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Zeuge 'Willi' nicht erschienen: Fortsetzung im Bierwirt-Prozess mit Sigrid Maurer

#Maurer war in dieser Causa im ersten Rechtsgang im Oktober 2018 wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt worden.

11.01.2021 12:45:00

Maurer war in dieser Causa im ersten Rechtsgang im Oktober 2018 wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt worden.

Heute wurde am Wiener Landesgericht der Prozess gegen die Grüne Klubobfrau Sigrid Maurer fortgesetzt, die ein Bierwirt wegen übler Nachrede geklagt hatte. Zeuge 'Willi' wurde ausgeforscht, ist aber nicht erschienen.

Schriftgröße kleinerSigrid Maurer hatte dem Bierwirt unterstellt, ihr Ende Mai 2018 via Facebook obszöne Privatnachrichten geschickt zu haben, was Maurer selbst über ihren Twitter-Account publik machte. Beim bisher letzten Verhandlungstermin in dieser Causa hatte der

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Bierwirt behauptet, für die Nachrichten sei ein gewisser"Willi" verantwortlich.. Dieser müsse in seinem Lokal, wo alle Gäste Zugang zu seinem Computer gehabt hätten, die anstößige Nachricht abgeschickt und sich dabei seines Facebook-Accounts bedient haben, erklärte der Wirt.

Daraufhin wurde die Verhandlung zur Ausforschung dieses Mannes vertagt.Auf der Zeugenliste für die heutige Verhandlung fand sich nun tatsächlich ein Mann mit dem Vornamen Wilhelm. Er ist jedoch nicht erschienen.Dem Gericht gegenüber gab er eine Krankheit als Grund dafür an. headtopics.com

Der Zeuge habe seine Zeugenladung übernommen, von seinem Erscheinen sei daher auszugehen, teilte Gerichtssprecherin Christina Salzborn im Vorfeld mit. Offen war, ob dieser unter Wahrheitspflicht die Darstellung des Bierwirten bestätigen wird. Es steht keineswegs fest, ob der Zeuge - abgesehen von einem passenden Vornamen - überhaupt etwas mit der gegenständlichen Sache zu tun hat.

Maurer war in dieser Causa im ersten Rechtsgang im Oktober 2018 wegen übler Nachrede zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.000 Euro verurteilt worden.Weitere 4.000 Euro wurden dem Lokalbetreiber für die"erlittene Unbill" zugesprochen. Zudem hätte Maurer die Kosten des Verfahrens übernehmen müssen. Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) hob allerdings im März 2019 diese Entscheidung auf und ordnete eine Neudurchführung des Verfahrens an.

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