Trump infiziert: „Wahre Prüfung“ kommt erst noch

Trump infiziert: „Wahre Prüfung“ kommt erst noch, viele Fragen - auch zum Ansteckungszeitpunkt - sind noch offen

04.10.2020 18:32:00

Trump infiziert: „Wahre Prüfung“ kommt erst noch, viele Fragen - auch zum Ansteckungszeitpunkt - sind noch offen

Wie ein Lauffeuer hatte sich die Nachricht von der Corona-Infektion des US-Präsidenten am Freitag rund um den Globus verbreitet. Mittlerweile hat ...

(Bild: White House/Joyce N. Boghosian)Schon diewaren geprägt von widersprüchlichen Aussagen zu Trumps Gesundheitszustand, zum Zeitpunkt der positiven Corona-Diagnose und zur Behandlung. Von einem „Glaubwürdigkeitsproblem“ des Weißen Hauses und „Fragen über die Fähigkeit der Regierung, die Wahrheit zu sagen“, sprach etwa der Nachrichtensender CNN.

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Trump bereits am Mittwoch positiv?So wurde im Kurznachrichtendienst Twitter auch über die Frage spekuliert, seit wann Trump überhaupt von seiner Infektion wusste. Denn laut den Aussagen seines Leibarztes Sean Conleys von Samstagvormittag (Ortszeit), seien mittlerweile 72 Stunden vergangen, berichtete etwa die „New York Times“-Journalistin Maggie Haberman. Öffentlich gemacht worden sei die Infektion aber erst vor 36 Stunden. Stimmt die Angabe von 72 Stunden, so wusste Trump bereits Mittwochfrüh von seiner Infektion - also bevor er am Mittwochabend und Donnerstagnachmittag in Minnesota und New Jersey Spender traf.

Die „Washington Post“ berichtete mittlerweile mit Blick auf den Infektionszeitraum, Trump könnte möglicherweise Hunderte Menschen in den Tagen vor seiner Hospitalisierung mit Corona infiziert haben - ohne jegliche Maßnahmen, die Betroffenen zu informieren oder eine weitere Verbreitung zu verhindern, wie das Blatt schreibt. headtopics.com

„Superspreader-Event“ im Rosengarten des Weißen HausesNach Trumps Ansteckung richtet sich der Fokus indes insbesondereauf eine Veranstaltung mit dem Präsidenten, bei der viele der nun Infizierten waren: Die Vorstellung der konservativen Juristin Amy Coney Barrett als Kandidatin für den freien Posten am Supreme Court vor einer Woche im Rosengarten des Weißen Hauses. Mehr als 100 Menschen kamen dort zusammen. Teilnehmer umarmten sich und schüttelten Hände, nur wenige aber trugen Masken oder hielten Abstand, wie auf Fotos zu sehen ist.

Es scheine „sehr wahrscheinlich“, dass die Häufung der Infektionen bei republikanischen Spitzenvertretern auf dieses Event zurückgeht, sagte ein hochrangiger Regierungsvertreter CNN. Bei mindestens sieben Teilnehmern seien Tests positiv ausgefallen: Neben dem Präsidenten und First Lady Melania Trump auch bei der früheren Trump-Beraterin Kellyanne Conway, den Senatoren Mike Lee und Thom Tillis, dem Präsidenten der katholischen Universität Notre Dame, John Jenkins, und einem Reporter.

FotosDarüber hinaus wurde mittlerweile auch bekannt, dass sich unter anderem auch der frühere Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, sowie Trumps Wahlkampfchef, Bill Stepien und der Senator Ron Johnson mit dem Virus angesteckt haben. Der positive Test von Trump-Beraterin Hope Hicks am Donnerstag hatte zahlreiche Tests im Umfeld des Präsidenten nach sich gezogen.

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Ist Trump nur vorsichtig oder todkrank?Wie gehen amerikanische Medien mit der Corona-Infektion des US-Präsidenten um? Die New York Times weist auf die hohe Sterblichkeitsrate seiner Risikogruppe hin. Breitbart und Fox News betonen, er zeige nur milde Symptome. ... auch wenn es für euch 'Mockingbirds', 'Hüpfer', 'Klatscher', 'Teddy-Bären-Werfer' und 'JA-Sager' NICHT die erwünschte Nachricht ist!!! 😉