Von Anpassungsfähigkeit und Unverwüstlichkeit: Josefs Erinnerungen - derStandard.at

19.12.2020 17:07:00

Von Anpassungsfähigkeit und Unverwüstlichkeit: Josefs Erinnerungen:

Von Anpassungsfähigkeit und Unverwüstlichkeit: Josefs ErinnerungenJosef Eisinger floh 1939 mit einem Kindertransport aus Wien und war danach in Großbritannien und Kanada interniert. Seit 60 Jahren lebt der erfolgreiche Physiker in New York City

Anschober: Erste Lieferung von AstraZeneca ab 7. Februar Corona: KN95-Masken sind kein Ersatz für FFP2 Die Übersiedlung der alten Dame: 80-jährige Platane zieht in den 1. Bezirk

Foto: Stella SchuhmacherAn seine Kindheit in Wien und seine komplizierte Verbundenheit mit der Stadt denkt Josef Eisinger, 96, in der letzten Zeit häufig zurück. Zum letzten Mal war er vor eineinhalb Jahren anlässlich der Präsentation seiner Autobiografie „Flucht und Zuflucht. Erinnerungen an eine bewegte Jugend“ in Österreich zu Besuch. Jetzt, nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie, scheint Wien außer Reichweite zu sein. Obwohl er nur 15 Jahre dort gelebt hat, sind die Geschichte der Stadt, die Sprache und das österreichische Essen tief in seinem Bewusstsein verankert. Bei seinen Wien-Besuchen geht er regelmäßig in das Buffet Trzesniewski für ein paar Brötchen, die er mit einem Pfiff zu sich nimmt. Auch Beuschel und Knödel im Gasthaus Zu den 3 Hacken stehen immer am Wien-Programm.

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