Wiens Strategie gegen Terrorismus

29.10.2021 20:47:00

Zum Jahrestag des Terroranschlags präsentiert Wien eine Präventions-Studie: Demnach müsse man den Jihadismus und seine Propaganda mit Gegen-Narrativen entschärfen.

Zum Jahrestag des Terroranschlags präsentiert Wien eine Präventions-Studie: Demnach müsse man den Jihadismus und seine Propaganda mit Gegen-Narrativen entschärfen.

Zum Jahrestag des Terroranschlags präsentiert Wien eine Präventions-Studie: Demnach müsse man den Jihadismus und seine Propaganda mit Gegen-Narrativen entschärfen.

Man nannte sie Foreign Terrorist Fighters – junge Leute, die anfällig für radikal-islamistisches Gedankengut waren und aus mehreren Ländern in Richtung Syrien oder Irak zogen. Dort schlossen sie sich terroristischen Vereinigungen an, wie etwa dem „Islamischen Staat“. Viele von ihnen starben, andere wiederum kehrten frustriert zurück. Europäische Städte, auch Wien, entwickelten Gegenmaßnahmen. Davon berichtete am Freitag Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ).

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Noch niemals wurden soviele Kinder Frauen vergewaltigt, ermordet wie unter Innenminister Nehammer und dieser Kurztürkisgrünen Verfassungsbrecher Regierung!! Neuwahlen NEUWAHLEN Neuwahlen NEUWAHLEN Neuwahlen NEUWAHLEN

Vom Musical-Fan zum Opern-HeldenDer junge Wiener Bass Stefan Cerny debütiert als Ochs auf Lerchenau im neuen Volksopern-'Rosenkavalier“. Im Gespräch erzählt er, wie er sich die schwierige Partie im Lockdown erarbeitet hat.

Zum Weltspartag: Hat das Sparbuch ausgedient?Das Lieblingsbuch der Österreicher sei das Sparbuch, heißt es. In Zeiten von niedrigen Zinsen und steigender Inflation ist das klassische Sparen aber nicht mehr so recht zeitgemäß. Über ertragreichere Alternativen, warum die Österreicher traditionell ... Weil sparen nicht möglich ist für 99% der Studierenden, Arbeitslosen oder niedrig Lohn Bezieher und Allein erhalter.

Bawag steigert Nettogewinn nach drei Quartalen zum Vorjahr um 56 Prozent316 Millionen Euro wurden von Jänner bis September erwirtschaftet. Im dritten Quartal alleine wurden 123 Millionen Nettogewinn erzielt Tjo Schließung von 90% der Filialen , neue Öffnungszeiten 9-13 Uhr, 0 Service...klingt nach dem neuen Ö Erfolgsrezept

Polens Parlament debattiert über Gesetz zum Verbot von LGBTIQ-DemosNach einem Gesetzentwurf sollen öffentliche Versammlung unter anderem das 'Propagieren der Ausweitung der Ehe auf Personen des gleichen Geschlechts' nicht zum Ziel haben dürfen Polen erinnert mich an Kinder und Pubertät: eigentlich würde man sie gerne auf den Mond schießen, bemerkt dann, dass es nur miteinander geht. Miteinander braucht Grenzziehungen. In der Pubertät und für Polen. LGBTIQ-Wertevermittlung zu verbieten ist eine Grenzüberschreitung.

Impfdebatte um Dominic Thiem wird zum nationalen PolitikumDie Aufforderung des Gesundheitsministers, Österreichs Tennisstar solle sich impfen lassen, lässt die Wogen hochgehen. Prompt steigt auch die FPÖ in die Diskussion ein. grafkaroly Gerade erfahren: Thiem lässt sich impfen, wenn Mueckstein aufhört, zu rauchen. 🤣😉 Thiem sollte Mückstein ausrichten lassen, dass es seine persönliche Entscheidung ist und jener gefälligst die Fresse diesbezüglich zu halten hat :-( was ich verstehe wäre der österreichische Impfstoff ein Todimpfstoff aber der wird jetzt wohl nicht zugelassen da man in Deutschland sagt das ist eine alte Methode , aber wäre der Todimpfstoff nicht als 3 Buster Impfung besser

Klimaticket: Öffentlich vom Geschrieben- zum DachsteinFür Burgenländerinnen und Burgenländer gibt’s ab 2022 das burgenländisch-steirische Klimaticket um 915 Euro Er heißt 'der Geschriebene'! Nur Pensionisten, die sich auch einen Chauffeur leisten können, werden das kaufen, um zum Dachstein zu kommen. Und wer nicht so oft reist, für den rentiert sich das nicht. Andere Preisschemas sollten auch angedacht werden, zB Halbjahresticket etc. Im Winter fahre ich nicht gerne.

Wien.Drucken Der junge Wiener Bass Stefan Cerny debütiert als Ochs auf Lerchenau im neuen Volksopern-"Rosenkavalier“.Drucken Das Lieblingsbuch der Österreicher sei das Sparbuch, heißt es.Foto: APA/ROLAND SCHLAGER Wien – Die börsennotierte Bawag-Gruppe hat in den ersten drei Quartalen 2021 (Jänner bis September) einen Nettogewinn von 316 Millionen Euro erwirtschaftet, eine Steigerung zum Vorjahr von 56 Prozent.

