Warum Astra Zeneca weiter verimpft wird

Warum Astra Zeneca weiter verimpft wird

12.03.2021 11:59:00

Warum Astra Zeneca weiter verimpft wird

Während Dänemark und Norwegen 14 Tage lang Impfungen mit Astra Zeneca stoppen, vertrauen heimische Experten weiterhin auf das britisch-schwedische Produkt.

Die politische Debatte konnten sie damit aber nur noch bedingt einbremsen. Binnen Stunden erklärte Norwegen, dass man es den Dänen gleichtun und vorerst mit dem Verimpfen von Astra Zeneca pausieren werde; und Italien nahm zumindest jene Charge des Impfstoffes vom Markt, bei der man einige „gravierende Fälle“ festgestellt hat.

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Ist Astra Zeneca sicher? Kann der Impfstoff weiterhin verwendet werden? Und was heißt der Fall Dänemark für die heimische Impfstrategie? Mit Fragen wie diesen beschäftigten sich den ganzen Tag über Politik und Mitarbeiter von Krisenstäben.

Während Gesundheitsbehörden und das Nationale Impfgremium noch berieten, was zu tun sei, waren andere schnell mit einer „Lösung“ bei der Hand: Die FPÖ forderte von Gesundheitsminister Rudolf Anschober einen vorübergehenden Impfstopp – Dänemark habe es ja vorgemacht. Der burgenländische SPÖ-Chef und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil wiederum sah Sebastian Kurz in der Ziehung: „Ich erwarte, dass auch der Bundeskanzler endlich Verantwortung übernimmt und sich zur weiteren Umsetzung der Impfkampagne äußert.“ headtopics.com

Kurz und Anschober verzichteten.Impfplan: Was kommtDosenVon April bis  Juni sollen im Schnitt rund 1,8 Millionen Impfdosen pro Monat nach Österreich kommen. Diese Kalkulation enthält die Impfstoffe von Pfizer/Biontech, Moderna und Astra Zeneca, nicht aber von Johnson & Johnson

TagesleistungIm Mittel werden  im März täglich 34.000 und im April  58.000 Menschen geimpft – das entspricht der vierfachen Leistung vom FebruarAstra ZenecaDer nun in Diskussion stehende Impfstoff ist im März mit 350.000 Dosen eingepreist. Rein rechnerisch entspricht das der Impfleistung von zehn Tagen

Großer NutzenDoch es gab eine unmissverständliche Ansage. Und die kam  von den Experten des  Nationalen Impfgremiums, des  Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen  sowie der  Europäischen Arzneimittelagentur (EMA): Sie alle ließen – im Übrigen übereinstimmend mit den Bundesländern und der Bundesregierung –  Donnerstagabend keinen Zweifel daran aufkommen,  dass Astra Zeneca als tadelloser Impfstoff gilt.

Es bestehe keine Notwendigkeit, Schutzimpfungen aufzuschieben oder auszusetzen, im Gegenteil. „Der Nutzen der zugelassenen Corona-Schutzimpfungen ist eindeutig belegt“, heißt es in einer akkordierten Stellungnahme.   Das Weiterführen der Impfaktion rette täglich Menschenleben, Astra Zeneca sei „sicher“ und „höchst wirksam“. headtopics.com

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Das sind definitiv keine Experten. Überall auf der Welt tauchen nun Gerinsel und Thrombosen im Umfeld von AstraZeneca auf. Stoppt den Wahnsinn!