Uffizien-Eklat: Eike Schmidt verlieh Bild, das nicht reisen darf

Aus Protest gegen Schmidt trat das wissenschaftliche Komitee zurück.

2/27/2020

Aus Protest gegen Schmidt trat das wissenschaftliche Komitee zurück.

Aus Protest gegen Schmidt trat das wissenschaftliche Komitee zurück.

24 Meisterwerke stehen auf einer Liste, die das wissenschaftliche Komitee der Uffizien in Florenz in monatelanger Arbeit zusammengestellt hat: kostbare Gemälde, die das Museum nicht verlassen dürfen. Dessen Direktor, der Deutsche Eike Schmidt – der fast Direktor des Kunsthistorischen Museums in Wien geworden wäre, hätte er es sich nicht kurzfristig anders überlegt –, habe die Liste persönlich genehmigt, erklärt das Komitee in einem Schreiben. Weil Schmidt ein Werk der Sperrliste dennoch verlieh, ist am Dienstag nun das gesamte vierköpfige Komitee aus Protest zurückgetreten. Es handelt sich um ein von Raffael geschaffenes Porträt von Papst Leo X, das auf Platz 21 der Liste steht. Eike Schmidt stellte es für die große Raffael-Schau zum 500. Todestag des Renaissance-Künstlers in Rom zur Verfügung. Das Komitee habe das schon im Dezember abgelehnt, schreibt es in einem offenen Brief, nun habe es aber durch die Medien erfahren, dass sich das Werk bereits in Rom befinde. Durch seinen Rücktritt will es eine Diskussion über die Rolle wissenschaftlicher Gremien in Museen anregen – sinngemäß: Wozu erstellt man eine Sperrliste, wenn diese dann nicht eingehalten wird? Raffael-Schau sei „epochales Event“ Eike Schmidt verteidigte seine Entscheidung: „Die Raffael-Schau ist ein epochales Kulturevent, auf das Italien vor der ganzen Welt stolz sein kann. Das Porträt von Leo X. darf in einer solchen Schau nicht fehlen.“ Erstmals können dank Leihgaben aus der National Gallery in Washington und den Uffizien die Porträts der beiden Päpste Julius II. und Leo X., mit denen Raffael in seinen römischen Jahren sein volles künstlerisches Potenzial beweisen konnte, zusammen betrachtet werden. Zudem, argumentiert Schmidt, sei das Werk nach seiner Restaurierung in bestem Zustand und könne ohne Gefahr transportiert werden. Die große Raffael-Ausstellung in den Scuderie des Quirinalspalasts in Rom wird am 3. März eröffnet und ist nach der Leonardo-Schau im Vorjahr eine der größten Kulturattraktionen des Landes. Gezeigt werden mehr als 120 Gemälde und Zeichnungen des Universalkünstlers (1483–1520), darunter Leihgaben aus dem Pariser Louvre, dem British Museum in London und dem Prado in Madrid. Die Wiener Albertina steuerte vor allem Grafiken bei. (APA/kanu) ("Die Presse", Print-Ausgabe, 27.02.2020) Zum „Das Wichtigste des Tages“ Newsletter Der einzigartige Journalismus der Presse. Jeden Tag. Überall. Weiterlesen: Die Presse

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