Suizidbeihilfe: 'Ein respektabler Kompromiss'

Ulrich Körtner, protestantischer Theologe und Medizinethiker, zum Gesetzesentwurf über den assistierten Suizid und kommende Herausforderungen bei diesem Thema.

24.10.2021 21:43:00

Ulrich Körtner, protestantischer Theologe und Medizinethiker, zum Gesetzesentwurf über den assistierten Suizid und kommende Herausforderungen bei diesem Thema.

Ulrich Körtner, protestantischer Theologe und Medizinethiker, \r\nzum Gesetzesentwurf über den assistierten Suizid und kommende Herausforderungen bei diesem Thema.

Ulrich Körtner:Der Slogan dieser Regierung „Das Beste aus beiden Welten“ hat ja oft nicht gestimmt – aber in diesem Fall trifft er meines Erachtens zu. Es ist ein respektabler Kompromiss gefunden worden: bei dem man einerseits versucht, dem Selbstbestimmungsrecht Rechnung zu tragen; und andererseits hat man durch das Ziehen sehr enger Grenzen den Aspekt des Lebensschutzes, der Missbrauchsprävention entsprechend berücksichtigt.

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Wo sehen Sie Probleme?Es gibt hier natürlich noch sehr viel Kleingedrucktes, wo es etlichen Diskussionsbedarf gäbe. Und hier muss ich schon sagen, dass es mehr als bedauerlich ist, dass nur drei Wochen Zeit für die Begutachtung bleiben. Das ist der Bedeutung dieser Materie sicher nicht angemessen.

Halten Sie die Sicherheitsnetze, die man hier eingezogen hat, für ausreichend – oder zu restriktiv?Es geht gar nicht darum, was ich mir persönlich wünsche, sondern wir müssen das VfGH-Erkenntnis respektieren. Hätte man da nun die Latte zu hoch gelegt, könnte es leicht sein, dass das sehr schnell wieder vor dem Höchstgericht landet: weil man sagt, ihr habt die Regeln so eng gefasst, dass die Suizidbeihilfe faktisch verunmöglicht wird. Ich denke, der Entwurf ist hier schon sehr weit im Sinne der Restriktionen gegangen. Wenn man da noch darüber hinausgegangen wäre, hätte die Gefahr bestanden, dass das neuerlich gekippt wird. headtopics.com

Ulrich Körtner sieht die Debatte als keineswegs beendet an© Bild: Universität WienGlauben Sie, dass die Antragsteller das teilweise Kippen des § 78 nur als Zwischenetappe betrachten und letztlich auch auf den § 77 (Tötung auf Verlangen) abzielen?

Es ist anzunehmen, dass jene, die aus weltanschaulichen Gründen mehr wollen als nur assistierten Suizid, sich mit einer Neuregelung von § 78 nicht zufriedengeben und in absehbarer Zeit einen neuen Anlauf nehmen werden, um auch die Tötung auf Verlangen straffrei zu stellen. Darauf müssen wir uns als Gesellschaft einstellen. Und wir werden auch über Grenzfälle diskutieren, wo man sagt: Wäre es nicht im Sinne der Billigkeit angemessen, dass jemand, der rein physisch gar nicht die Möglichkeit hat, sich selbst das Leben zu nehmen, dann im Extremfall auch das Recht auf Tötung auf Verlangen eingeräumt bekommen sollte.

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