Podcast, Nrwahl, Gruene, Wahlcast

Podcast, Nrwahl

Wahl-Podcast im Zug: Kogler: 'Vielleicht glaubt Glawischnig wirklich, dass sie was bewegen kann'

Der neue Podcast: Der Wahlkampf ist auf Schiene, wir bitten die Spitzenkandidaten im Zug zum Gespräch und starten mit @WKogler #podcast #nrwahl #gruene #wahlcast

11.9.2019

Der neue Podcast: Der Wahlkampf ist auf Schiene, wir bitten die Spitzenkandidaten im Zug zum Gespräch und starten mit WKogler podcast nrwahl gruene wahlcast

Werner Kogler hat die Grünen aus dem Tal der Tränen in luftige Umfragehöhen geführt, sie danken es ihm mit Einigkeit. Was den Volkswirt, der in der Schule Strafarbeiten schreiben musste, antreibt.

... bei Google Podcasts Auf Drängen der Kollegen ließ Kogler die zweite Reihe hinter sich und übernahm die am Boden liegende Partei. Er musste einen Finanzplan entwickeln, entmutigte Abgeordnete und entlassene Mitarbeiter trösten und ein Kernteam zum Weitermachen animieren. In der Parteizentrale, aus der die Grünen 2017 ausziehen mussten, hatte man Kogler aber ohnehin selten angetroffen, wie er während der Fahrt erzählt. „Ich sitze lieber in einem Gemeinschaftsbüro oder im Kaffeehaus – das ist mein Arbeitsplatz.“ Kogler im Gespräch mit Politik-Redakteurin Christina Traar, Ambra Schuster (r.) und Sebastian Krause sorgten für den guten Sound. Foto © Ballguide/Kleinsasser Folgsame Parteikollegen dank"Betriebsunfall" Dass die verpatzte Nationalratswahl den Grünen nach wie vor tief in den Knochen sitzt, erleichtert Koglers Arbeit. Denn der Widerstand gegen seine Neuausrichtung der als abgehoben verschrienen Partei bleibt aus. Sogar „schwierigere“ Funktionäre fügten sich den Plänen des hemdsärmeligen Urgesteins. Zu groß ist die Dankbarkeit, dass er sich diese Aufgabe angetan hat. Bereut hat er diesen Schritt nie, wie der Umweltökonom und Volkswirt bei der Zugfahrt erzählt. Den Beruf des Politikers habe er sich nie ausgesucht. „Aber dann habe ich Feuer gefangen – und das ist bis heute da. Wenn der Funke einmal nicht mehr überspringt, sollte man sofort aufhören.“ Ans Aufhören ist derzeit aber nicht zu denken. Umfragen bescheinigen den Grünen nicht nur den Wiedereinzug in den Nationalrat, sondern auch ein gutes Ergebnis. Dass Ökothemen im Wahlkampf überraschend Hochkultur haben, kommt Kogler entgegen. Während andere Partei krampfhaft nach einer Linie suchen, kann der Steirer auf grüne Forderungen verweisen, die seit Jahren bekannt sind. Glawischnig bei Novomatic:"Da bin ich entspannt" Für weniger Begeisterung dürfte hingegen so manches Gesicht aus der Vergangenheit sorgen. Doch Kogler, der in einer Lebensgemeinschaft lebt, ist nicht nachtragend, dem Ex-Parteikollegen Peter Pilz wirft er öffentlich ebenso wenig Steine nach wie Vorgängerin Eva Glawischnig . Würde er ihr auf der Straße begegnen, würde er „natürlich“ mit ihr reden, sagt er. Von ihrem Wechsel zu Novomatic habe er in einem Zug erfahren. „Ich war am Weg in ihre Heimat – nach Kärnten. Trotz schlechter Verbindung haben wir dann vereinbart, dass sie ihre Parteimitgliedschaft zurücklegt.“ Glawischnig wolle bei Novomatic etwas bewegen „und vielleicht glaubt sie das wirklich. Ich bin da aber relativ entspannt“, sagt Kogler heute. Was sind Podcasts? Podcasts sind Audio-Gespräche, die in Serie erscheinen und ein bestimmtes Setting haben. Sie lassen sich auf allen Geräten mit Internetzugang hören. Das Streamen und Downloaden von Podcasts ist größtenteils gratis. Alles, was Sie dazu brauchen, ist eine Podcast-App, ein sogenannter Podcatcher. Davon gibt es unzählige, die meisten davon sind kostenlos. Entspannung findet er auch privat im Zug. Seinen Urlaub bestreitet Kogler gern via Schiene, besonders Hafenstädte haben es ihm angetan. „Das geht viel leichter, als man glaubt. Und ich habe ein Faible für Hotels am Bahnhof, weil ich dann gleich weiterfahren kann. Und das sind oft wilde Absteigen.“ "Im Nationalrat kenne ich mich ja aus" Eigentlich hätte Koglers nächste Station EU-Parlament heißen sollen. Doch der Versuch, neue Gesichter für die Parteiführung aufzubauen, scheiterte an der Neuwahl. Wieder musste Kogler anpacken – und den Umzug nach Brüssel absagen. „Natürlich hat man sich gedanklich schon umgestellt und ich habe mich auch gefreut darauf. Aber bei der EU-Wahl kamen schon die ersten Zurufe, dass ich den Spitzenkandidaten machen soll.“ Jetzt sei er damit zufrieden. „Im Nationalrat kenne ich mich ja aus.“ Dort hat der Grüne jahrelange Erfahrung, ist bekannt für wortgewaltige Reden, die kein Ende kennen. Ob er privat ein mühsamer Gesprächspartner ist? „Vielleicht schon, aber weil ich da eher zu wenig rede. Da fragen sich die Leute, ob ich überhaupt geistig anwesend bin.“ Zu Schulzeiten hat ihn das Schwätzen nicht in Bedrängnis gebracht – sehr wohl aber das Zuspätkommen. Dafür hagelte es Strafarbeiten. „Ich habe mich damals einfach nur für Partys und Fußball interessiert.“ Gut ausgegangen ist es trotzdem, „sogar eine Auszeichnung haben sie mir bei der Matura umgehängt – das war mir fast ein bisschen peinlich“. Kommentare (8) Weiterlesen: Kleine Zeitung

