Überfall auf Ordensbrüder in Wien Floridsdorf Ende 2018 geklärt

Der Überfall auf Ordensbrüder in Wien Floridsdorf Ende 2018 ist wohl geklärt

14.06.2021 11:14:00

Der Überfall auf Ordensbrüder in Wien Floridsdorf Ende 2018 ist wohl geklärt

Der mutmaßliche Täter konnte bereits am 11. Mai in Kroatien festgenommen werden. Er zeigt sich geständig.

pocketAm 27. Dezember 2018, ausgerechnet in der ruhigen Zeit zwischen Weihnachten und Silvester, ist ein bislang noch unbekannter Täter in die Räumlichkeiten des De-La-Salle-Ordens in Wien Floridsdorf eingedrungen.Die Ordensbrüder wurden über Stunden hinweg gefesselt, geknebelt und misshandelt. Durch Tritte, Schläge und Stöße wurden fünf verletzt, ein 68-Jähriger sogar lebensbedrohlich. Einem sollen sogar Worte in die Haut geritzt worden sein.

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"Klärung aufsehenerregender Kriminalfall"Nun meldete sich am Montagmorgen die Landespolizeidirektion Wien zu Wort. Mit einer Aussendung unter dem Titel"Klärung aufsehenerregender Kriminalfall" kündigte die LPD für 10 Uhr am Montag eine Pressekonferenz anlässlich der Klärung eines schweren Raubes an. 

Die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wien, Nina Bussek, der Leiter des Ermittlungsdienstes des Landeskriminalamts Wien, Oberst Michael Mimra, sowie Chefinspektor Helmut Pöttler geben die Ermittlungsergebnisse bekannt. Dem Vernehmen nach handelt es sich eben um jenen Überfall auf die Ordensbrüder der Schulbrüder in Wien-Floridsdorf. headtopics.com

Oberst Michael Mimra erinnerte noch einmal an den Fall, der ob seiner extremen Brutalität ein großes Medieninteresse auf sich gezogen habe. Der Täter habe sich Zutritt verschafft und sechs Ordensbrüder in seine Gewalt gebracht, habe sie an den Beichtstuhl gefesselt und geknebelt. Einer der Ordensbrüder konnte sich befreien und die Polizei verständigen.

Damals waren über 300 Beamte im Einsatz. Über 500 Spuren konnten gesichert werden, die ausgewertet werden mussten."Sie können sich vorstellen, das dauert relativ lange, bis Ergebnisse da sind", sagt Mimra.Am 11. Mai habe man einen kroatischen Staatsbürger in Zagreb festnehmen können. Dem voran ging eine Zusammenarbeit mit den Behörden in Kroatien. Derzeit laufen noch weitere Ermittlungen.

Spuren ausgewertetZur Täterausforschung und zur Festnahme hat laut Bussek der Umstand geführt, dass am Tatort jede noch so kleine Spur gesichert und ausgewertet wurde. Heuer kam es dann im März zu einem DNA-Treffer. So konnte Interpol ausforschen, dass sich der Mann in Kroatien aufhalten soll. In weiterer Folge wurde ein europäischer Haftbefehl ausgestellt.

Dem mutmaßlichen Täter wird Raub, das Verbrechen der Freiheitsentziehung und Verstoß gegen das Waffengesetz zu Lasten gelegt. Dafür kann eine Freiheitsstrafe von 15 Jahren verhängt werden. „Der Mann zeigt sich umfassend geständig und äußerst kooperativ“, sagt Bussek. So habe er genaue Angaben gemacht, wo sich die Tatwaffe befindet. Diese konnte in der Nähe des Tatorts gefunden werden. headtopics.com

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