Wiener OP-Säle sind mangelhaft ausgelastet

12.01.2022 22:36:00

Stadtrechnungshof kritisiert lange Wartezeiten und Missstände im OP-Management. Mängel in der Klimapolitik und bei Kindergärten

Wiener Stadtrechnungshof kritisiert lange Wartezeiten und Missstände im OP-Management. Mängel in der Klimapolitik und bei Kindergärten.

Stadtrechnungshof kritisiert lange Wartezeiten und Missstände im OP-Management. Mängel in der Klimapolitik und bei Kindergärten

Lange OP-WartezeitenPositiv vermerken die Prüfer, dass im Beobachtungszeitraum 2017 bis 2019 die Wartezeiten in den meisten Abteilungen gleich blieben oder sogar sanken.Ein besonders gravierendes Problem ist aber die mangelhafte Auslastung der OP-Säle. Rund ein Drittel wurde laut Bericht werktags lediglich im Ausmaß von bis zu fünf Stunden genutzt. Bei einem weiteren Drittel war an diesen Tagen eine Nutzung im Ausmaß von fünf bis 7,5 Stunden vorgesehen. Nur das verbleibende Drittel wurde werktags länger als 7,5 Stunden bzw. rund um die Uhr an allen Tagen bereitgehalten.

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Fehlende PCR-Tests: Meterlange Schlange vor Wiener AKHKein PCR-Test, kein Zutritt: Das wussten offenbar dutzende Patienten des AKH nicht und mussten lange Wartezeiten im Freien in Kauf nehmen. Da darf man plötzlich als Kranker, nicht mehr ins Krankenhaus. Sachen gibt's. Die Menschen merken, daß die Maßnahmen weder etwas bringen noch evidenzbasiert sind, daß Zahlen gefälscht werden wie in Bayern, HH und Sachsen und daß sie ein Impf-Abo in alle Ewigkeit abgeschlossen haben. Ach ja, mit einer 'Impfung', die nicht mal regulär zugelassen ist. Lächerliches Theater!

Neuer Investmentrekord: Wiener Start-up Go Student bekommt 300 Millionen EuroDie Online-Nachhilfeplattform steht somit bei einer Firmenbewertung von drei Milliarden Euro

Wiener 'Kultursommer' auch 2022 auf der BühneDas pandemie-taugliche Festivalbietet auch heuer wieder bei freiem Eintritt ein Konzertprogramm aus Musik, Theater, Tanz und Kabarett.

Corona legte Defizite in Wiener Notaufnahmen offenDie Zentralen Notaufnahmen in den städtischen Spitälern in Wien waren nicht wirklich gut auf eine Pandemie vorbereitet. Das geht aus einem ... anstatt sich über den Immunstatus am Arbeitsplatz Gedanken zu machen sollte Hacker seine Arbeit tun! Die Defizite hat es aber schon lange vor Koroner gegeben.

Bis zu 300 Fahrzeuge – Autokorso legt Wiener City lahmAm Freitagnachmittag, 14. Jänner, müssen Verkehrsteilnehmer laut ÖAMTC wegen eines Autokorsos in Wien mit Verzögerungen rechnen. Sinn und Zweck der Aktion Autokorso? Meine Güte, jetzt sind die verblödeten Impfgegner auch noch im Auto unterwegs zum Stören. Passt schon, blockiert am Besten auch die Wege für Rettung und Feuerwehr, dann steigen die Chancen, dass die Impfgegner dezimiert werden. 🙄

Wiener ÖVP-Gemeinderat wechselt wegen Impfpflicht zur FPÖWIEN. ÖVP-Gemeinderat Wolfgang Kieslich wechselt von der ÖVP zur FPÖ. Das hat die FPÖ am Mittwoch bekanntgegeben. Kieslich war Verkehrssprecher der Türkisen und bis Dezember 2021 auch ÖVP-Bezirkschef in Simmering. Auslöser sei die Impfpflicht gewesen, teilte er heute in einer Pressekonferenz mit. Zitat: 'Laut geltender Geschäftsordnung wird er formal nicht im FPÖ-Klub aufgenommen, sondern diesem als 'wilder' Abgeordneter angehören. Teil der Fraktion könnte er nur werden, wenn er auch für die FPÖ kandidiert hätte.'

mail pocket Wenn die Prüfer des Stadtrechnungshofs ausrücken, um das Ressort von Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) unter die Lupe zu nehmen, werden sie meist fündig.Mit den strengen Zutrittskontrollen im AKH hatten am Montag einige Wiener nicht gerechnet.Foto: Getty Images/iStockphoto Wien – Gerade einmal elf Tage zählt das neue Kalenderjahr und schon wieder purzelt in der heimischen Start-up-Szene nach dem Höhenflug 2021 ein Rekord.Das corona-taugliche Festival, das erstmals 2020 stattfand, bietet bei freiem Eintritt Pop, Klassik, Tanz, Literatur, Theater und Kabarett.

