Spar, Rewe, Hofer und dm stoppen Verkauf von Hygiene-Austria-Masken

Spar, Rewe, Hofer und dm stoppen Verkauf von Hygiene-Austria-Masken

05.03.2021 00:29:00

Spar, Rewe, Hofer und dm stoppen Verkauf von Hygiene-Austria-Masken

Verbraucherschützer halten rechtliche Konsequenzen aufgrund von irreführender Werbung für möglich.

Auch Rewe (Billa, Bipa, Merkur, Penny) reagierte auf die Ermittlungen gegen den österreichischen Maskenhersteller. Man nehme die Produkte"vorsorglich aus dem Verkauf, da ihre Herkunft (Produktionsort) unklar" sei, so ein Rewe-Sprecher.Auch der Diskonter Hofer stoppt den Verkauf von Hygiene-Austria-Masken."Zusätzlich werden die Masken aktuell einer neuerlichen internen Prüfung durch unser Qualitätsmanagement unterzogen und wir nehmen die von Hygiene Austria bezogene Ware bis zur Klärung des Sachverhaltes vorsorglich aus dem Verkauf", hieß es von Hofer.

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Die Drogeriemarktkette dm hat von Hygiene Austria Belege angefordert, dass man ausschließlich mit in Österreich produzierten Masken beliefert wurde."Wenn dieser Nachweis nicht erbracht werden kann, dann werden wir den Bestand an den Hersteller retournieren, da dies für uns ein zentrales Kriterium bei der Auswahl des Lieferanten und des Produkts war", sagte ein dm-Sprecher.

Verbraucherschützer orten irreführende Werbung"Grundsätzlich ist eine falsche Herkunftsbezeichnung irreführende Werbung. Das ist relevant nach dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG)", sagte der Obmann des Verbraucherschutzvereins (VSV) zur APA. Auch Thomas Hirmke vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) schätzt die Situation ähnlich ein."Wir prüfen, ob wir dagegen vorgehen", so Hirmke. headtopics.com

Gegen irreführende Werbung können einerseits Mitbewerber rechtlich vorgehen, andererseits auch die Wirtschaftskammer (WKÖ), die Arbeiterkammer (AK) sowie der Verein für Konsumenteninformation (VKI) mit einer Verbandsklage. Weiterlesen: KURIER »