Warum überhaupt Stadtklimatologie? - derStandard.at

12.11.2020 13:09:00

Warum überhaupt Stadtklimatologie?:

Foto: Johannes HorakStädte schaffen ihr eigenes Klima. Man kann sich das so vorstellen: Österreich liegt in der gemäßigten Klimazone der Nordhalbkugel. Diese beschreibt die großräumige klimatische Situation beziehungsweise die Grundcharakteristika des Klimas mit denen man zu rechnen hat. Die gemäßigte Klimazone zeichnet sich durch kalte Winter und heiße Sommer aus und weist die Übergangsjahreszeiten Frühling und Herbst auf. Lokale landschaftliche Besonderheiten, wie zum Beispiel im Fall von Linz die ausgeprägte Beckenlage, bewirken bereits gewisse Veränderungen dieser Grundsituation. Dann drückt noch die Art wie Städte beschaffen sind (Form, Dichte der Bebauung, verwendete Materialien, Oberflächenversiegelung, Durchgrünung) der Grundsituation einen eigenen Stempel auf. Letzteres ist etwas, das man intuitiv zumindest in heißen drückenden Sommern ohnehin vermutet, erstmals systematisch beschrieben wurde es aber tatsächlich bereits 1833 von Luke Howard

In St. Moritz wird wieder gefeiert als gäbe es kein Coronavirus Luchspaar in der Niederösterreich gesichtet - derStandard.at Zahlen sinken nicht – Ende von Lockdown wackelt

. Diese Arbeit wird übrigens oft als die Geburtsstunde der Stadtklimatologie genannt. Weiterlesen: DER STANDARD »