Ukraine-Konflikt: Will Putin Krieg?

Ein Mann entscheidet in diesen Tagen über Krieg und Frieden in Europa: Russlands Präsident Wladimir Putin. Niemand scheint ihn aufhalten zu können, aber was ist sein Kalkül? [E-Paper]

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22.01.2022 16:59:00

Ein Mann entscheidet in diesen Tagen über Krieg und Frieden in Europa: Russlands Präsident Wladimir Putin. Niemand scheint ihn aufhalten zu können, aber was ist sein Kalkül? epaper tschinderle

Ein Mann entscheidet in diesen Tagen über Krieg und Frieden in Europa: Russlands Präsident Wladimir Putin. Niemand scheint ihn aufhalten zu können, aber was ist sein Kalkül? [E-Paper]

pocket"Wer ist Herr Putin?“ Diese Frage stellte vor 22 Jahren eine Moderatorin russischen Politikern und Geschäftsmännern auf einem Podium des Weltwirtschaftsforums in Davos. Wir schreiben den 26. Januar 2000. Das neue Jahrtausend ist wenige Tage alt und ebenso neu ist der Präsident, der Boris Jelzin kommissarisch gefolgt ist. Das Panel wusste nicht recht, was auf die Frage antworten. So beschreibt es die in Moskau geborene US-Journalistin Masha Gessen in ihrer Putin-Biografie „Der Mann ohne Gesicht“: „Nach einer halben Minute brach der ganze Saal in Gelächter aus. Die größte Landmasse der Erde hatte einen neuen Staatschef und die Elite hatte keine Ahnung, wer er war.“

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tschinderle Vielleicht will er nur nicht, das das Massaker an der ostukrainischen Bevölkerung weitergeht. Es sind bereits 13.000 Ermordete... HabaraOida tschinderle Wenn man sich nicht aufhalten lassen will, dann ist das ja auch kein Wunder... tschinderle Naja, der Westen ist auch ständig am schüren und drohen, um ihn vom Krieg zu überzeugen. Das Märchen 'Russlland ist böse und der Westen ist gut' glauben doch eh nur mehr linksverdrehte Kinder.

tschinderle Deutsche, österreichische Propaganda hatte auch 1933 gelogen! Wer ist so dumm, und glaubt die selben Lügen Heute? tschinderle Rohstoffe und sein Volk will es heimholen 😎

Mit Putin zurück im (k)alten KriegMit dem russischen Aufmarsch an der Grenze zur Ukraine dürfte Vladimir Putin zumindest eines erreichen: Die Inbetriebnahme der Gaspipeline Nord Stream 2. Ein Gastkommentar von Peter Michael Lingens Hr. Lingens vergaß zu erwähnen, dass, das US-Fracking-Gas die gleiche CO₂-Bilanz aufweist wie Kohle und dass, das in Pipeline gelieferte russische Gas ohne Wenn und Aber vorzuziehen ist. Niemand hat die schwarzen Männer vom Maidan vergessen und die ominösen EU+US+IWF-Geldflüsse.

Ukraine-Invasion: Vor Joe Biden muss sich Putin offenbar nicht fürchtenUS-Präsident Joe Biden erntet Kritik für eine Äußerung, die klingt, als würde er eine mögliche russische Invasion in die Ukraine kleinreden - solange das 'Eindringen geringfügig' ist. Auch bei der Frage eines Nato-Beitritts der Ukraine scheint Biden Putin entgegenzukommen.

Lawrow und Blinken in Genf: Ukraine-Konflikt: Gibt es heute die letzte Chance für Frieden?Nach einer Reihe internationaler Gespräche zur Ukraine-Krise treffen sich heute Amerikas und Russlands Außenminister in Genf.

Lawrow und Blinken in Genf: Ukraine-Konflikt: Treffen vorzeitig beendet, Dialog wird fortgesetztNach einer Reihe internationaler Gespräche zur Ukraine-Krise treffen sich heute Amerikas und Russlands Außenminister in Genf.

Krisentreffen in Genf : Ukraine-Konflikt: Von diplomatischen Floskeln und guter MieneUSA und Russland wollen diplomatischen Austausch fortsetzen. Doch eine Annäherung der Positionen ist nicht in Sicht.

mail pocket "Wer ist Herr Putin?“ Diese Frage stellte vor 22 Jahren eine Moderatorin russischen Politikern und Geschäftsmännern auf einem Podium des Weltwirtschaftsforums in Davos. Wir schreiben den 26. Januar 2000. Das neue Jahrtausend ist wenige Tage alt und ebenso neu ist der Präsident, der Boris Jelzin kommissarisch gefolgt ist. Das Panel wusste nicht recht, was auf die Frage antworten. So beschreibt es die in Moskau geborene US-Journalistin Masha Gessen in ihrer Putin-Biografie „Der Mann ohne Gesicht“: „Nach einer halben Minute brach der ganze Saal in Gelächter aus. Die größte Landmasse der Erde hatte einen neuen Staatschef und die Elite hatte keine Ahnung, wer er war.“ Heute kennt die ganze Welt Wladimir Putin. Mehr noch: Sie fürchtet sich vor ihm. „Mein Leben hängt davon ab, wie dieser Mann entscheidet“, sagt Alyona Getmanchuk, 43, die als politische Analystin für einen Think Tank in Kiew arbeitet. Es gehe hier nicht nur um die Ukraine, warnt sie, sondern um ganz Europa, das keine Antworten auf die aggressive Politik Putins zu finden scheint. Ist der russische Präsident dabei, eine neue Ordnung auf dem Kontinent zu errichten? Für eine Generation, die den Kalten Krieg nicht miterlebt hat, fühlen sich diese Wochen an wie ein schlechter Film. Für Alyona Getmanchuk ist die Drohkulisse zum Alltag geworden. Seit 2014 schwelt im Osten der Ukraine ein Krieg, der so viele Menschen vertrieben hat, wie Wien Einwohner zählt. Vor wenigen Monaten war die 43-Jährige an der Frontlinie und hat gehört, wie 800 Meter entfernt geschossen wurde. „Wir haben bereits einen Krieg in der Ukraine“, sagt sie im Skype-Gespräch mit profil, „Deswegen sind sich viele uneinig, wie sie die neue Bedrohung nennen sollen. Wir sprechen von einem neuen, großen Krieg.“ Lesen Sie jetzt weiter: