Widerstand im EZB-Rat gegen neuerliche Anleihenkäufe

Widerstand im EZB-Rat gegen neuerliche Anleihenkäufe

10.10.2019 16:10:00

Widerstand im EZB-Rat gegen neuerliche Anleihenkäufe

Das 25-köpfige EZB-Gremium war im September bei der Lockerung der Geldpolitik stark gespalten, zeigt das Sitzungsprotokoll.

Gegen die Maßnahmen seien"einige Vorbehalte" geäußert worden, hieß es. Die September-Sitzung des EZB-Rates gilt als eines der umstrittensten Treffen des Gremiums in der achtjährigen Amtszeit des Notenbankpräsidenten Mario Draghi. Aus Äußerungen von Ratsmitgliedern nach der Sitzung geht hervor, dass etwa ein Drittel des 25-köpfigen Gremiums gegen die Entscheidung war, die Anleihekäufe wieder neu aufzulegen.

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Auch Österreich dagegen Der Widerstand innerhalb des Gremiums zielt vor allem gegen den Beschluss, ab November Anleihen in einem Volumen von monatlich 20 Mrd. Euro zu kaufen. So hatten die Notenbankchefs aus Deutschland, Frankreich, der Niederlande, Österreich und Estland nach der Sitzung ihre Ablehnung deutlich gemacht. Laut Medienberichten waren auch die Direktoriumsmitglieder Benoit Coeure und Sabine Lautenschläger dagegen. Lautenschläger ist mittlerweile von ihrem Posten zurückgetreten.

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