor einem Jahr wurde eine Zunahme von fünf Prozentpunkten noch abgelehnt. Warum jetzt die Wende? Der Gemeinderat hätte bei einer erneuten Ablehnung kein Budget mehr vorgelegt, der Kanton hätte dann die Gemeindefinanzen verwaltet. Das wollten die Wisligerinnen und Wisliger dann doch nicht und stimmten den 116 Prozent zu. Gemäss unserer Beispielsrechnung oben zahlt der Durchschnittsverdiener jetzt also rund 330 Franken mehr Gemeindesteuern. Gelegentliche Hochwasser, wie hier im Sommer 2021, bereiten Stäfa eher Sorgen als der Steuerfuss. Bild: keystone Über die grösste Abnahme des Steuerfusses darf sich derweil Stäfa freuen. Acht Prozentpunkte ist im ganzen Kanton die grösste Senkung. Dahinter folgen Stammheim