Sukharit Bhakdis 'Corona: Fehlalarm' ist ein Fail - derStandard.at

18.11.2020 10:06:00

Sukharit Bhakdis 'Corona: Fehlalarm' ist ein Fail:

Das Buch entpuppte sich als Fehleinschätzung. Seine Anhänger juckt das kaumFoto: REUTERS/Stephane MaheStellen wir uns vor, der Mediziner Sukharit Bhakdi wäre im Jahr 1912 im Nordatlantik unterwegs, auf einem Ozeandampfer mit dem Namen Titanic, und es hätte ein wenig gerumpelt nach einer Havarie mit einem Eisberg. Bhakdi würde im großen Saal stehen und den Gästen der ersten Klasse einen Vortrag halten:"Eisberg: Fehlalarm." Und die feinen Pinkel würden klatschen und lachen über die verzweifelten Durchsagen des Kapitäns, man solle doch bitte die Schwimmwesten anlegen und sich zu den Rettungsbooten begeben."Alles Panikmache", würde mancher im Saal schreien, oder:"Da will wohl ein Kapitän unbedingt seine Autorität unter Beweis stellen."

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Jein, in einigen Ländern hat die Einschätzung gestimmt, nur dort wo man die Show künstlich raus gezögert hat eben nicht... ausserdem: Hörts auf mit diesem 'Anhänger' Blödsinn, das is keine reigiöse Debatte. Der Typ ist nur ein weiterer Wissenschafter mit einer 'anderen' Meinung. Ist das ein ernst gemeinter Artikel? Nur weil es in einer Wirtschaftsuni unterzeichnet wurde schließt er, dass dahinter eine rechte seniorenhassende Gemeinschaft steckt? Ich tu mir wirklich schwer noch auszumachen was glaubwürdig ist und was nicht..

Sein größter Anhänger ist die Realität. Er braucht keine Zahlen drehen oder falsch darzustellen und auch keinen Testbetrug. Was sind Faktenchecker außer einer Bande korrupter Systemjournalisten? Oh Ihr Leitmedien, was wird von Euch bleiben, wenn Euch das Ding um die Ohren fliegt?