Ukraine - Säbelrasseln und eine kurze Atempause

Nach dem Treffen mit US-Außenminister Blinken spricht Russlands Chef-Diplomat Lawrow von 'offenen und nützlichen' Gesprächen.

21.01.2022 16:03:00

Nach dem Treffen mit US-Außenminister Blinken spricht Russlands Chef-Diplomat Lawrow von 'offenen und nützlichen' Gesprächen.

Nach dem Treffen mit US-Außenminister Blinken spricht Russlands Chef-Diplomat Lawrow von 'offenen und nützlichen' Gesprächen.

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3sat-Doku 'Kaminer inside' spürt dem Klang Österreichs nachSchriftsteller besucht Wanda-Sänger Marco Michael Wanda, Schlagersänger Andreas Gabalier und auch die Wiener Sängerknaben Gabalier ist Geschäft in Lederhosen. Der könnte aus Bayern kommen und hat mit Österreich ursächlich überhaupt nichts zu tun.

Chris Hemsworth kommt für Netflix-Dreh nach WienHollywood-Hottie kommt Ende Jänner für Dreharbeiten nach Wien: Bei diesen Nachrichten werden wohl viele österreichische Fans von Chris Hemsworth frohlocken. Synchronisierte Hollywood was auch immer für mich absolut tabu!!!

Marcel Hirscher nach Kitz-Show: „Es ist holprig“„It’s bumpy they said“, schreibt Marcel Hirscher nach seinem Kitz-Spektakel am Mittwochabend auf Instagram neben einem Video von seiner Fahrt als Vorläufer.

Wien: Feuerwehr findet nach fast erloschenem Wohnungsbrand ein Todesopfer

Bedingte Haftstrafe für Mann nach Eiernockerl-ChatWieder musste ein Mann in St. Pölten vor Gericht, weil er kurz vor dem 20. April ein Eiernockerl-Posting gesetzt hatte. ungeheuerliches kasperltheater. Sind Eiernockerl jetzt generell strafbar oder nur um den 20.April herum? Nicht, dass ich plötzlich Nazi bin, wenn ich Eiernockerl esse. Weit haben wir es gebracht, die Bedeutung dieses Postings war mir selbst völlig Fremd. Wird es nie ein Ende nehmen? Was haben wir mit dieser Zeit zu tun? Es ist ganz einfach Geschichte welche sich nicht wiederhohlen darf.

Inmitten schwerer Spannungen im Ukraine-Konflikt sind der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein US-Kollege Antony Blinken am Freitag zu Krisengesprächen in Genf zusammengekommen. Große Fortschritte gab es bei dem mit einem Handschlag begonnenen Treffen in einem Hotel am Genfersee erwartungsgemäß keine, doch scheinen sich beide Seite nun zumindest eine kurze Atempause gönnen zu wollen.\nSchriftliche Antwort der USA soll kommen\nSo hat Lawrow hat nach dem knapp zweistündigen Gespräch eine positive Bilanz gezogen. Das Treffen sei 'offen und nützlich' gewesen, sagte Lawrow am Freitag in der Schweizer Stadt. Der Dialog werde fortgesetzt, kündigte er an. Präsident Wladimir Putin sei immer bereit, in Kontakt mit US-Präsident Joe Biden zu treten. Allerdings sollte jeglicher Kontakt zwischen beiden Staatschefs gut vorbereitet sein.\nBlinken habe ihm zugesichert, dass der Westen seiner Regierung kommende Woche eine schriftliche Antwort auf deren Anfrage nach Sicherheitsgarantien übergeben werde, sagte Lawrow. Danach werde man weiter sehen. Russland habe das ukrainische Volk niemals bedroht und hege auch keine Angriffspläne gegen die frühere Sowjetrepublik. Er hoffe, dass sich die Gemüter wieder beruhigen würden. Blinken habe ihn aufgefordert, die Lage zu deeskalieren. Allerdings arbeite die NATO gegen sein Land, sagte Lawrow. Russland sei besorgt über die Entsendung von Waffen und Militärberater in die Ukraine.\n'Die Situation ist kritisch'\nInitiiert hatte das Treffen die US-Seite angesichts der Spannungen um den Konflikt im Osten der Ukraine. Die Situation sei kritisch, sagte Blinken zum Auftakt und warnte Russland erneut vor einem Angriff auf das Nachbarland. Er hoffe, die Krise auf diplomatischem und friedlichem Weg zu lösen. \nMoskau ließ vor dem Treffen erneut mit Forderungen aufhorchen. Das russische Außenministerium forderte den Abzug von NATO-Truppen aus Rumänien und Bulgarien. Dies sei Teil der Sicherheitsgarantien, die die Regierung in Moskau vom Westen verlange, hieß es.\nGleichzeitig wurde bekannt, dass sich das russische Parlament kommende Woche mit Vorschlägen befassen wird, die zwei pro-russischen Separatistengebieten in der Ostukraine als unabhängige Staaten anzuerkennen. Es gehe um die Volksrepublik Donezk und die Volksrepublik Luhansk. Es gebe Sorgen um die Sicherheit der dort lebenden Russen, teilt Duma-Präsident Wjatscheslaw Wolodin mit. Das russische Präsidialamt reagiert aber zurückhaltend auf die geplante Beratungen der Duma. Es sei zunächst wichtig, die Spannungen nicht weiter zu schüren, sagt Sprecher Dmitri Peskow.\nDer ukrainische Geheimdienst warf Russland vor, gezielt Söldner zu rekrutieren und diese in von Separatisten kontrollierten Gebieten im Osten der Ukraine ausbilden zu lassen. Zudem seien Treibstoff, Panzer, Artillerie und Mörsergranaten in einer geheimen Aktion von Russland aus in die Region geschafft worden, heißt es in einer Erklärung des Geheimdienstes.\nS-400-Batterien nach Belarus verlegt\nUnterdessen verlegte Russland im Rahmen seines Militärmanövers mit Belarus auch zwei Bataillone des Luftabwehr-Raketensystems S-400 in das Nachbarland. Erste Soldaten und Material seien bereits diese Woche in Belarus eingetroffen, meldet Interfax unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Die Übung 'Alliierte Entschlossenheit' soll im Februar im Westen an der Grenze der NATO-Mitglieder Polen und Litauen und im Süden an der Grenze zur Ukraine stattfinden.\nZur Abschreckung erwägt die britische Regierung laut einem Bericht, Hunderte weitere Soldaten in die baltischen Staaten und nach Polen zu entsenden. Damit solle die Abschreckung gegenüber Russland erhöht werden, berichtete die Zeitung 'Times' unter Berufung auf eine Quelle im Verteidigungsministerium in London. Derzeit sind in Estland 830 britische Soldaten stationiert, weitere 140 im Rahmen einer NATO-Mission in Polen. Die zusätzlichen Einheiten könnten schnell entsandt werden, sollten die NATO-Verbündeten in Osteuropa mit einer erhöhten Truppenpräsenz aus Russland an ihrer Grenze konfrontiert sein, zitierte das Blatt die Quelle. (dpa, reuters)\n