Man nannte sie Foreign Terrorist Fighters – junge Leute, die anfällig für radikal-islamistisches Gedankengut waren und aus mehreren Ländern in Richtung Syrien oder Irak zogen. Dort schlossen sie sich terroristischen Vereinigungen an, wie etwa dem „Islamischen Staat“. Den Ochs auf Lerchenau in einer Wiener Neuinszenierung des „Rosenkavalier“ singen zu dürfen, das ist für einen Bassisten, wenn schon nicht der Gipfelpunkt, dann zumindest ein extrem gelegenes Hochplateau in der Karriere. Viele von ihnen starben, andere wiederum kehrten frustriert zurück. Mehr zum Thema Die Banken laden heuer schon am 29. Europäische Städte, auch Wien, entwickelten Gegenmaßnahmen. Noch dazu wenn man ein Wiener ist. Davon berichtete am Freitag Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ). Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren.

Aber der Reihe nach: Der Zuzug in die Jihad-Gebiete funktionierte, weil die Propaganda mit einfachen Narrativen arbeitete. Am 31. "Presse"-Wirtschaftsredakteurin und Finanzexpertin Nicole Stern erklärt in dieser Folge, warum das Sparen immer noch wichtig ist, worauf man dabei achten sollte und von welchen Anlageformen man besser die Finger lässt. Es gelang ihr, junge Leute ohne Perspektive, ohne Bildung, ohne Aufstiegschancen zu ködern. Meist auf sozialen Medien. Dem Haus ist Cerny seit zwei Jahrzehnten eng verbunden, wenn er auch an der Staatsoper und im Theater an der Wien immer wieder gesungen und Lorbeeren geerntet hat. Mit Erzählweisen von Opferbereitschaft und unabdingbarer Gewalt gegen Anders- oder Ungläubige. In der Terrorismus-Prävention beschritt man daher einen naheliegenden Weg: Man begann, die Rekrutierer mit ihren eigenen Waffen zu schlagen. Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter Der einzigartige Journalismus der Presse.

Man entwarf Gegen-Narrative. Dies ist nun auch zentraler Bestandteil der Extremismus-Prävention der Stadt Wien. Überall. Zum Jahrestag des islamistischen Terroranschlags mit vier Toten und Dutzenden Verletzten (2. November 2020) stellte Ludwig nun die Studie „Prävention findet Stadt“ vor. Der Autor, der Politikwissenschaftler Nicolas Stockhammer, hebt darin das „Wiener Netzwerk Demokratiekultur und Prävention“ (WNED) hervor.

Dieses sei, so Ludwig, Vorbild für das später vom Bund entwickelte „Netzwerk Extremismusprävention und Deradikalisierung“ gewesen. Das Netzwerk besteht aus einer Steuerungsgruppe, in der Vertreter des Magistrats (Jugend, Integration etc.), des Landtags, der Polizei oder des Fonds Soziales Wien sitzen. Die genannten Stellen als Ganzes bilden die Basis. Einer der Auslöser für diese Vernetzung war die Ausreise der beiden Wiener Schülerinnen Samra K.

und Sabina S. in den Jihad. Fotos, die die beiden Mädchen mit bosnischen Wurzeln nach ihrer Ausreise in Burkas zeigten, riefen internationales Echo hervor. Unter der Leitung von Ercan Nik Nafs von der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft wurden und werden diverse Präventions-Maßnahmen umgesetzt. Das heißt: Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene werden direkt angesprochen – in der Schule, beim Sport oder auf dem Arbeitsplatz.

Der soziale Zusammenhalt soll gestärkt, Wissen vermittelt werden. Nicht nur das. Auch Polizisten oder Sozialarbeiter bekommen Schulungen zum Thema Radikalisierung. Ziel ist es, Radikalisierungstendenzen früh zu erkennen. Beim Wien-Attentäter K.

F. (20), einem österreichisch-nordmazedonischen Doppelstaatsbürger mit albanischen Wurzeln, hat das allerdings nicht funktioniert. Das sei laut Stockhammer darauf zurückzuführen, dass es nicht gelang, den späteren Täter in einem Frühstadium seiner Entwicklung zu erreichen. Zwar war K. F.

den Behörden wohl bekannt, er war wegen des Tatbestands „Terroristische Vereinigung“ in Haft gesessen, aber entscheidend sei, so Stockhammer, junge Leute quasi abzuholen, noch bevor sie mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Für die Zukunft sei es ratsam, die auf Vernetzung basierenden Maßnahmen auf Rechtsextremismus und auch auf Verschwörungs-Theoretiker auszudehnen. Stichwort: Corona-Leugner. Wie legen andere Städte Extremismus-Prävention an? Hier zeigt die Studie Best-Practice-Beispiele auf. Im dänischen Arhus (allein von dort reisten 30 Personen in den Jihad) hat man ein Drei-Stufen-Modell entwickelt.

Erster Schritt: Man sensibilisiert Leute, die sich selbst helfen können. Stufe zwei wendet sich an Personen, die in den Extremismus zu kippen drohen und daher Unterstützung brauchen. Auf Stufe drei werden gezielte Interventionen vorgenommen – für jene, die schon unmittelbar an der Schwelle zum Radikalismus stehen. Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter Der einzigartige Journalismus der Presse. Jeden Tag.

Überall. .