Seltene Taigahummel in Österreich gefunden

Seltene Taigahummel in Österreich gefunden: Erst zum zweiten Mal gelang im heurigen Sommer der Nachweis dieser Hummelart in Österreich.

13.10.2020 21:30:00

Seltene Taigahummel in Österreich gefunden: Erst zum zweiten Mal gelang im heurigen Sommer der Nachweis dieser Hummelart in Österreich.

Erst zum zweiten Mal gelang im heurigen Sommer der Nachweis der seltenen Taigahummel in Österreich. Der Hummelliebhaber Walter Wallner fotografierte ...

(Bild: naturbeobachtung.at/Walter Wallner)Erst zum zweiten Mal gelang im heurigen Sommer der Nachweis der seltenen Taigahummel in Österreich. Der Hummelliebhaber Walter Wallner fotografierte die besondere Hummelkönigin bei einem seiner Streifzüge durch das Wenger Moor in Salzburg und meldete ihn auf der online-Plattform naturbeobachtung.at des Naturschutzbundes. Experten bestätigten nun die besondere Bedeutung dieses Fundes, es ist vermutlich eine der südlichsten Beobachtungen dieser Hummel in Europa.

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Artikel teilen0DruckenDie Taigahummel zeigte in den letzten Jahrzehnten von ihrem bekannten Verbreitungsschwerpunkt in der Mongolei und Südsibirien eine massive Ausbreitung nach Westen und war um die Jahrtausendwende erstmals an der Ostsee zu finden. Seither verbreitete sie sich auch ins Binnenland. Der aktuelle Fund ist der erste Nachweis dieser Hummel für Salzburg und erst der zweite für ganz Österreich.

Die Meldung der Taigahummel ist nur eine von mittlerweile beinahe 40.000 Hummelsichtungen, die engagierte Bürger und Bürgerinnen (Citizen Scientists) auf der vom Lebensmittelhändler Hofer seit 2013 im Rahmen des Bienenschutzfonds unterstützten Online-Plattform headtopics.com

eintrugen. Die Daten fließen in wissenschaftliche Analysen und dienen als Basis für Naturschutzarbeiten.Hummeln brauchen BlühstreifenNeben Hummelarten mit über Jahrhunderte gleichbleibenden Arealen und stark rückläufigen oder gar ausgestorbenen Arten gibt es auch sehr mobile Arten. Alle Arten müssen sich aber in einer Landschaft verbreiten können, soll es nicht zum Aussterben oder zur genetischen Verarmung kommen. Der Naturschutzbund setzt sich deshalb mit seiner Kampagne “Natur verbindet“ für Wanderkorridore mit ausreichendem Blütenangebot ein. Auch Nistmöglichkeiten wie Hecken, Raine, blühende Wiesen, strukturreiche Waldränder, aber auch Gärten und öffentliche Grünflächen sind unverzichtbar für das Überleben von Hummeln und vielen weiteren Tieren.

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