Starker Start ins Wiener Kunstjahr 2022

14.01.2022 19:00:00

Welche Wiener Ausstellungen sind aktuell empfehlenswert, und was eröffnet demnächst? Ein Überblick von Nicole Scheyerer in der FALTER:WOCHE

Welche Wiener Ausstellungen sind aktuell empfehlenswert, und was eröffnet demnächst? Ein Überblick von Nicole Scheyerer in der FALTER:WOCHE

Mit einem bunten Strauß an Ausstellungen bieten die Wiener Museen dem grauen Jänner die Stirn. Während historische Präsentationen wie „Josef Hoffmann“ oder „Die Wiener Rothschilds“ ob ihrer Dichte halbe Tage ausfüllen, ziehen die Soloshows von Wolfgang Tillmans, Belinda Kazeem-Kamiński und Ugo Rondinone atmosphärisch in den Bann. Bald folgen der Surrealist Salvador Dalí sowie Popkünstler David Hockney

des Architekten und Designers im Mak ausbreiten. In der 1000 Exponate starken Schau wird sein Œuvre sowohl chronologisch als auch in Schwerpunkten aufgerollt. Vor der allumfassenden Gestaltungswut des Wiener-Werkstätte-Gründers war man in Haus und Heim ebenso wenig sicher wie im Sanatorium Purkersdorf (1904/05) oder im 1907 eröffneten Lokal Kabarett Fledermaus. Aber Hoffmann war weniger großbürgerlich orientiert als gemeinhin angenommen. Neu erforscht wurden seine Pläne für Arbeitersiedlungen und Gemeindebauten sowie seine Anbiederung an das NS-Regime.

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Corona legte Defizite in Wiener Notaufnahmen offenDie Zentralen Notaufnahmen in den städtischen Spitälern in Wien waren nicht wirklich gut auf eine Pandemie vorbereitet. Das geht aus einem ... anstatt sich über den Immunstatus am Arbeitsplatz Gedanken zu machen sollte Hacker seine Arbeit tun! Die Defizite hat es aber schon lange vor Koroner gegeben.

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Josef Hoffmann.Ein Intensivbett im Wiener AKH (Bild: APA/Hans Punz) Die Zentralen Notaufnahmen in den städtischen Spitälern in Wien waren nicht wirklich gut auf eine Pandemie vorbereitet.Das corona-taugliche Festival, das erstmals 2020 stattfand, bietet bei freiem Eintritt Pop, Klassik, Tanz, Literatur, Theater und Kabarett.mail pocket Wenn die Prüfer des Stadtrechnungshofs ausrücken, um das Ressort von Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) unter die Lupe zu nehmen, werden sie meist fündig.

Fortschritt durch Schönheit Den „ganzen“ Josef Hoffmann (1870–1956) möchte die Jubiläumsausstellung zum 150. Geburtstag des Architekten und Designers im Mak ausbreiten. Es handelt sich dabei um die erste Prüfung, die während der Corona-Pandemie durchgeführt wurde. In der 1000 Exponate starken Schau wird sein Œuvre sowohl chronologisch als auch in Schwerpunkten aufgerollt. Mit dem Kultursommer fördern wir die Künstler, sorgen für mehr Lebensfreude und beleben die Wirtschaft“, so Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) in einer Aussendung. Vor der allumfassenden Gestaltungswut des Wiener-Werkstätte-Gründers war man in Haus und Heim ebenso wenig sicher wie im Sanatorium Purkersdorf (1904/05) oder im 1907 eröffneten Lokal Kabarett Fledermaus. Artikel teilen 0 Drucken Ziel der Prüfung sei es gewesen, die Hygienebestimmungen in den Zentralen Notaufnahmen der Kliniken des Gesundheitsverbundes zu begutachten, heißt es. Aber Hoffmann war weniger großbürgerlich orientiert als gemeinhin angenommen. So kam es etwa bei den Hüft- oder Knieoperationen 2019 in den Gemeindespitälern zu Wartezeiten von bis zu 31 Wochen.

Neu erforscht wurden seine Pläne für Arbeitersiedlungen und Gemeindebauten sowie seine Anbiederung an das NS-Regime. Prompt ergab sich während des Prüfungszeitraums mit der Pandemie ein Anlassfall, der sämtliche bisher da gewesenen Dimensionen sprengte. Veranstalter wurde das Event bisher von der Stadt Wien Marketing GmbH. Bis 19.6. Allerdings wurde die Prüfung auch mehrere Monate ausgesetzt, um das Spitalspersonal nicht noch zusätzlich zu belasten, wie hervorgehoben wurde. im Mak Dalí – Freud Bizarre Fantasien, Abtauchen ins Reich der Träume und der Lüste: Die Surrealisten wollten Botschafter des entfesselten Unbewussten sein und waren fasziniert von Sigmund Freuds Schriften.Wien. Der Maler Salvador Dalí (1904–1989) nahm zu seinem Treffen mit dem Psychoanalytiker 1938 in London sogar eines seiner von Freud inspirierten Bilder mit. Huber) Die Notaufnahmen waren jedenfalls auf Epidemien - oder gar Pandemien - definitiv nicht ausreichend vorbereitet. Sie sind zum Teil so unzulänglich, dass das Personal auf Hilfsdokumentationen (teils sogar in Papierform) ausweichen muss.

