Wirkung und Nebenwirkung: Warum man den Covid-Impfstoffen vertrauen kann

Die Corona-Impfungen sind sicher und wirksam. Diese Erkenntnis speist aus transparent zugänglichen Daten über Nebenwirkungen.

26.01.2022 09:38:00

Die Corona-Impfungen sind sicher und wirksam. Diese Erkenntnis speist aus transparent zugänglichen Daten über Nebenwirkungen.

Die Corona-Impfungen sind sicher und wirksam. Diese Erkenntnis speist sich nicht zuletzt aus transparent zugänglichen Daten über potenzielle Nebenwirkungen.

GeschlechtTemporäre allergische Hautreaktionen wurden 1.140 Mal gemeldet, systemische allergische Reaktionen 297 Mal, am häufigsten jeweils bei Biontech/Pfizer (588 bzw. 189 Mal). 215 Patientinnen und Patienten berichteten von einer vorübergehenden Gesichtslähmung oder Taubheit im Mundbereich, die wieder abklang.

Im Bericht der BASG wird betont, dass die zeitliche Nähe zur Impfung nicht unbedingt eine Kausalität bedingt. Eine kürzlich veröffentlichte US-amerikanische Studie relativiert außerdem Meldungen über unspezifische Nebenwirkungen: In zwölf Placebo-kontrollierten Impfstoffstudien klagte rund ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz wirkungsloser Scheinimpfung über"Nebenwirkungen".

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Ja eh! Voll sicher! Gab auch keine Fälle von Herzmuskelentzündung haha allein ich kenne 3 Fälle persönlich! Faltet euch eure Lügen doch bitte zusammen und schiebt sie euch in den Hintereingang! Es wird nicht geimpft und basta! Müssen Inserate nicht als 'bezahlte Einschaltung' oder 'Werbung' gekennzeichnet werden?

Muss man nur noch die Menschen überzeugen, welche mit schwersten Nebenwirkungen leben müssen, die Impf-Toten überzeugen geht nicht mehr. Widerliche Medien, bezahlte Verbrecher! Aso? Wird, wenn überhaupt, erst in knapp 2 Jahren confirmed... fakenews Wer die Augen vor der Wahrheit verschließt macht sich mitschuldig...

Das gilt nur für Risikiopatienten und ältere Menschen. Der Benefit für junge Leute ist nicht gegeben. Nebenwirkungen werden in Österreich nicht gemeldet, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Die Datenerfassung in Österreich ist katastrophal! Dieser Artikel ist unseriös.Kurier „Ob die Impfung allein dafür verantwortlich ist, kann aus der Studie nicht herausdestilliert werden.“

😳 🤦‍♂️ Werden die Nebenwirkung genauso aktiv erforscht wie die Wirkung ?

