Trump feuert den nächsten Getreuen

Leitartikel: 'John Bolton war immer öfter in der unangenehmen Position, Donald Trumps Politik im Weg zu stehen', @thomasseifert

11.9.2019

Leitartikel: 'John Bolton war immer öfter in der unangenehmen Position, Donald Trumps Politik im Weg zu stehen', thomasseifert

Kurz vor seiner Kündigung durch US-Präsident Donald Trump twitterte US-Scharfmacher John Bolton noch: 'Diese Woche sind es 18 Jahre seit dem 11...

John Bolton hielt als dritter Nationaler Sicherheitsberater im Weißen Haus gerade einmal 520 Tage durch. Sein Vorgänger H.R. McMaster (412 Tage) war ein besonnener Top-General; Trumps erster Nationaler Sicherheitsberater, Generalleutnant Michael Flynn, flog nach nur 24 Tagen aus dem Amt, weil er Kontakte zum russischen Botschafter in Washington verschwiegen hatte.

Aber Bolton fand sich während seiner Amtszeit immer öfter in der für ihn unangenehmen Position wieder, der Politik Trumps im Weg zu stehen. So war Bolton ein strikter Gegner von Verhandlungen mit Nordkorea, solange das Regime in Pjöngjang nicht als Vorleistung Schritte zu einer vollständigen atomaren Abrüstung erbringt.

Und zuletzt hat Bolton gegengesteuert, als Trump mit den afghanischen Taliban verhandeln ließ und den Kämpfern ein prestigeträchtiges Treffen in Camp David versprochen hat. Der Abzug der US-Truppen hätte offenbar mit dem US-Präsidentschaftswahlkalender synchronisiert werden sollen. Als Bolton dieses Treffen torpedierte, reichte es Trump offenbar, und er feuerte Bolton.

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