Weiter IT-Pannen bei Massentest-Anmeldesystem

Nachdem ein Datenleck im Vorfeld für Kritik gesorgt hatte, gibt es auch am ersten Tag der Corona-Massentests Probleme mit der IT-Infrastruktur: ...

04.12.2020 14:45:00

IT-Pannen beim Massentests: Daten gehen verloren - Linz steigt aus dem Anmeldesystem des Bundes aus. Stattdessen will man ein nun eigenes System in Stellung bringen.

Nachdem ein Datenleck im Vorfeld für Kritik gesorgt hatte, gibt es auch am ersten Tag der Corona-Massentests Probleme mit der IT-Infrastruktur: ...

(Bild: APA/ANGELIKA GRABHER-HOLLENSTEIN)Nachdem ein Datenleck im Vorfeld für Kritik gesorgt hatte, gibt es auch am ersten Tag der Corona-Massentests Probleme mit der IT-Infrastruktur: Negativ getestete Personenhaben in Tirolverspätet oder keine Benachrichtigung über ihr Ergebnis erhalten. In mehreren Bundesländern standen Testkandidaten mit falschen Terminbestätigungen Schlange. In Linz zieht man die Reißleine und steigt aus dem Anmeldesystem der A1-Tochter World Direct, die das Gesundheitsministerium beauftragt hatte, aus. Stattdessen bringt man - genau wie Niederösterreich - ein eigenes System in Stellung. In Wien schreibt das Bundesheer auf Papier mit - dennoch sei der Andrang sehr groß, hieß es am Freitag.

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Artikel teilen0DruckenIn Salzburg haben Lehrer, deren Tests eigentlich erst am Samstag beginnen, Termine für Freitag bekommen. Ähnliche Pannen soll es in Niederösterreich geben. Eine Frau aus Gänserndorf hat einen bestätigten Termin für Samstagmittag bekommen, obwohl die Tests für die breite Bevölkerung erst am 12. Dezember beginnen. Aus Oberösterreich gibt es ähnliche Berichte.

Lange Schlangen bei den Massentests in Wien(Bild: APA/Georg Hochmuth)Bundesheer wich in Wien auf Papier-„Backup“ ausIn der Wiener Stadthalle - einem von drei Teststandorten in Wien - ist das elektronische Erfassungssystem laut Bundesheer zeitweise ausgefallen. Somit werden die Daten nun analog gesammelt, also in Formulare eingetragen. An der Abwicklung oder Dauer der Untersuchungen ändere sich nichts, wurde versichert. Die Teilnehmer würden ihre Ergebnisse trotzdem sofort erhalten. Die Daten werden später ins IT-System eingetragen. headtopics.com

Für die zu testenden Personen hat das aber keine Auswirkungen, wir halten die geplanten Zeiten ein.Kurt Wagner, Wiener Militärkommandant„Leider hat das Buchungssystem an den Standorten kaum funktioniert und so musste man teilweise auf einen analogen Betrieb umstellen. Für die zu testenden Personen hat das aber keine Auswirkungen, wir halten die geplanten Zeiten ein“, zog der Wiener Militärkommandant Kurt Wagner Freitagmittag eine erste Bilanz.

Linz bringt eigenes Anmeldesystem in StellungIn Linz zog man am Freitag die Konsequenzen und kündigte an, eine eigene Anmeldeplattform zu starten. Statt einer EDV-Lösung liefere das vom Bund beauftragte Unternehmen nur „neue Probleme“, begründete Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) den Alleingang. Ab 8. Dezember können sich die Linzer unter www.linz.at zum Massentest, der in ganz Oberösterreich von 11. bis 14. Dezember stattfindet, anmelden.

Will sich nicht auf den Bund verlassen und lässt ein eigenes Tool entwickeln: der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ)(Bild: APA/HANNES DRAXLER)Anlass für Linz „die Reißleine zu ziehen“, sei das „nächste Daten-Chaos im Gesundheitsministerium“, sagte Luger. So hätten etwa Pädagogen bereits

Zudem habe der Bund die Anmeldemöglichkeit „zu früh auch für Nicht-Pädagogen geöffnet und 60.000 statt der geplanten 28.000 Termine für Linz vergeben“, ärgerte sich der Bürgermeister. Damit würde es unweigerlich zu unerwünschten Menschenansammlungen kommen. headtopics.com

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Wie so oft wird vom Bund viel angekündigt, nichts funktioniert.Thomas Stelzer, Landeshauptmann OberösterreichsDas Land Oberösterreich will nach dem Wochenende entscheiden, ob es seinen „Plan B“ aktiviert. Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) sprach angesichts der Pannen von „keiner überraschenden Entwicklung“: „Wie so oft wird vom Bund viel angekündigt, nichts funktioniert.“ Es sei aber angekündigt worden, dass die Pannen noch am Freitag behoben würden. Dann wolle man den „Stress-Test“ am Wochenende mit der Lehrertestung abwarten, hieß es aus dem Büro Stelzers.

Auch Niederösterreich mit eigenem SystemMit der vom Bund zur Verfügung gestellten Software gebe es auch in Niederösterreich „massive Anmelde-Probleme“, sagte Stefan Spielbichler von Notruf NÖ am Freitag auf APA-Anfrage. Das Land setze deshalb auf das eigene System

. „Es ist seit Donnerstagfrüh online“, so der Sprecher. Auf der Plattform habe es seither schon mehr als 50.000 Anmeldungen gegeben.Daten von 800 Personen an Fremde weitergeleitetMit den jüngsten Entwicklungen setzt sich eine Pannenserie des IT-Systems fort. Zuvor waren durch ein Datenleck

persönliche Daten von 800 Personen an Dritte weitergeleitet worden. So landeten etwa Daten aus Wien in Kärnten. Bereits am Mittwoch berichteten User des Anmeldesystems überdies von überlasteten Servern und verschwundenen E-Mail-Adressen. headtopics.com

Wer sich am Mittwochnachmittag auf der offiziellen Website für die geplanten Corona-Massentests anmelden wollte, hatte Pech. Wegen eines Fehlers, der Daten aus Wien nach Kärnten umleitete, wurde das Portal zur Wartung offline genommen.(Bild: Screenshot, oesterreich-testet.at)

Anmeldesystem wurde am ersten Tag wieder offline genommenDas Anmeldesystem wurde am Mittwochnachmittag, nach Bekanntwerden der ersten Probleme,und war erst am Abend wieder erreichbar. Dass nun weitere Probleme auftreten, legt nahe, dass hier nicht alle Fehler im Anmeldesystem beseitigt werden konnten.

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