Vor Lockdown in Ostösterreich: Massenansturm in Stadt und Parks

Vor Lockdown in Ostösterreich: Massenansturm in Stadt und Parks

27.03.2021 16:58:00

Vor Lockdown in Ostösterreich: Massenansturm in Stadt und Parks

Polizei muss in Wien wegen des Ansturms verstärkt kontrollieren. Abstände und Disziplin beim Maskentragen ein Problem.

pocketDie Zahl der Corona-Neuinfektionen ist von Freitag auf Samstag mit 3.498 unverändert hoch. Das ändert aber nichts daran, dass es seit Freitag bedingt durch warme Temperaturen und Sonnenschein zu einem Massenansturm auf beliebten Plätzen, speziell in Ostösterreich kommt. In der Wiener Innenstadt oder am Donaukanal genossen am Samstag Zehntausende den Frühling – teils mit und teils ohne Mund-Nasen-Schutz, teils mit und teils ohne Sicherheitsabstand.

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Die Polizei hat auch in den Parks und Grünanlagen verstärkte Kontrollen angekündigt. Für die Beamten ist es ein schmaler Grat zu entscheiden, was angesichts des gesteigerten Bedürfnisses nach Freiheit und Normalität und der Covid-Maßnahmenverordnung auf der anderen Seite anzuzeigen und zu bestrafen ist. „Es muss mit sehr viel Fingerspitzengefühl vorgegangen werden“, sagt ein Polizeisprecher zu der aktuell schwierigen Lage in Wien.

Die Polizei streifte durch die Wiener Innenstadt© Bild: Kurier/Jeff MangioneJunge Menschen zieht es nach Draußen Nachdem in Wien, NÖ und dem Burgenland zu Ostern von 1. bis 6. April wegen der Infektionslage wieder eine 24-Stunden-Ausgangssperre in Kraft tritt und der Handel in dieser Zeit schließen muss, ist das Bedürfnis nach einem Einkaufsbummel, einem Take-away-Kaffee oder einfach nur einem Spaziergang im Sonnenschein riesengroß. headtopics.com

Dieses Bild zeigt sich vor allem seit Freitagnachmittag in Wien, wo sich Tausende junge Menschen beispielsweise am Donaukanal aufhalten. Weil teilweise aber weder Abstände noch Schutzmaßnahmen eingehalten wurden, hatte die Polizei bereits alle Hände voll zu tun. Seit Samstagmittag gibt es deshalb auch verstärkte Kontrollen und Schwerpunktmaßnahmen, erklärt Polizeisprecher Marco Jammer.

Warteschlangen vor Take-away-Lokalen in Wien© Bild: Kurier/Jeff MangioneTeilweise mussten Beamte bei den langen Warteschlangen vor Take-away-Lokalen einschreiten und die Gäste zu mehr Abstand oder zum Tragen von FFP2-Masken auffordern.Negativer Test für den Ausflug am Berg

In dem riesigen Hochinzidenzgebiet mit 80 Gemeinden und 210.000 Einwohnern in den drei Bezirken Wiener Neustadt Stadt und Land sowie Neunkirchen im südlichen NÖ haben es die Ausreisebeschränkungen in sich. Das noch zu geringe Testangebot und die Mitwirkung der Bevölkerung macht die seit Donnerstag laufenden Kontrollen zu einem schwierigen Unterfangen.

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