Wahlbeteiligung dürfte mit Briefwahl bei 75,5 Prozent landen

Wahlbeteiligung dürfte mit Briefwahl bei 75,5 Prozent landen

30.09.2019 07:22:00

Wahlbeteiligung dürfte mit Briefwahl bei 75,5 Prozent landen

952.000 Briefwahl- und Wahlkartenstimmen sind noch nichtausgezählt

ausgezähltWien. Mit nur 60,61 Prozent wurde die Wahlbeteiligung Sonntag im vorläufigen Endergebnis am Sonntag ausgewiesen. Mit der Auszählung der Brief- und Wahlkartenwähler dürften aber noch rund 952.000 Stimmen zu den 3.877.129 am Sonntag an Urnen abgegebenen dazukommen. Damit wird die Beteiligung auf 75,5 Prozent steigen. Das ist aber immer noch ein recht deutlicher Rückgang gegenüber den 80,0 Prozent von 2017.

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Dass es Briefwahlstimmen in Rekordhöhe geben wird, ist seit Freitag bekannt: Denn da veröffentlichte das Innenministerium, dass erstmals mehr als eine Million Wahlkarten - genau 1,070.933 - ausgestellt wurden. Das lässt bei ähnlicher Beteiligung und Rücklauf wie 2017 erwarten, dass noch rund 952.000 Stimmen fehlen.

Sie werden in zwei Tranchen ausgezählt: Am Montag werten die 112 Bezirkswahlbehörden die vor der Wahl per Postweg oder bei den Bezirkswahlbehörde abgegebenen Briefwahlstimmen aus. Damit dürften rund 907.000 Stimmen dazukommen. die restlichen rund 45.000 Wahlkarten müssen am Donnerstag die Landeswahlbehörden auszählen. Dabei handelt es sich um am Sonntag in einem beliebigen Wahllokal abgegebene Briefwahlstimmen (ausgefüllte, unterschriebene Wahlkarten) sowie in „fremden" Wahlkreisen abgegebene (nicht vorher ausgefüllte) Wahlkarten. headtopics.com

Das Interesse an der Briefwahl ist ständig gestiegen. Seit ihrer Premiere 2008 hat sich die Zahl der angeforderten Wahlkarten - von den damals 586.759 auf jetzt mehr als eine Million - beinahe verdoppelt, während die Zahl der Wahlberechtigten beinahe gleich blieb. Nach einem kräftigen Sprung 2017 wurden heuer noch einmal um 20 Prozent mehr Wahlkarten angefordert.

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