Warum man sich heuer später gegen Grippe impfen lassen sollte

Warum man sich heuer später gegen Grippe impfen lassen sollte

21.10.2020 15:24:00

Warum man sich heuer später gegen Grippe impfen lassen sollte

Die Grippe-Impfung sollen heuer besonders viele Menschen erhalten. Bei der Versorgung gibt es Probleme. Das sorgt für Verunsicherung.

pocketSind Sie schon grippegeimpft? Wenn ja, zählen Sie zu all jenen, die heuer bereits eine Impfdosis ergattern konnten. Dass das keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen etliche Berichte über Bestell- und Lieferengpässe, die aufgrund der dieses Jahr wegen Corona massiv gesteigerten Nachfrage Politik, Behörden, Ärztinnen und Ärzten sowie Apothekerinnen und Apotheker beschäftigen.

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Expertinnen und Experten sind sich jedenfalls einig: Influenza darf nicht auf Corona treffen. Zu groß wäre die Belastung für das Gesundheitssystem. Um das zu vermeiden, muss die Durchimpfungsrate in den kommenden Wochen und Monaten beträchtlich gesteigert werden.

Viele Impfaktionen haben bereits begonnen, dennoch sind bei manchen Bürgerinnen und Bürgern noch Fragen offen.Was ist der Status quo in puncto Grippe-Impfung in Österreich?Die Ausgangslage für die Grippe-Impfung ist hierzulande denkbar schlecht:"Was die Durchimpfungsrate betrifft, ist Österreich leider Schlusslicht in Europa. Sie lag in den vergangenen Jahren nur bei etwa acht Prozent", bedauert Renée Gallo-Daniel, Präsidentin des Österreichischen Verbandes der Impfstoffhersteller (ÖVIH). Dies sei unter anderem der Tatsache geschuldet, dass es zwar eine Impfempfehlung im Österreichischen Impfplan dafür gebe, es aber bislang keine breiten öffentlichen Impfprojekte und Impfkonzepte gegeben habe – lediglich punktuelle von Ländern und diversen Institutionen. headtopics.com

Wegen der Corona-Pandemie rückt die Influenza-Impfung heuer stark in den Vordergrund."Es gibt weltweit und auch in Österreich einen erhöhten Bedarf. Das ist eine Krux für die Hersteller", betont Gallo."Warum? Weil sie nur limitierte weltweite und europaweite Quantitäten liefern können. Es können nicht unendlich viele Impfdosen produziert werden. Nicht zuletzt deshalb, weil im Februar jedes Jahr Herstellern von der Weltgesundheitsorganisation bekannt gegeben wird, welche Stämme auf der Nordhalbkugel für die Influenza verantwortlich sein werden. Dann muss es schnell gehen, damit der Impfstoff im August fertig ist und ausgeliefert werden kann."

Für welche Gruppen wird die Influenza-Impfung dieses Jahr besonders empfohlen?Die Influenza-Zahlen schwanken jedes Jahr sehr stark. Im Schnitt wurden in den vergangenen Jahren österreichweit im Zusammenhang mit der saisonalen Grippe rund als 1.000 Todesfälle verzeichnet. Da die Grippe keine meldepflichtige Erkrankung ist, gibt es keine präziseren Zahlen.

"Die Grippe-Impfung ist grundsätzlich jedem zu empfehlen, der sich schützen will", sagt Maria Paulke-Korinek, Leiterin der Abteilung für Impfwesen im Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz. Ratsam sei diese insbesondere für Personen mit erhöhtem Risiko für einen schweren Verlauf (Personen mit chronischen Erkrankungen, stark übergewichtige Menschen, Schwangere, immunsupprimierte Patientinnen und Patienten und Personen ab dem 60. Lebensjahr). Auch Personen im Umfeld von Risikogruppen sollten möglichst flächendeckend geimpft werden.

Wesentlich ist eine Immunisierung auch für Personen, die aufgrund ihrer Lebensumstände ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung haben: Etwa Pädagoginnen und Pädagogen, Bedienstete in Alten- und Pflegeheimen, Personal im Gesundheitswesen und Personal mit häufigem Publikumskontakt (Tourismus, Gastronomie, Friseure etc.). headtopics.com

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Warum sollte die Influenza-Impfung heuer später erfolgen?Bisher sind rund 1,8 Millionen Impfdosen ins Land gelangt. Bis zum Ende der Saison wird Österreich voraussichtlich noch mehr Dosen erhalten."Das bedeutet nicht, dass wir diese Mengen jetzt schon in den Lagern haben", betont Paulke-Korinek. Gallo-Daniel dazu:"Es wird sukzessive Auslieferungen geben, wir werden nicht alles jetzt haben und bis zum Ende der Saison damit auskommen, sondern es kommt immer wieder was nach. Wir brauchen also alle etwas Geduld, wenn wir nicht gleich zu einem Impfstoff kommen."

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