Ist doch das enorm große Feld des Wiener Gesundheitswesens und dabei speziell der Bereich der Spitäler seit jeher ein guter Nähr-boden für Missmanagement und Ineffizienz jeglicher Art. Das bestätigen auch die aktuellen Berichte des Stadtrechnungshofs. Die strengen gelten bereits seit 4. Lange OP-Wartezeiten Das monatelange Warten auf einen Termin für eine Hüft-, Knie- oder Staroperation in den Wiener Gemeindespitälern ist seit vielen Jahren ein großes Ärgernis. Es geht zügig dahin bei den Wienern, denn im Vorjahr sammelten sie in zwei Runden bereits 275 Millionen Euro ein. Ein Befund, der sich durch die Nachschau des Stadtrechnungshofs im Wesentlichen bestätigte. Ein Video zeigt dutzende Menschen vor dem Eingang in einer Meter langen Schlange, die auf Einlass warten. So kam es etwa bei den Hüft- oder Knieoperationen 2019 in den Gemeindespitälern zu Wartezeiten von bis zu 31 Wochen."Mir ist es wichtig, dass der Kultursommer auch 2022 wieder viele Auftrittsmöglichkeiten unter fairen Bedingungen für die Künstlerinnen und Künstler bietet", betont Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ).

Beim Grauen Star immerhin noch bis zu 20 Wochen."Leider bringt eine nennenswerte Anzahl von Patientinnen und Patienten keinen negativen Testnachweis mit, sodass die zugewiesene Ambulanz nach Rücksprache entscheidet, ob ein Zutritt aufgrund der Dringlichkeit der Therapie dennoch gewährt werden muss“, so die Sprecherin zu"ORF Wien". Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen. Seitens der untersuchten Krankenhäuser wurde Personalmangel als Hauptgrund für lange Wartezeiten genannt. Positiv vermerken die Prüfer, dass im Beobachtungszeitraum 2017 bis 2019 die Wartezeiten in den meisten Abteilungen gleich blieben oder sogar sanken. Zur besseren Handhabe der Situation sollen ab Dienstag die Dienstzeiten der Mitarbeiter bei den Eingangskontrollen umgestellt und erhöht werden,"allerdings bedarf es der Mitwirkung aller Patientinnen und Patienten“, heißt es zu"ORF Wien". Daneben stellen sie aber eine Vielzahl von Mängeln fest – etwa bei den EDV-Planungssystemen in den einzelnen Spitälern.B. Sie sind zum Teil so unzulänglich, dass das Personal auf Hilfsdokumentationen (teils sogar in Papierform) ausweichen muss..

© Bild: JAFAR AHMED / Unsplash Ein besonders gravierendes Problem ist aber die mangelhafte Auslastung der OP-Säle. Rund ein Drittel wurde laut Bericht werktags lediglich im Ausmaß von bis zu fünf Stunden genutzt. Bei einem weiteren Drittel war an diesen Tagen eine Nutzung im Ausmaß von fünf bis 7,5 Stunden vorgesehen. Nur das verbleibende Drittel wurde werktags länger als 7,5 Stunden bzw. rund um die Uhr an allen Tagen bereitgehalten.

Zielvorgaben hinsichtlich OP-Auslastung suchten die Prüfer vergeblich, weiters konnte an zwei Standorten nicht einmal ein OP-Manager ausgemacht werden. „Diese Fehler und das Missmanagement dürfen von Stadtrat Hacker nicht verniedlicht werden“, sagt ÖVP-Gesundheitssprecherin Ingrid Korosec. „Diese Zustände sind einer Weltstadt wie Wien völlig unwürdig.“ Spitzengagen im AKH Seltsame Vorgänge brachten die Prüfer im AKH zutage. Über Jahre hinweg war die Funktion der Leitung der Verwaltungsdirektion unbesetzt.

Eine Ausschreibung des Postens erfolgte nicht, stattdessen wurde mit der Leitung eine freie Dienstnehmerin betraut. Es handelte sich um eine Unternehmensberaterin, die bereits ab 2011 für das AKH-Management tätig war. Die Betrauung einer freien Dienstnehmerin mit der fachlichen Leitung der Verwaltungsdirektion befindet der Stadtrechnungshof „aus arbeitsrechtlicher Sicht bedenklich“, weiters stößt er sich am „bemerkenswert hohen Jahresentgelt“ für die Leiterin. © Bild: APA/GEORG HOCHMUTH Dieses war im Schnitt nicht nur doppelt so hoch wie jenes eines Bediensteten der Stadt Wien auf dieser Position, sondern auch „deutlich“ höher als der Bezug des Wiener Bürgermeisters, der mehr als 18.000 Euro erhält.