Mitdiskutieren in zwei Runden: Hofer gegen Meinl-Reisinger und Hofer gegen Kogler - derStandard.at

Hofer gegen Kogler: 'Sie werden ja keine Wurstsemmel vererben'Auf Puls 4 diskutieren die Kandidaten heute erstmals im Langformat: 45 Minuten sollen inhaltlich vertieften Schlagabtausch garantieren.

Auf diese Frage zur Wahl hat Google keine Antwort - News | heute.atExklusiv für 'Heute.at' hat Google die 10 meistgesuchten Fragen zur Nationalratswahl ausgewertet. Hier sind alle Antworten.

Kulturpolitik vor der Wahl: Heimatschmutz mit CharismaDie Kulturpolitiker stellten sich dem Publikum, Barbara Ungepflegt eröffnete ihr Heimatschmutzministerium.

Der Kreml hat die Wahl gewonnen, aber an Ansehen verlorenDie Lokalwahl zeigt die Grenzen von Putins System auf. Die Behörden wissen nicht, was sie dem Unmut entgegensetzen sollen. Auch Repression wirkt nicht.

Wie die Salzburger ÖVP vor der Wahl Gegendemos verhindertDie Partei meldet eigene Kundgebungen von Kurz-Fans an, damit Gegendemonstrationen weiter weg stattfinden müssen.



Elektroauto-Fahrer als „Schnorrer“ beschimpft

Tod im Libanon: Der Weg österreichischer Kälber

Strache gibt seine Kandidatur für Wien-Wahl bekannt

Heer: Teiltauglichkeit soll Anfang 2021 eingeführt werden

Airbus: „Haben Namen der Geldempfänger genannt“

Verhältnis mit Schülerin (12) aufgeflogen - Oberösterreich | heute.at

Kurz zu Causa Eurofighter: 'Ich wünsche mir Verurteilungen'

Schreibe Kommentar

Thank you for your comment.
Please try again later.

Neuesten Nachrichten

Nachrichten

11 September 2019, Mittwoch Nachrichten

Vorherige nachrichten

Gasexplosion in Wien-Wieden wurde absichtlich herbeigeführt - derStandard.at

Nächste nachrichten

Eva Sangiorgi bleibt Viennale-Chefin
'I am from Austria': Fendrich distanziert sich von Rechten Wien: Parkzonen statt Pickerl-Chaos? „Ignoranz“: Gabalier schimpft über Amadeus Awards Respektlose Touristen: Amsterdam will Prostitutionshotel bauen Über 5.100 Ballgäste, 1.000 Sektkübel und 52.600 Gläser am Opernball Fieberkrampf: Wiener Polizisten retten Zweijähriger das Leben Alles Walzer! Der Wiener Opernball in Zahlen AfD & Co: Wie mit Hanau Politik gemacht wird Ibiza holt Strache (wieder) vor Comeback ein Das Leiden österreichischer Kälber auf dem Weg in den Libanon Experten: Warum E-Autos der Saft ausgehen könnte Drei wehrt sich gegen Magenta: 'Unser Netz gehört uns'
Elektroauto-Fahrer als „Schnorrer“ beschimpft Tod im Libanon: Der Weg österreichischer Kälber Strache gibt seine Kandidatur für Wien-Wahl bekannt Heer: Teiltauglichkeit soll Anfang 2021 eingeführt werden Airbus: „Haben Namen der Geldempfänger genannt“ Verhältnis mit Schülerin (12) aufgeflogen - Oberösterreich | heute.at Kurz zu Causa Eurofighter: 'Ich wünsche mir Verurteilungen' EU-Kommissarin droht jetzt sogar mit Transit-Klage Greta wird zur Marke: Thunberg gründet eigene Stiftung Nach Autofahrer-Protest: Volksanwalt prüft Schulstraße in Penzing Elf Tote nach Schüssen in Hanau SPÖ-Chefin und Impfgegner im Schlagabtausch