Staatsoper: Belcanto eines Verzweifelten

17.01.2022 20:19:00

Staatsoper: Belcanto eines Verzweifelten:

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Jules Massenets 'Werther' an der Wiener Staatsoper mit vokaler Exzellenz

Foto: StaatsoperMan kann Kunst als existenzielles Reflexionsmittel verstehen, das zu drängenden Lebensproblemen Fragen und Antworten präsentiert, oder als vergnügliche Unterhaltung. Manchmal gelingt auch beides zugleich. Wenn die Wiener Staatsoper nun wieder eine Serie von Jules Massenets

Wertherpräsentiert, gehört das allerdings eher in die zweite Kategorie – vor allem auch in der ästhetizistischen Lesart von Regisseur Andrei Șerban, die seit 2005 rund um einen jahreszeitlich wechselnd geschmückten Riesenbaum (und ansonsten in den 1950er-Jahren) spielt.

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Jules Massenets "Werther" an der Wiener Staatsoper mit vokaler Exzellenz Foto: Staatsoper Man kann Kunst als existenzielles Reflexionsmittel verstehen, das zu drängenden Lebensproblemen Fragen und Antworten präsentiert, oder als vergnügliche Unterhaltung.Es ist ein Abend der Kontraste.ÖVP-Bildungsminister Martin Polaschek spricht über eine drohende »Zweiklassengesellschaft von Maturanten«, »ideologische Diskussionen« in der Bildungspolitik und eine »höchstgefährliche« Wissenschaftsskepsis in Österreich.Schriftgröße kleiner © AP Die Bundesregierung hat eine Corona-Impfpflicht in Österreich ab dem Februar 2022 angekündigt, neue Details dazu sind am Sonntag präsentiert worden.

Manchmal gelingt auch beides zugleich. Wenn die Wiener Staatsoper nun wieder eine Serie von Jules Massenets Werther präsentiert, gehört das allerdings eher in die zweite Kategorie – vor allem auch in der ästhetizistischen Lesart von Regisseur Andrei Șerban, die seit 2005 rund um einen jahreszeitlich wechselnd geschmückten Riesenbaum (und ansonsten in den 1950er-Jahren) spielt. Doch dann, als zweites Stück, noch vor der Pause, drängt sich wie ein kecker Eindringling Lucinda Childs „Concerto“ dazwischen. Willkommen bei DER STANDARD Sie entscheiden darüber, wie Sie unsere Inhalte nutzen wollen. Der Bildungsbereich ist extrem breit gestreut. Ihr Gerät erlaubt uns derzeit leider nicht, die entsprechenden Optionen anzuzeigen. Als wollte Childs dem Staatsopernpublikum zurufen: Hallo, ich bin endlich da! Tatsächlich ist es die erste Zusammenarbeit der mittlerweile 81jährigen Ikone des Postmodern Dance mit dem Wiener Staatsballett. Bitte deaktivieren Sie sämtliche Hard- und Software-Komponenten, die in der Lage sind Teile unserer Website zu blockieren. Die Maßnahme verkündete das Gesundheitsministerium des südamerikanischen Landes kurz vor Weihnachten und betonte zugleich auch die Verfassungskonformität der Impfpflicht.

Z. Lucinda Childs, die an diesem denkwürdigen Abend persönlich anwesend war, wurde nicht enttäuscht. Sie trifft, ähnlich wie Ihren Vorgänger Heinz Faßmann, der Vorwurf, dass Sie als Ex-Uni-Rektor wenig Kompetenz für Elementar- und Schulpolitik mitbringen.B. Browser-AddOns wie Adblocker oder auch netzwerktechnische Filter. Es ist ein zarter Einstig in diesen Ballettabend, vorgetragen vom sprung- und ausdrucksstarken Davide Dato und einer neuen Ersten Solistin des Wiener Staatsballetts, der quirligen und mit fließenden Bewegungen überzeugenden Hyo-Jung Kang. Sie haben ein PUR-Abo? . Die Professorin für Elementarpädagogik war meine Vizerektorin für Lehre.