Sterbehilfe-Entwurf: Diakonie verärgert: Frist zur Begutachtung ist 'skandalös'

Die Diakonie ärgert sich über die kurze Begutachtungsfrist zur neuen Sterbehilfe-Regelung. Auch dass in einer so sensiblen Frage hinter verschlossenen Koalitionstüren verhandelt worden sei, findet sie falsch.

24.10.2021 22:09:00

Die Diakonie ärgert sich über die kurze Begutachtungsfrist zur neuen Sterbehilfe-Regelung. Auch dass in einer so sensiblen Frage hinter verschlossenen Koalitionstüren verhandelt worden sei, findet sie falsch.

Die Diakonie ärgert sich über die kurze Begutachtungsfrist zur neuen Sterbehilfe-Regelung. Die Dauer von drei Wochen sei 'skandalös', meinte Direktorin Katharina Maria Moser am Sonntag in der ORF-'Pressestunde'. Auch dass in einer so sensiblen Frage hinter verschlossenen Koalitionstüren verhandelt worden sei, findet sie falsch.

Diakonie-Direktorin Katharina Maria Moseram Sonntag in der ORF-"Pressestunde". In die Verhandlungen wäre die Diakonie gerne eingebunden gewesen.Wie schon BischofMichael Chalupkaforderte Moser einen Rechtsanspruch auf Palliativversorgung. Dass es hier mehr Mittel geben soll, begrüßte die Diakonie-Direktorin. Doch sei der Vollausbau 2026"reichlich spät". Auch wäre ein Anspruch zentral. Dabei gehe es vor allem darum, dass man die entsprechende Versorgung auch im hintersten Tal wahrnehmen könne.

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Offen ließ Moser, wie die Diakonie in ihren Einrichtungen auf den Wunsch nach Sterbehilfe reagieren wird. Dass man ausziehen muss, lehnte die Direktorin ab. Ob man aber allfällig gegründete Vereine in die Diakonie-Häuser hinein lassen würde, um dort bei Selbstmord zu assistieren, ist für Moser noch zu überlegen. Klar sei aber, dass die Diakonie sicher

kein Anbieter von assistiertem Suizidwerde. Die Aufgabe der Organisation liege in der Palliativ- und Hospizversorgung. Weiterlesen: Kleine Zeitung »

Gesetzesentwurf - Diakonie will Nachbesserungen bei SterbehilfeDie Diakonie ärgert sich über die kurze Begutachtungsfrist zur neuen Sterbehilfe-Regelung. Es muss auch Nachbesserungen geben aber für jene, welche Sterbehilfe in Anspruch nehmen wollen, aber nicht für jene, welche davon leben, dass Andere qualvoll verrecken müssen :-) KIRCHE ist selbst einer der größten Verbrecher der Geschichte :-)

Diakonie kritisiert kurze Begutachtungsfrist bei neuer Sterbehilfe-RegelungDie Dauer von drei Wochen sei 'skandalös', meint Diakonie-Direktorin Katharina Maria Moser

Das Sterbehilfe-Gesetz ist ein Lebensnachweis für die RegierungDas türkis-grüne Regelwerk für den assistierten Suizid wirkt ausgewogen – auch weil die ÖVP offenbar über ihren Schatten gesprungen ist Warum ist Edtstadler immer noch im Amt? OEVPkrise Das Gesetz brauchen die Impflinge jetzt dringend. Bin noch skeptisch, bis ich den konkreten Entwurf gesehen habe, aber scheint in die richtige Richtung zu gehen. Tatsache ist, dass bei Partizipation und offener Diskussionen noch Meilen Luft nach oben ist

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