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Schmerzen am Arm . In Summe wurden bei 2,58 Impfungen je 1.000 verabreichten Dosen Meldungen über vermutete Impfnebenwirkungen gemacht. Der Impfstoff mit den meisten gemeldeten Impfnebenwirkungen ist laut BASG jener von Astra Zeneca – gefolgt von Johnson & Johnson, Moderna und Biontech/Pfizer. Geschlecht Frauen meldeten deutlich häufiger Impfreaktionen als Männer. Zwei Drittel der Meldungen über vermutete Impfnebenwirkungen entfielen auf Frauen. Die meisten Nebenwirkungen meldeten Personen im Alter von 18- bis 44 Jahren (55 Prozent), gefolgt von 45- bis 64-Jährigen (32 Prozent). Am wenigsten Impfnebenwirkungen wurden in der Gruppe der Fünf- bis Elfjährigen gemeldet (0,1 Prozent) – jene Gruppe mit der derzeit niedrigsten Durchimpfungsrate. Allergien Temporäre allergische Hautreaktionen wurden 1.140 Mal gemeldet, systemische allergische Reaktionen 297 Mal, am häufigsten jeweils bei Biontech/Pfizer (588 bzw. 189 Mal). 215 Patientinnen und Patienten berichteten von einer vorübergehenden Gesichtslähmung oder Taubheit im Mundbereich, die wieder abklang. Herz 186 Fälle von Herzmuskelentzündungen wurden hierzulande bisher als mögliche Folge einer Covid-Impfung gemeldet. Darunter der Fall einer 81-Jährigen, die schließlich an Multiorganversagen verstarb. Bei einer 71-jährigen Patientin führte die Herzmuskelentzündung zum Tod. Eine weitere 88-jährige Patientin starb infolge einer Herzinsuffizienz. Bei einem 73-jährigen Patienten, bei dem das Guillain-Barré-Syndrom (entzündliche Erkrankung der Nerven) als vermutete Todesursache angegeben wurde, wurde eine Herzmuskelentzündung begleitend diagnostiziert. Im Bericht der BASG wird betont, dass die zeitliche Nähe zur Impfung nicht unbedingt eine Kausalität bedingt. Eine kürzlich veröffentlichte US-amerikanische Studie relativiert außerdem Meldungen über unspezifische Nebenwirkungen: In zwölf Placebo-kontrollierten Impfstoffstudien klagte rund ein Drittel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotz wirkungsloser Scheinimpfung über"Nebenwirkungen". Blutgerinnung In der ersten Impfphase kam es nach Impfungen mit Astra Zeneca und Johnson & Johnson sehr selten Blutgerinnungsstörungen, der sogenannten Vakzin-induzierten-thrombotischen Thrombozytopenie (VITT). Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) sieht einen Zusammenhang zwischen den Blutgerinnungsstörungen und den Covid-19-Impfungen der beiden Hersteller als gegeben. In Österreich sind eine 49-Jährige und eine 36-Jährige infolge einer VITT nach der Impfung verstorben. Insgesamt wurden 15 Fälle gemeldet, bei denen dieses Krankheitsbild vermutet wird. Todesfälle In Österreich werden bisher insgesamt zwei Todesfälle als kausal mit der Impfung in Zusammenhang stehend angenommen. Beide Todesfälle werden auf schwere Gerinnungsstörungen zurückgeführt. 241 Todesfälle wurden österreichweit als zeitnah zur Impfung gemeldet. Bei fünf davon konnte ein Zusammenhang mit der Impfung ausgeschlossen werden. Bei 20 Personen fiel die Impfung in die Inkubationszeit einer Covid-19-Erkrankung im Rahmen derer die Patientinnen und Patienten verstarben. Bei 34 weiteren bestanden schwerwiegende Vorerkrankungen, die laut BASG vermutlich todesursächlich waren. 180 weitere Fälle sind noch in Abklärung bzw. konnten in diesen Fällen keine weiteren Informationen eingeholt werden."Da speziell am Beginn der Impfaktion hauptsächlich hochbetagte Personen geimpft wurden, war damit zu rechnen, dass in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung auch natürlich bedingte, d. h. nicht impf-bedingte gesundheitliche Ereignisse erwartungsgemäß auftreten", heißt es dazu im Bericht der BASG. Unklar ist der Fall eines Zwölfjährigen, bei dem es am Tag nach der Impfung mit Biontech/Pfizer zu einem Kreislaufstillstand kam. Der Patient starb drei Tage später. Es ist aktuell noch nicht klar, ob ein Zusammenhang mit der Impfung besteht. Umfassend geprüft "Ich verstehe vollkommen, dass es vor einem Jahr Bedenken bezüglich der Sicherheit gab", sagt Infektiologe