Wien, Pürstl, Xenia Zauner

Wien, Pürstl

Wiens Polizeichef Pürstl verteidigt Demo-Einsatz

„Keine Brückensperren und Einkesselungen“: Wiens Polizeichef Pürstl verteidigt Einsatz der Polizei bei den Corona-Demos

08.03.2021 19:12:00

„Keine Brückensperren und Einkesselungen“: Wien s Polizeichef Pürstl verteidigt Einsatz der Polizei bei den Corona-Demos

Nach dem umstrittenen Vorgehen der Polizei bei den Corona-Demos am Samstag verteidigt Wien s Polizeipräsident Gerhard Pürstl den Einsatz: Rund 1500 ...

Nach dem umstrittenen Vorgehen der Polizei bei den Corona-Demos am Samstag verteidigt Wiens Polizeipräsident Gerhard Pürstl den Einsatz: Rund 1500 Beamte standen im Dienst, rund 20.000 Demo-Teilnehmer hatten sich in unterschiedlich großen Trossen formiert. Zu dramatischen Szenen kam es,

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. Pürstl stellte am Montag klar, dass keinesfalls Brückensperren und Einkesselungen zum Zwecke der Anzeigenstellung vorgenommen worden seien. Vielmehr hätte das Verhalten der sich illegal formierten Züge ein Einschreiten der Polizei unumgänglich gemacht. Insgesamt sei der „Einsatz gelungen“.

Artikel teilen0DruckenWie zunächst die Einsatzleiterin und Chefeinsatzplanerin Xenia Zauner, die für die Koordination der Polizeikräfte rund um die Corona-Demos zuständig war, schildert, sei der Einsatz schon in der Planung „sehr herausfordernd“ gewesen. Ab 12.30 Uhr hätten sich Menschen versammelt, die sich dann teilweise in größeren Gruppen in Bewegung gesetzt hätten. headtopics.com

Schließlich formierte sich ein sehr langgezogener Tross, der sich bis in den Bereich der Praterwiese bewegte. Dort kam das Protestgeschehen schließlich zu einem vorläufigen Ende, die Versammlung wurde von der Polizei aufgelöst.Video: Das Demo-Geschehen auf der Praterwiese

Video: "Krone"-LeserreporterPassanten konnten Sperren passierenDie große Mehrheit der Teilnehmer verließ daraufhin das Gebiet. Dennoch habe sich laut Zauner dann ein Pulk von rund 1000 Aktivisten formiert, der sich erneut in Richtung Innenstadt aufmachte - ein Verlauf, den die Polizei explizit unterbinden wollte. Darum wurden an strategischen Positionen Brücken gesperrt, jedoch hätten alle Menschen, die sich zerstreuen wollten, diese Sperren durchschreiten können, hielt Pürstl fest.

Landespolizeipräsident Gerhard Pürstl und Einsatzleiterin Xenia Zauner(Bild: APA/HERBERT NEUBAUER)Erster Anhalteversuch scheitertEin erster Anhalteversuch durch die Exekutive scheiterte. Der Abschnittskommandant habe die Situation als „sehr schwierig“ beschrieben, es habe „enormen Druck und Gewalt“ gegeben. Bei einer zweiten Gelegenheit konnte der illegale Tross schließlich gestoppt werden. Die Beteiligten hätten allerdings erheblichen Widerstand geleistet und aggressives Verhalten gezeigt. Im Zuge dessen hätten dann etliche Personen versucht, sich der polizeilichen Anhaltung zu entziehen.

„Unvorhergesehenes Eindringen“Im Zuge dessen kam es zu dem „unvorhergesehenen Eindringen in das Versicherungsgebäude“ mit der Absicht, sich den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, stellte die Einsatzleiterin klar. Einer der Gebäude-Wachmänner wurde zu Boden gestoßen und dabei schwer verletzt. Ein weiterer Konzernmitarbeiter trug zumindest Blessuren davon. 22 Eindringlinge wurden wegen schweren Hausfriedensbruchs angezeigt - ein Verdächtiger war sogar bis in die oberen Stockwerke des Objekts vorgedrungen. Es wurden die Identitäten von 549 Personen festgestellt. headtopics.com

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Video: Demo-Chaoten stürmen VersicherungssitzVideo: "Krone"„Habe noch nie eine Weisung erhalten“Laut Pürstl könne man jedenfalls nicht von einer Eskalation der Lage sprechen, wenn die Polizei Festnahmen vornimmt, nachdem Einzelne „Widerstand geleistet“ und ein „aggressives Verhalten“ gezeigt hätten. Zudem trat Pürstl entschieden der Mutmaßung entgegen, auf „höhere Weisung“ hin gehandelt zu haben. „Ich habe noch nie eine Weisung erhalten, als Einsatzleiter einen Einsatzverlauf bei einer Demo in die eine oder andere Richtung zu gestalten.“

Die polizeiliche Bilanz: Es gab insgesamt 42 Festnahmen und rund 3000 Anzeigen. Vier Polizisten wurden verletzt. Weiterlesen: Kronen Zeitung »

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Der Herr Präsident weiss nicht, was seine Schergen aufgeführt haben. Ist die Wr. Polizei bereits so von der Nehammer Truppe unterwandert? Und die Einkesselung fand nieeee statt. Da gibts aber zuviele Zeugen! Bitte bei der Wahrheit bleiben! Keine Volksverdummung! ⛔⛔⛔😷😷 wer lügt Entweder lügt Pürstl, dann gehört er weg oder die unzähligen Kamera-Mitschnitte.

Gottseidank gibt's davon Videos Die Brücken waren alle komplett dicht! Man hatte keine andere Wahl, als weiter zu gehen. Das wurde an den Brücken auch von den Beamten so kommuniziert! Eine absolute Frechheit! Auch bei der letzten Brücken vor dem Kessel schickten einen die Beamten weiter! Das sah aber anders aus...

Was soll der schon sagen.