Shopping-Tag: Andrang bisher nicht so groß wie erwartet

Ein Überblick der Einkaufsstraßen am beliebten Einkaufstag und zweiten Tag nach dem Lockdown:

08.12.2020 16:00:00

Ein Überblick der Einkaufsstraßen am beliebten Einkaufstag und zweiten Tag nach dem Lockdown:

Der KURIER hat sich am beliebten Einkaufstag und zweiten Tag nach dem Lockdown in den Einkaufsstraßen umgesehen.

© Bild: Kurier/Gerhard DeutschIm Burgenland derweil noch ruhig In der burgenländischen Hauptstadt ist der Andrang bei der Geschäftsöffnung am Marienfeiertag ebenso zurückhaltend. Beim Einkaufszentrum Haidäckerpark gibt es noch viele freie Parkplätze. In einem Lebensmittel-Supermarkt kommt man an der Kassa sofort an die Reihe. „Es gab in keinem Geschäft eine Wartezeit“, schildert ein Kunde.

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Etwas mehr los ist am Vormittag schon in Parndorf. „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Mario Schwann, Center Manager des Outlet Centers im Nordburgenland. Es gebe eine gute Frequenz, aber keinen Ansturm, betont Schwann. „Es ist so, wie wir es zu dieser Jahreszeit erwarten.“

Vor dem Einkaufszentrum Haidäckerpark im Burgenland waren noch viele Parkplätze frei.© Bild: Koglbauer ClaudiaBesonders gefragt seien nach dem Lockdown dieses Jahr zu Weihnachten Sport- und Outdoorartikel sowie Accessoires. Statt – wie sonst üblich – internationaler Kundschaft, würde es nun vor allem Schnäppchenjäger aus dem Osten Österreichs in das Outlet-Center ziehen. headtopics.com

Um die Sicherheit zu gewährleisten, sei in Bezug auf die Corona-Krise ein eigenes Konzept erarbeitet worden, sagt Schwann. Neben verstärkter Polizeipräsenz wurde zusätzliches Personal engagiert. „Wir machen erhöhte Reinigungs- und Desinfektionsläufe. Und die Maskenpflicht gilt auch im Freien.“

Auch in NÖ und Salzburg ruhig Nach einem"sehr guten Start" am Montag im „Fischapark“ in Wiener Neustadt (NÖ), gibt es am Feiertag einen „eher verhaltenen Beginn“, sagt Center-Manager Christian Stagl. „Es gibt sogar etliche Kunden, die anrufen und fragen, ob wir heute überhaupt geöffnet haben“, schildert Stagl. Er erwarte aber, dass am Nachmittag mehr Besucher kommen werden. „Früher sind die Kunden schon zum Frühstücken gekommen und haben dann eingekauft.“ Weil die Gastronomiebetriebe nun geschlossen sind, erwarte man nun nach dem Mittagessen verstärkte Frequenz.

Die Kunden würden aber nicht nur zum Flanieren kommen, sagt Stagl. „Die Händler haben mir berichtet, dass die Umsätze bislang sehr gut waren. Es gibt heuer weniger Gucker und mehr Käufer.“Bewussteres Einkaufen Ähnlich schildert Manuel Mayer, Center-Manager des „Europarks“ im Salzburger Stadtteil Taxham dem KURIER die Situation. „Das Geschäft ist am Feiertag sehr entspannt angelaufen, im Laufe des Vormittags ist die Kundenfrequenz stärker geworden“, sagt Mayer. Von den Shop-Betreibern sei ihm bereits am Montag, nach dem Lockdown, durchwegs berichtet worden, dass sie „sehr zufrieden“ mit dem Weihnachtsgeschäft seien. „Im Lockdown haben die Leute offensichtlich genau überlegt, was sie wollen. Es wird jetzt sehr bewusst gekauft und weniger gustiert“, sagt Mayer .

Längere Öffnungszeiten Um Kundenströme zu entzerren, wurden heuer ausnahmsweise die Öffnungszeiten verlängert, es darf diesmal von 9.00 bis 19.00 Uhr geshoppt werden statt bisher 10.00 bis 18.00 Uhr. Weiterlesen: KURIER »