Steirer Max Zirngast ist zurück in Österreich

Nach seinem überraschenden Freispruch vom Terrorvorwurf in der Türkei ist der 30 Jahre alte Journalist Max Zirngast am Donnerstag nach Österreich ...

26.09.2019 15:30:00

Nach seinem überraschenden Freispruch vom Terrorvorwurf in der Türkei ist der 30 Jahre alte Journalist Max Zirngast am Donnerstag nach Österreich zurückgekehrt.

Nach seinem überraschenden Freispruch vom Terrorvorwurf in der Türkei ist der 30 Jahre alte Journalist Max Zirngast am Donnerstag nach Österreich ...

Nach seinem überraschenden Freispruch vom Terrorvorwurf in der Türkei ist der 30 Jahre alte Journalist Max Zirngast am Donnerstag nach Österreich zurückgekehrt. Am frühen Nachmittag landete der Steirer wohlbehalten am Flughafen Wien-Schwechat. Die Freude über seine Rückkehr stand seiner Familie, Freunden und Unterstützern, die ihn willkommen hießen, ins Gesicht geschrieben.

Artikel teilen0DruckenWie mehrfach berichtet, war der Journalist im September des Vorjahres gemeinsam mit drei türkischen Staatsbürgern wegen der angeblichen Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung festgenommen und in der Folge angeklagt worden.

Zirngast studierte Politikwissenschaften in Ankara, verfasste außerdem kritische Artikel über die politische Situation in der Türkei, die in linksgerichteten Blättern veröffentlicht wurde.(Bild: APA/ROBERT JAEGER)(Bild: APA/ROBERT JAEGER) headtopics.com

Staatsanwalt plädierte für FreispruchAm Heiligen Abend wurde der Steirer zwar freigelassen, allerdings durfte er danach das Land nicht verlassen. Ein erster Prozesstermin wurde zunächst vertagt, der zweite Termin im September - genau ein Jahr nach der Verhaftung des Journalisten - endete überaus überraschend. So wurden Zirngast und die Mitangeklagten vom Vorwurf freigesprochen, die Staatsanwaltschaft selbst hatte dafür plädiert.

Festnahme und Freispruch „absurd“Nach seiner Ankunft in Wien-Schwechat am Donnerstag zeigte sich der 30-Jährige sehr über seine Rückkehr nach Österreich erfreut. Allerdings gab er auch zu bedenken, dass es „Zigtausende solche Prozesse in der Türkei gibt“, so Zirngast. Als „absurd“ bezeichnete der Journalist sowohl seine Festnahme als auch seinen Freispruch. Dies zeige aber die „Willkür“, mit der man „jegliche Opposition drangsalieren“ wolle.

(Bild: APA/ROBERT JAEGER)(Bild: APA/ROBERT JAEGER)Eine Urteilsbegründung erwartet der 30-Jährige in den nächsten ein bis zwei Wochen. Sein Politikwissenschaftsstudium möchte Zirngast nach eigener Aussage nun in einem anderen Land weiterführen.

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