Mittlerweile wurde die Leitung der Verwaltungsdirektion bereits neu vergeben. Bei der Ausschreibung sei laut KURIER-Informationen die freie Dienstnehmerin zwar als erste hervorgegangen. Ihre Übernahme soll dem Vernehmen nach aber an den exorbitant hohen Gehaltsforderungen gescheitert sein. Neuer Verwaltungsdirektor wurde der Zweitgereihte in dem Verfahren. Zentrale Notaufnahmen Die Zentralen Notaufnahmen (ZNA) in den Gemeindespitälern waren nur mangelhaft auf eine Pandemie vorbereitet und auch generell baulich oft unzureichend gestaltet.

Das geht aus einem weiteren Bericht hervor. Prüfungszeitraum waren die Jahre 2020 und 2021. © Bild: Kurier/Jeff Mangione Die bauliche Situation in den meisten Zentralen Notaufnahmen würde nicht den Anforderungen an diese Einrichtungen entsprechen, stellten die Prüfer fest. „Diese Defizite wurden durch die Pandemie verstärkt sichtbar.“ Dies galt sowohl für das Platzangebot, die Raumstruktur und die Ausstattung als auch für die Vorbereitung auf Epidemien bzw.

Pandemien. Dies beeinträchtigte unter anderem die Möglichkeiten, infizierte Patienten zu isolieren, wie es in dem Bericht des Stadtrechnungshofs heißt. Klimaschutz: Zentrale Steuerung fehlt Der Klimaschutz ist eines der zentralen Anliegen der rot-pinken Stadtregierung. Allerdings fehlen klare Vorgaben, wie man tatsächlich zu deutlich geringeren CO 2 -Emissionen kommt. Das kritisiert der Stadtrechnungshof in einem aktuellen Bericht.

Eine der Hauptforderungen der Prüfer ist die Errichtung von zentralen Klimaschutz-Steuerungsstrukturen im Kernmagistrat sowie in den kommunalen Unternehmen und Organisationen. Eine andere Forderung der Prüfer betrifft das Wiener Klimabudget: Sie regen für dessen Weiterentwicklung den Aufbau spezieller Kompetenzen zur Erstellung von Treibhausgas-Bilanzen an. © Bild: APA - Austria Presse Agentur Weiters soll ein regelmäßiges Monitoring von Treibhausgas-Emissionen im Einflussbereich der Stadt Wien erfolgen, heißt es im Stadtrechnungshof-Bericht. Und weiter: „Die Ausgaben und Wirkungen der Klimaschutzmaßnahmen sollten im Rechnungsabschluss umfassender und detaillierter dargestellt werden“, wie die Prüfer betonen. Dadurch könnten die in Euro und CO 2 -Einsparungen bewerteten Maßnahmen des Kernmagistrats sowie der sonstigen relevanten kommunalen Institutionen mit den klimarelevanten Maßnahmenplänen und mit dem Treibhausgas-Budget der Stadt Wien verglichen werden.

So ließen sich die jährlichen Fortschritte bei der Erreichung der Klimaschutzziele ablesen. Kindergärten: Einheiltliche Anmeldeplattform fehlt In Wien steht für Eltern ein breites Angebot an städtischen wie privaten Kindergärten zur Verfügung. Nach wie vor fehlt jedoch eine einheitliche Anmelde-Plattform. Auf ihre Umsetzung drängt jetzt der Stadtrechnungshof. Denn damit ließe sich der administrative Aufwand für die Mitarbeiter der zuständigen MA 10 enorm verringern, schreiben die Prüfer in einem aktuellen Bericht.

Symbolbild Kindergarten. © Bild: APA - Austria Presse Agentur Dass es noch keine Plattform gibt, habe demnach mehrere Gründe: Es handle sich um ein „umfassendes IT-Projekt, welches sowohl von Seiten der Organisationseinheiten als auch der technischen Leistungsfähigkeit enorme Ansprüche an alle Beteiligten darstellte“, betont man bei der MA 10. „Diese Anforderungen resultieren einerseits aus den gewünschten Freiräumen und Unabhängigkeiten der beteiligten Parteien, andererseits aus den Kompatibilitätsanforderungen gegenüber bestehenden Systemen, sowohl von Seiten der Stadt Wien als auch privater Trägerorganisationen.“ Bestätigt fühlen sich die Grünen: „Es kann nicht sein, dass die Mitarbeiterinnen der Servicestelle der MA 10 persönlich bei den verschiedenen Einrichtungen nachfragen müssen, ob noch Plätze frei sind, statt auf ein automatisiertes EDV-System zurückgreifen zu können“, betonen die beiden Bildungssprecher Julia Malle und Felix Stadler. .