Széll, der an der Klinik Donaustadt die Notfallambulanz leitet ."Inzwischen sind alle verfügbaren Impfstoffe weltweit milliardenfach verabreicht worden. Und es hat sich gezeigt, dass sie sicher sind." Viele Expertinnen und Experten sprechen von den Corona-Impfstoffen mittlerweile als"bestgeprüfte Arzneien der Medizingeschichte". Széll:"Tatsächlich gibt es kaum ein Präparat, wo so viele Daten zu Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen zur Verfügung stehen." Eine wirksame Arznei ohne Nebenwirkungen existiere außerdem nicht."Um den Nutzen und potenzielle Risiken der Corona-Impfung abzuwägen, hat man sich genau angesehen, wie häufig gewisse Nebenwirkungen im Zusammenhang mit der Impfung auftreten – und wie häufig sie zufällig ohne Einwirken dieser medizinischen Maßnahme in der Bevölkerung vorkommen." © Bild: KURIER Herz im Fokus Internationale Berichte zu Herzmuskelentzündungen als Folge einer Covid-Impfung führten dazu, dass einige Länder, etwa Schweden und Dänemark, die Impfung mit mRNA-Impfstoffen vorübergehend für unter 30-Jährige aussetzten. Im Falle der Herzmuskelentzündung habe sich laut Széll gezeigt, dass die mRNA-Impfung das Risiko tatsächlich erhöht."Allerdings handelt es sich um einen in den meisten Fällen milden Verlauf ohne Komplikationen, der im Falle einer Corona-Infektion häufiger beobachtet wird." Das Risiko, diese Nebenwirkung zu entwickeln, liegt bei jungen Männern je nach Studie bei 1 zu 20.000 bis 1 zu 100.000. Infiziert man sich mit Corona, ist das Risiko dafür aber bis zu 30-fach höher. Herzmuskelentzündungen sind potenziell lebensbedrohlich, da es zu Herzrhythmusstörungen kommen kann. Typische Symptome sind Abgeschlagenheit, Erschöpfung, Appetitlosigkeit, Atemnot, Kopfschmerzen sowie Herzklopfen und Schmerzen hinter dem Brustbein. Diese Symptome sollten ärztlich abgeklärt werden. Wird das Krankheitsbild erkannt, können Betroffene in den allermeisten Fällen gut behandelt und vollständig kuriert werden. Kein Verdacht auf verzögerte Schäden Dass Impfschäden mit sehr großer zeitlicher Verzögerung auftreten, sei laut Széll"extremst unwahrscheinlich: Nicht nur, weil es keine existierenden Impfstoffe gibt, die nach Jahren noch Impfschäden produziert haben. Sondern auch, weil die gegen Corona verwendeten Impfstoffe nach wenigen Wochen vom Körper gänzlich abgebaut werden." Auch das Argument, moderne mRNA-Impfstoffe seien weitgehend unerprobt und fahrlässig zugelassen worden, lässt Széll nicht gelten:"Es gab die regulären klinischen Studien, in denen man die Vakzine von Pfizer und Moderna vor der Zulassung umfassend geprüft hat. Und es werden seit über einem Jahrzehnt auch andere mRNA-Impfstoffe erforscht. Auch hier hat es nicht das leiseste Signal gegeben, dass diese gefährlich sein könnten." Risikofaktor Booster? Israel nahm in Sachen Booster schon im Sommer des vergangenen Jahres eine Vorreiterrolle ein. Dass nach dem Auffrischungsstich bisher unbekannte Impfreaktionen oder gar Nebenwirkungen zu befürchten sind, hat sich weder dort noch anderswo gezeigt. Széll:"Die Nebenwirkungen ähneln jenen nach dem Zweitstich. Im Einzelfall kann es zu vermehrten Reaktionen wie Fieber oder Kopfschmerz kommen, es können aber auch weniger Symptome auftreten." In Teilen der Bevölkerung ist die Angst vor der Impfung nach wie vor größer als jene vor einer Infektion und ihren Folgen. Széll führt das auf die allgemeine Verunsicherung in der Pandemie zurück:"Falschmeldungen verbreiten sich insbesondere auf sozialen Medien rasant und machen es für Laien zunehmend schwieriger, fundierte Expertise von Fake News zu unterscheiden." Die These, dass Impfnebenwirkungen in kein Melderegister gelangen (Infos zur Meldung von Nebenwirkungen finden Sie hier ) und das Impfrisiko im Verborgenen bleibt, kann Széll – er ist Mitglied des Nationalen Impfgremiums – nicht nachvollziehen."Es wird sehr viel und sehr gewissenhaft gemeldet – und das wird alles sorgfältig sortiert." Im Vorjahr ist die Zahl der Anträge auf Schadenersatz wegen eines vermuteten Impfschadens in Österreich stark gestiegen (