Schwarzarbeit bei Zustellern: Razzia der Finanzpolizei in Paketzentrum von Amazon

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Ziel der Operation sei aber nicht #Amazon selbst gewesen, sondern Dutzende an Sub-Unternehmen

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18.2.2020

Ziel der Operation sei aber nicht Amazon selbst gewesen, sondern Dutzende an Sub-Unternehmen

Die Aktion im Amazon -Logistikzentrum in Großebersdorf (NÖ) galt nicht dem US-Onlinehändler, sondern den Subunternehmern, die die Pakete zustellen. Bei ihnen hegt die Finanzpolizei den Verdacht der Schwarzarbeit.

Vor einem Jahr eröffnet: Logistikzentrum Wien-Nord © APA/HANS KLAUS TECHT Beim Amazon-Paketzentrum in Großebersdorf (NÖ) ist es am Dienstag zu einer Razzia der Finanzpolizei gekommen, berichtet die"Presse". 63 Personen nahmen daran teil, bestätigt die Finanzpolizei. Ein Journalist der"Presse" wurde offenbar zufällig Zeuge des Geschehens, da er sich vom Standort-Leiter Peter Klein gerade durch das Logistikzentrum hatte führen lassen. In diesem Moment stand plötzlich die Finanzpolizei vor der Tür. Ziel der Operation war aber nicht Amazon selbst, sondern Dutzende an Sub-Unternehmen, die die Lieferung der Amazon-Pakete übernehmen. Bei ihnen vermutet das Finanzministerium"gewerbsmäßige Schwarzarbeit" . Gegen Amazon wird nicht ermittelt. Offiziell geringfügig beschäftigt Die meisten der 500 Fahrer seien offiziell nur geringfügig angestellt. Mit den einkassierten Fahrerlisten will die Finanzpolizei das Gegenteil beweisen. 174 Dienstnehmer bei 36 Betrieben seien kontrolliert worden, dabei seien 49 Verstöße gegen das Arbeitsrecht festgestellt worden, so ein Sprecher der Finanzpolizei - unter anderem gegen das Lohn- und Sozialdumpinggesetz und das Ausländerbeschäftigungsgesetz. Bei zehn Unternehmen habe es Forderungsverpfändungen von in Summe 185.000 Euro gegeben sowie bei einem Unternehmen einen Sicherstellungsauftrag in Höhe von 105.000 Euro, da dieses seit Mai 2019 keine Sozialabgaben mehr entrichtet habe. Die Paketdienstleister-Branche sei allgemein anfällig für Schwarzarbeit , es gebe regelmäßig Überprüfungen, so der Sprecher weiter. Anlass für die Razzia waren zwei Anzeigen von Subfirmen. Weiterer Standort Laut"Presse" lobt Finanzminister Gernot Blümel (VP) den Einsatz als"Beitrag für mehr Steuergerechtigkeit". Amazon wolle sich dafür einsetzen, „dass unsere Lieferpartner ihre Mitarbeiter im Einklang mit geltendem Recht beschäftigen. Wir ergreifen unverzüglich Maßnahmen gegen Partner, die diese Erwartungen nicht erfüllen.“ Beim Einsatz der Finanzpolizei zeigte sich der US-Onlinehändler kooperativ. Anfang April will Amazon ein zweites Logistikzentrum im Süden Wiens eröffnen . In Großebersdorf beschäftigt Amazon 70 Mitarbeiter und je nach Auftragslage bis zu 150 Leiharbeiter. Täglich werden dort im Schnitt 50.000 Pakete sortiert. Mehr zum Thema Weiterlesen: Kleine Zeitung

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Großrazzia bei Amazon ÖsterreichIm April eröffnet Amazon sein neues Paketzentrum in Wien. Mitten in die Vorbereitung platzt die Finanzpolizei: Sie vermutet „gewerbsmäßige Schwarzarbeit“ bei Amazon -Lieferpartnern.

Großrazzia bei Amazon wegen Verdachts auf gewerbsmäßige Schwarzarbeit - derStandard.at

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