Nach einer Renovierungspause wird das Untere Belvedere am 28. Jänner mit der Schau wiedereröffnet. Schon bei Grippeepidemien sei man zum Teil an die Grenzen gelangt. Die Ausstellung zeichnet nach, wie der Spanier die Theorien von Ödipuskomplex & Co verarbeitete. Kurator und Surrealismus-Kenner Jaime Brihuega bringt auch Dalís Familie und Kindheitserfahrungen ins Spiel. zur Ersteinschätzung führte, vorhanden. Neben Gemälden, Zeichnungen und Skulpturen sind Briefe, Fotos und Dokumente zu sehen. rund um die Uhr an allen Tagen bereitgehalten.

Ab 28.“ Oft räumlich zu beschränkt Die Ausstattung und räumliche Aufteilung der Aufnahmen ist laut Stadt-RH aber nicht überall optimal.1. im Unteren Belvedere David Hockney. Schon allein aufgrund dieser räumlichen Situation war hier die Übernahme von allen Notfällen, für die eine ZNA vorgesehen war, nicht möglich. Insights Dass die Pop-Art ihren Ursprung in England hat, wissen viele nicht. Der Künstler David Hockney zählte zu den Ersten, die Anfang der 1960er-Jahre der farbstarken Figuration den Weg bereiteten. Sie soll, so wird betont, nicht zuletzt die Fachambulanzen entlasten. Über Jahre hinweg war die Funktion der Leitung der Verwaltungsdirektion unbesetzt.

Ab 10. Februar bringt das Kunstforum zentrale Gemälde aus der Londoner Tate Britain zu einer Personale nach Wien. Demzufolge ist das Hygienemanagement ein wesentlicher Bestandteil aller Managementprozesse der ZNA“, heißt es. Zum Star wurde der heute 84-jährige Maler mit Gemälden von Swimmingpools, die Homoerotik unter der Sonne Kaliforniens andeuten. Hockney lebte selbst mehrere Jahre in Los Angeles. Wenig Möglichkeit, infektiöse und nicht infektiöse Personen zu trennen Hinsichtlich der vorhandenen räumlichen Gegebenheiten fehlten laut Bericht etwa Möglichkeiten, um im Bedarfsfall kurzfristig getrennte Wartebereiche für infektiöse und nicht infektiöse Personen zu schaffen. Die Ausstellung blättert andere Seiten seines Schaffens auf, etwa das parodistische Frühwerk „My First Marriage“ von 1962, das Expressivität und Abstraktion vermählt.000 Euro erhält.

Zu seinen eigenen Ursprüngen kehrte der Brite mit Landschaften Nordenglands und in Porträts wie „My Parents“ zurück. „In einigen ZNAs fehlten ausreichende Lagerkapazitäten für Medizinprodukte und Schutzausrüstungen. Ab 10.2.“ Der Stadt-RH empfahl, nach der Pandemie entsprechende Planungen einzuleiten, um hier Verbesserungen vorzunehmen. im Kunstforum Ana Hoffner ex-Prvulovic* & Belinda Kazeem-Kamiński Die Kunsthalle Wien spannt derzeit zwei gesellschaftskritische Positionen als Duopack zusammen. Eine lange Wand trennt die beiden dunkel gehaltenen Soloshows von Ana Hoffner ex-Prvulovic* und Belinda Kazeem-Kamiński. „In der neu errichteten und im Jahr 2019 eröffneten ZNA der Klinik Landstraße war beispielsweise kein Schockraum vorhanden. Zentrale Notaufnahmen Die Zentralen Notaufnahmen (ZNA) in den Gemeindespitälern waren nur mangelhaft auf eine Pandemie vorbereitet und auch generell baulich oft unzureichend gestaltet.

