St. Pölten: Im Bordell Geld und Erinnerung verloren

St. Pölten: Im Bordell Geld und Erinnerung verloren

12.05.2021 00:38:00

St. Pölten: Im Bordell Geld und Erinnerung verloren

Kunden soll Absinth in Getränke gemischt worden sein. Angeklagte nach kurzer Freiheit wieder in Haft.

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Eigentlich hätten die beiden Angeklagten den Schwurgerichtssaal im Landesgericht St. Pölten ohne Handschellen betreten sollen, doch nach kurzer Freiheit befinden sich ein ehemaliger Bordell-Betreiber aus der Landeshauptstadt und sein 40-jähriger Schuldeneintreiber wieder im Gefängnis. Die ursprüngliche Entscheidung des Richters war von einer höheren Instanz aufgehoben worden.

Cobra stürmte BordellDer Fall, der bereits vier Prozesstage hinter sich hat, hatte österreichweit für Schlagzeilen gesorgt. Im Juli 2020 stürmten Ermittler des Landeskriminalamtes Niederösterreich und der Spezialeinheit Cobra ein Bordell in St. Pölten. Der Verdacht:  In dem Etablissement soll Kunden Absinth in Getränke beigemengt worden sein. headtopics.com

Die mutmaßlichen Täter befinden sich wieder in Haft© Bild: Johannes WeichhartHohe RechnungenAls die Gäste ihren Rausch ausschliefen, sollen sie mit gefälschten Rechnungen in der Höhe von bis zu 22.000 Euro abgezockt worden sein. Um die Zahlungsmoral der Geschädigten zu heben, sollen ihnen zudem speziell angefertigte Fotos vorgelegt worden sein, die sie in kompromittierenden Situationen zeigten. Dazu, so die Staatsanwaltschaft, seien  einige Flaschen Champagner drapiert worden, die von den Kunden aber gar nicht konsumiert worden waren.

Bisher bestritten die Angeklagten weitgehend die Vorwürfe, am Montag berichtete ein Pensionist aus St. Pölten, dass auch ihm nach einigen Getränken mit den Prostituierten die Erinnerung fehle.Belastungszeuge der Staatsanwaltschaft fehlt

Auch eine ehemalige Kellnerin gab an, einmal eine zu hohe Rechnung gestellt zu haben. Außerdem habe sie mit der Kreditkarte eines Kunden Geld behoben. Urteile wurden in dieser Causa am Montag dennoch nicht gesprochen. Der Grund: Der Hauptbelastungszeuge der Anklage, ein Rumäne, war nicht erschienen. Deshalb musste die Verhandlung einmal mehr vertagt werden.

Der Prozess wurde abermals vertagt© Bild: Johannes Weichhart Weiterlesen: KURIER »

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Geld verloren...ok, ist Standard ...und die Geschichte mit der Erinnerung erzählen wohl einige

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