Beide Künstlerinnen wurden 1980 geboren und arbeiten vor allem mit Fotografie und Video. Ana Hoffner betont mit dem Suffix-Nachnamen ihre serbische Herkunft. Notfallpatienten in den Intensivbereich des zwölften Stocks bringen. Ihre Werkreihe „Private Views“ legt offen, wie schmutziger Kapitalismus sich in der Sphäre der Kunst reinwäscht. Einen tieferen Eindruck hinterlässt Kazeem-Kamińskis Schau, die kolonialen Spuren in Österreich nachgeht.“ Derartige Abläufe, so zeigte sich der Stadtrechnungshof überzeugt, würden zeitliche und personelle Ressourcen verbrauchen. In ihren vielschichtigen Installationen wird etwa an die Afrikanerin Yaarborley Domeï erinnert, die 1896 als Teil einer „Völkerschau“ im Prater ausgestellt wurde und ihre Erfahrungen in einem offenen Brief an die Wiener Bevölkerung zum Ausdruck brachte.“ Dies galt sowohl für das Platzangebot, die Raumstruktur und die Ausstattung als auch für die Vorbereitung auf Epidemien bzw.

Bis 6. krone.3. in der Kunsthalle Wien Ugo Rondinone. Akt in der Landschaft Eine stimmungsvolle Schau, wie geschaffen für unsere Zeit: Der Schweizer Ugo Rondinone bespielt die große Halle des Belvedere 21 mit einer Gruppe von Wachsfiguren, die nackt und mit geschlossenen Augen auf dem Boden sitzen. Die Vorlage für diese lebensgroßen Wachsabgüsse boten Tänzerinnen und Tänzer während einer Ruhepause. Das kritisiert der Stadtrechnungshof in einem aktuellen Bericht.

Nicht nur die spezielle Machart der „Nudes“ fasziniert, sondern auch das Setting. Der 1964 geborene Künstler hat hohe, erdige Raumtrenner errichtet und beschert seiner Ausstellung durch graue Folie an den Glaswänden spezielle Lichtstimmungen. Burnout und Melancholie des Lockdown-Modus trifft auf neoromantische Innerlichkeit – I feel you! Bis 1.5. im Belvedere 21 Die Wiener Rothschilds. Dadurch könnten die in Euro und CO 2 -Einsparungen bewerteten Maßnahmen des Kernmagistrats sowie der sonstigen relevanten kommunalen Institutionen mit den klimarelevanten Maßnahmenplänen und mit dem Treibhausgas-Budget der Stadt Wien verglichen werden.

Ein Krimi Ihr Name wird als Code für die „jüdische Weltverschwörung“ missbraucht: Der unglaubliche Aufstieg, den die Familie aus dem „Haus zum Rot(h)en Schilde“ im Frankfurter Ghetto schaffte, brachte ihr antisemitischen Hass sondergleichen ein. Eine erhellende Schau im Jüdischen Museum porträtiert den Wiener Familienzweig. Von seinen fünf Söhnen schickte Mayer Amschel Rothschild Salomon in die Donaumetropole, wo er eine Bank (die spätere Creditanstalt) gründete sowie den Eisenbahnbau und die Industrialisierung visionär vorantrieb. Zum karitativen Einsatz zählte die Gründung des Rothschildspitals. Parallel zur Erfolgsstory erzählt die Schau von dem Hass, den die Rothschilds ernteten. Denn damit ließe sich der administrative Aufwand für die Mitarbeiter der zuständigen MA 10 enorm verringern, schreiben die Prüfer in einem aktuellen Bericht.

Den größten „Krimi“ stellt die Verhaftung und Enteignung von Louis von Rothschild 1938 durch die Nazis dar. Aus dem prachtvollen Palais Rothschild, das 1954 abgerissen wurde, ist die große Gartenskulptur einer Sphinx zu sehen. Bis 5.6. im Jüdischen Museum Wien Ludwig Wittgenstein..

Fotografie als analytische Praxis Was hatte Ludwig Wittgenstein mit der Fotografie am Hut? Eine aufschlussreiche Schau des Leopold Museums verknüpft derzeit Aufnahmen des Philosophen mit zeitgenössischer Fotokunst. So tritt etwa ein um 1925 entstandenes „Kompositporträt“, welches das Gesicht des Cambridge-Professors mit jenen seiner Schwestern überblendet, in Dialog mit ähnlichen Fotoarbeiten von Thomas Struth oder Katharina Sieverding. Das Herzstück der Schau bildet Wittgensteins Album, in das er vor allem Porträts von Familienmitgliedern oder seiner Partner klebte. Aber auch Architekturaufnahmen des Haus Wittgenstein gewinnen durch die Gegenüberstellung mit modernen Versionen an Bedeutung. Sogar für sein allerletztes Bild auf dem Totenbett gab der 1951 verstorbene Denker noch Anweisungen.

Bis 6.3. im Leopold Museum Fanden Sie diesen Artikel interessant? Dann .